Trauerbewältigung


Wissenswertes zu Trauerbewältigung

Und plötzlich allein

Wenn ein geliebter Mensch von uns geht, sind wir traurig und brauchen Zeit, um den Verlust zu verarbeiten. Besonders schwierig ist es, wenn der Tod plötzlich eingetreten ist und es keine Möglichkeit gab, sich zu verabschieden. Oder wenn keine Zeit für eine Versöhnung nach einer Auseinandersetzung blieb. Wer jedoch den geliebten Partner verliert, mit dem er einen großen Teil seines Lebens verbracht hat, ist starr vor Schmerz, gelähmt vor Entsetzen und Trauer. Auch hier spielt es eine Rolle, wie alt der Partner war, wie viele Jahre des gemeinsamen Lebens hinter dem Paar lagen und wie glücklich das gemeinsame Leben verlaufen ist. Alte Menschen schaffen es oftmals schneller, eine tiefe Dankbarkeit zu empfinden für das Leben mit dem geliebten Menschen. Trotzdem trauern sie bis ans Ende ihres Lebens, und manche folgen dem Partner sehr schnell, ungewollt, sie sterben an einem gebrochenen Herzen. Jüngere Menschen, die den Tod eines Partners verarbeiten müssen, welcher in einem Alter gehen musste, in dem man noch im Zenit des Lebens steht, empfinden den Schmerz oft als wesentlich heftiger. Sie sehen keine Dankbarkeit, sondern der Tod ist für sie sinnlos, sie empfinden das Schicksal als hart und unfair und brechen nicht selten unter dieser Last und dem Schmerz zusammen.
Wenn man plötzlich allein ist, fühlt man sich hilflos und leer. Oftmals ist es für die Betroffenen schwer bis unmöglich, die einfachsten Dinge im Haushalt zu erledigen, die Kinderbetreuung zu bewältigen oder sich selbst etwas Gutes zu tun. Wer allein aus seiner Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen nicht herausfindet, sollte sich unbedingt Hilfe aus der Familie, von Freunden oder auch von einem Psychologen holen.

Wer muss es wissen

Unmittelbar nach dem Verlust eines geliebten Menschen ist man wie gelähmt, viele Trauernde ziehen sich zurück und verschließen sich, weil sie niemanden zur Last fallen wollen. Doch das ist ein Fehler. Wenn man trauert, darf man nicht allein sein, denn die Gefahr, dass man sich selbst verliert, vereinsamt und das Leben als sinnlos und überflüssig empfindet ist sehr groß. Trauernde müssen sich mitteilen und dürfen nicht in die Stille und Einsamkeit entfliehen. Es ist sicher richtig, sich Zeit zu nehmen, in der man allein ist, mit dem geliebten Menschen Zwiesprache hält, sein Grab besucht und den Verlust betrauert. Doch man darf dies nicht ausschließlich tun. Man muss das Gespräch suchen, denn Reden hilft, mit dem Verlust besser umzugehen. Doch wem kann man sich anvertrauen? Wenn jemand aus der Familie gestorben ist, wird in der ersten Zeit häufig über den Menschen gesprochen, und das kann helfen, mit dem Verlust besser umzugehen. Jedoch ist jeder auf seine Weise von dem Verlust betroffen und dem Partner des Verstorbenen vermutlich keine große Hilfe. In diesem Fall übernehmen Freunde eine wichtige Aufgabe. Sie sind von dem Tod oftmals auch betroffen, haben aber trotzdem den nötigen Abstand, um zuzuhören, Trost zu spenden und Hilfe anzubieten, wenn die Situation so schlimm ist, dass der Betroffene allein nicht mehr hinausfindet. Für gläubige Menschen bietet sich auch ein Gespräch mit einem Pfarrer oder einem Seelsorger an. Hier kann sich der Trauernde völlig öffnen, muss sich nicht schämen und kann seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen. Generell sollte man jedoch die Menschen genau auswählen, denen man von seinem Schmerz und seiner Trauer erzählen möchte. Manchen hilft es, wenn sie möglichst vielen Personen erzählen können, was sie fühlen, aber das ist nicht immer der richtige Weg. Wenn man über die tiefen Gefühle nach dem Verlust eines geliebten Menschen spricht, sollte man in jedem Fall eine Person des Vertrauens auswählen.

 



Wie geht man mit Trauer und Schmerz um

Viele Menschen reagieren mit tiefen Gefühlen, sie leiden und wissen nicht, wie sie den Alltag allein meistern und jemals wieder glücklich werden sollen. Andere stürzen sich jedoch in die Arbeit, sie können nicht allein sein, haben jeden Abend etwas anderes vor und verändern ihr Äußeres, so, als wollten sie ihr altes Leben abschütteln. Es ist ein großer Unterschied, ob eine Frau trauert oder ein Mann. Man kann es mit dem Ende einer Beziehung vergleichen: Während Frauen sich intensiv mit der Trennung auseinandersetzen und sich Zeit nehmen, um zu trauern und zu verarbeiten, haben Männer oftmals schnell wieder eine neue Partnerin, weil sie nicht allein sein können und glauben, das Leben ginge nahtlos weiter. Dieses geschlechtstypische Verhalten kann man auch nach dem Verlust eines geliebten Menschen beobachten: Frauen nehmen sich Zeit, ziehen sich zurück, sind manchmal viele Jahre oder sogar nie wieder frei für eine neue Beziehung. Männer , die sich schnell wieder binden oder vor dem Schmerz davonlaufen, tragen ihn trotzdem in sich und nehmen ihn oftmals mit in das neue Leben. Der Mittelweg ist, wie so oft, das rechte Maß: Trauer und Schmerz brauchen Zeit, sie sollten jedoch nicht das restliche Leben blockieren.

Aufbruch in einen
neuen Lebensabschnitt


Nach einer bestimmten Zeit der Trauer sollte man versuchen loszulassen. Dies ist für jemanden, der sehr schwer von dem Verlust betroffen ist, ein Satz, der sich sehr leicht sagt, der aber angesichts des Schmerzes unwirklich erscheint. Das Leben, welches man mit dem geliebten Partner gelebt hat, ist unwiderruflich zu Ende, und viele Trauernde sehen keine Chance für einen neuen Anfang. Doch gerade das Ende des Lebensabschnittes, welcher von der Partnerschaft geprägt war, birgt unweigerlich einen Neubeginn, denn das Leben, so, wie es war, wird nie wieder zurückkehren. Der Trauernde sollte nicht versuchen zu vergessen oder zu verdrängen, sondern das Leben mit dem geliebten Partner in seinem Herzen behalten. Der Partner ist tot, doch man selbst ist noch lebendig, und diese Zeit, die einem selbst noch bleibt, sollte man nutzen. Es muss keine neue Beziehung sein, sondern eine Suche nach etwas, dass die Lücke ausfüllen kann. Eine lange Reise, ein neues Hobby oder sich Zeit nehmen für etwas, dass man schon immer gerne machen wollte, kann helfen, einen neuen Weg zu gehen und die Erkenntnis zu gewinnen, dass das Leben immer noch schön und lebenswert ist. Vielen Menschen hilft auch der Glaube, dass man sich irgendwann wiedersehen wird, über die schlimmste Zeit hinweg, und nach einer Zeit des Leids kommt der Tag, an dem man wieder Freunde am Leben verspüren kann. Freude, die man mit dem geliebten Menschen teilt, denn man für immer in seinem Herzen trägt.

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