Das deutsche Trauer Lexikon der Sepulkralkultur



Das deutsche Wörterbuch und Lexikon hilft Ihnen,
Antworten zu finden, zum Thema: Beerdigung, Bibel, Gott, Glauben, Islam, Kirche, Religionen, Sterben, Suizid, Tod oder Todesanzeigen.

Von Anonyme Grabstelle bis Weltraumbestattung. Hier finden Sie ein Grundwissen auf über 500 Fach-Begriffe rund um Trauer, Religion und Tod



Das  online  Nachschlagewerk  der Sepulkralkultur

Ein deutsches online Wörterbuch mit Sachinformationen und Bedeutungserklärung alphabetisch geordnet. Kostenlos nachschlagen der Fachbegriffe und Worterklärungen. Eine Fülle von Definitionen und Informationen über die verschiedenen Sachbegriffe der Sepulkralkultur. In diesem Sinn beantwortet das Sachwörterbuch der deutschen Sepulkralkultur die Fragen, die sich dem Interessierten stellen.

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Anker

Der Anker bzw. das Ankerkreuz ist ein fester Bestandteil der christlichen Symbolik und daher auch häufig auf Grabsteinen anzutreffen. Hierbei präsentiert sich der Anker nicht alleine durch seine optische Gestalt als entsprechendes Symbol, bei der die klassische Form des Jesus-Kreuzes auf einem gebogenen Untergrund zu stehen scheint. Die symbolische Bedeutung des Ankers soll vielmehr auf die tiefe Verwurzelung und sprichwörtliche Verankerung hindeuten, die ein Christ in seinem Glauben gefunden hat. Der Anker wird somit zu einem Bekenntnis zu Jesus Christus sowie zu dessen Grundsätzen Glaube, Liebe und Hoffnung, die symbolisch durch die drei Endes des...
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Anker

Aufwiedersehen

Das Aufwiedersehen ist eine traditionelle Grußformel, die in vielen Regionen Deutschlands zum Ende einer Beisetzung ausgesprochen wird. Das Aufwiedersehen ist fester Teil der feierlichen Zeremonie und wird meist von einem engen Verwandten wie dem Witwer, der Witwe oder einem Waisenkind gesprochen. Der Zeitpunkt des Aufwiedersehens liegt meist unmittelbar vor der Schließung des Grabes, so dass hier ein letzter Blick auf den Sarg bzw. die Urne des Verstorbenen möglich wird. Die Grußbotschaft "Auf Wiedersehen", die mittlerweile auch ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden ist und als formale Verabschiedung dient, hat ihre Wurzeln in der...
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Aufwiedersehen

Denkmal

Der Begriff Denkmal bezeichnet eine Gedenkstätte von besonderem historischem Wert, die dabei einer Person wie auch einem bestimmten Ereignis gewidmet sein kann. Das Denkmal unterscheidet sich von einer klassischen Grabstätte dadurch, dass die geehrte Person nicht unterhalb des Denkmals begraben liegen muss, auch wenn dies bei einzelnen Denkmälern der Fall ist. Das Errichten von Denkmälern für Personen hat in Deutschland und Europa eine große Tradition und erfolgt im Regelfall erst nach dem Tode der zu ehrenden Person. Denkmäler werden hier oftmals in der Geburtsstadt des Verstorbenen sowie in Städten dessen Wirkens errichtet die in sonstiger Weise...
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Denkmal

Bepflanzung

Der Begriff Bepflanzung bezeichnet im Allgemeinen die Herrichtung von Freiflächen des öffentlichen Raums sowie Gärten und anderen Naturanlagen mit Blumen, Sträuchern oder anderen Grünpflanzen. Auch wenn die Aussaat als erster Schritt einer Bepflanzung angesehen werden kann, wird landläufig unter dem Begriff Bepflanzen das Setzen von bereits gewachsenen oder sogar blühenden Blumen und Pflanzen auf eine Freifläche verstanden. Im Speziellen ist mit dem Begriff die Bepflanzung eines Grabes sowie dessen regelmäßige Herrichtung gemeint, wobei dies als Maßnahme der modernen Grabpflege geschätzt wird und oftmals durch professionelle Floristen und andere...
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Bepflanzung

Bestattungsvorsorge

Die Bestattungsvorsorge bezeichnet eine private, finanzielle Absicherung des Todesfalls der eigenen Person. Durch den Abschluss der Bestattungsvorsorge bei einer deutschen Versicherungsgesellschaft erhalten die Hinterbliebenen eines Versicherungsnehmers nach dessen Ableben einen zuvor festgelegten Eurobetrag ausgezahlt, mit dessen Hilfe ein wesentlicher Teil der Kosten einer Bestattung übernommen werden soll. Die Bestattungsvorsorge lässt sich in ihrer Höhe individuell festlegen und wird im Regelfall durch monatliche oder jährliche Beiträge vom Versicherungsnehmer dotiert. Das Geld, das durch einen Vertrag zur Bestattungsvorsorge zur Auszahlung kommt,...
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Bestattungsvorsorge

Nekrologi

Der Nekrolog bezeichnet einen in meist schriftlicher Form verfassten Nachruf auf einen Verstorbenen kurz nach dessen Ableben, durch welchen dessen Verdienste und persönlichen Stärken noch einmal besonders gelobt und gewürdigt werden.


 ---> siehe auch Nachruf
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Nekrologi

Memoria

Memoria bezeichnet eine Gedächtniskirche für Märtyrer oder Heilige. Die Memoria kann somit als spezielle Variante einer Gruft oder einer Ehrengrabstätte angesehen werden, widmet sich jedoch in jedem Fall einer religiösen Person, die entweder im Dienste ihres Glaubens zu Tode kam oder derartige Verdienste aufzuweisen hat, dass mittlerweile eine Heiligsprechung erfolgte. Viele Gedächtniskirchen sind nicht unmittelbar im Gedenken an einen Heiligen oder Märtyrer errichtet worden, oftmals fand erst nach Fertigstellung oder Jahrzehnte nach ihrer Nutzung die Weihe einer Kirche als Memoria statt. Gründe hierfür können entweder der besondere Bezug eines...
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Memoria

Locus

Die lateinische Bezeichnung Locus sacer ist ein Sammelbegriff für einen heiligen Ort bzw. ein Heiligtum, welches über einen festen, geographischen Bezug verfügt. Ein Locus Sacer kann dabei eine geweihte Kirche oder die Grabstätte eines Märtyrers oder Heiligen sein, ebenso wie Orte und Landschaften in der freien Natur, die einen besonderen Bezug zur jeweiligen Religion besitzen. Zahlreiche Orte, in denen sich ein Locus sacer entdecken lässt, sind in der modernen Religionsausübung Ziel von Wallfahrten und machen es allen Gläubigen möglich, in ihren Gebeten und Emotionen vor Ort Gott besonders nah zu sein. Der Begriff Locus sacer wird in erster Linie...
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Locus

Leichenpredigt

Die Leichenpredigt stellt eine Predikt in schriftlicher Form dar, die in verschiedenen Abwandlungen seit dem auslaufenden Mittelalter zu finden ist und dabei ein wesentliches Produkt der lutherischen Reformation war. Bis zum Wirken Luthers war es bereits üblich, katholische Grabpredikten oder andere Grabreden zu halten, jedoch wurden die meist frei vorgetragen und folgten somit keiner festen Liturgie. In der Abgrenzung Luthers von den Prinzipien der katholischen Kirche führte dieser erste Leichenpredikten ein, die nicht alleine den Übergang ins Himmelreich in den Vordergrund stellten, sondern auch den Hinterbliebenen Trost spenden sollten. Grundsätzlich...
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Leichenpredigt

Erbengemeinschaft

Der Begriff Erbengemeinschaft bezeichnet einen Zusammenschluss von Personen, die im Sinne einer Gesellschaft nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch Deutschlands gemeinschaftlich ihre Rechte und Pflichten als Erben wahrnehmen. Durch die Begründung einer Erbengemeinschaft wird nicht der individuelle Erbteil aufgegeben, vielmehr besteht im Rahmen der Gesellschaft ein Stimmrecht, das dem eigenen Erbteil exakt entspricht. Die Gründung einer Erbengemeinschaft kann verschiedenen Zwecken folgen, soll jedoch in erster Linie eine einvernehmliche Verwaltung des Nachlasses garantieren, was sich z.B. durch eine Vielzahl an Sachwerten als schwierig erweisen kann. Selbiges...
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Erbengemeinschaft

Eule

Die Eule ist ein häufig anzutreffendes Trauersymbol, das vor allem in Westeuropa etabliert ist und auf Grabsteinen oder in Todesanzeigen anzutreffen ist. Seit jeher wird die Eule mit einer Eigenschaft wie Weisheit in Verbindung gebracht, so dass ihre Darstellung als Todes- und Trauersymbol nicht auf historische Überlieferungen oder religiöse Wurzeln zurückgeht. Vielmehr konnte die Eule ihre symbolische Bedeutung aufgrund eines Aberglaubens entwickeln, der bis ins späte Mittelalter zurückverfolgt werden kann und noch heute von zahlreichen Menschen aufrechterhalten wird. Nach dieser Vorstellung kündigt der Ruf der Eule in der Nacht einen bevorstehenden...
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Eule

Kremierungsnummer

Die Kremierungsnummer bezeichnet die Kennzeichnung eines Leichnams, die ihm in einem Krematorium zugeteilt wird. Unmittelbar nach dem Transport einer Leiche wird dieser beim Empfang einer Kremierungsnummer zugeteilt, die den Leichnam bis zur Einäscherung und Einfüllung in eine Aschenkapsel bzw. Urne begleitet. Selbst während der eigentlichen Kremation ist die Kremierungsnummer in unmittelbarer Nähe zum Verstorbenen angebracht, üblicherweise durch einen feuerfesten Stein aus Schamotte, der sogenannten Feuermarke. Oftmals wird diese Marke mit ihrer Kremierungsnummer gemeinsam mit der Urne an den Bestatter übergehen und schließt so sämtliche Prozesse im...
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Kremierungsnummer

Kondolenz

Der Begriff Kondolenz, aus dem Lateinischen stammend und mit Mitleiden zu Übersetzen, ist das Fachbegriff für die Anteilnahme an einem Todesfall. Die Kondolenz kann dabei Verwandten, Freunden oder Bekannten zum Ausdruck gebracht werden, im 21. Jahrhundert haben sich verschiedene Weisen der Kondolenz etabliert. Eine übliche Form der Anteilnahme für Gäste der Trauerfeier ist eine Eintragung ins Kondolenzbuch, aus der Ferne lassen sich durch Kondolenzkarten oder persönliche Worte des Mitleids und der Anteilnahme die eigenen Gefühle ausdrücken. Kondolieren lässt sich auch während der eigentlichen Bestattung, wobei hier von Beileidsbekundung gesprochen...
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Kondolenz

Kinderbestattung

Eine Kinderbestattung bezeichnet die Beisetzung eines tot geborenen Säuglings bzw. eines Kindes, welches nur wenige Monate oder Jahre auf Erden weilen konnte. Der Charakter einer Kinderbestattung hat sich dabei über die Jahrhunderte hinweg erheblich geändert und nimmt heutzutage vor allem menschlich auf den schweren Verlust der Eltern Rücksicht. Noch zum ausklingenden Mittelalter war es üblich, Kinder auf einem gesonderten Platz eines kirchlichen Friedhofes ohne große Ehren zu begraben, da diesen nicht das Sakrament der Taufe zuteil werden konnte und somit nicht mit dem göttlichen Segen gerechnet werden konnte. Moderne Begräbnisse von Kindern...
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Kinderbestattung

Hinterbliebene

Der Begriff Hinterbliebene bezeichnet einen mehr oder weniger eng gefassten Personenkreis, der in enger Verbindung zu einem Verstorbenen stand. Hinterbliebene nach allgemeinem Sprachgebrauch sind hierbei vom juristischen Begriff des Hinterbliebenen abzugrenzen, der nach dem Deutschen Sozialgesetzbuch sowohl den Witwer bzw. die Witwe ebenso wie hinterbliebene Lebenspartner umfasst, die mit dem Verstorbenen nicht durch eine Ehe verbunden waren. Nach rechtlicher Grundlage sind Waisen, also Kinder des Verstorbenen, keine Hinterbliebenen im juristischen Sinne, im alltäglichen Sprachgebrauch wird jedoch auch für sie dieser Begriff angewendet. Waisen nehmen eine...
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Hinterbliebene

Freitod

Der Begriff Freitod ist eine im juristischen und allgemeinen Sprachgebrauch verankerte Bezeichnung für die Tötung einer Person durch sich selbst und wird synonym zu den Begriffen Suizid oder Selbstmord verwendet. Der Freitod ist dabei stets ein willentlicher Akt der verstorbenen Person und kann sowohl aktiv, z.B. durch Erhängen, wie auch passiv herbeigeführt werden, z.B. durch das Absetzen lebenserhaltender Medikamente. Der Begriff Freitod suggeriert dabei die freiwillige Entscheidung des Verstorbenen, aus dem Leben zu scheiden, wird jedoch im psychologischen Umfeld abgelehnt, da die Entscheidung für eine Selbsttötung oftmals Folge einer schweren,...
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Freitod

Friedwald

Der Begriff Friedwald stellt einen rechtlich geschützten Namen dar und umschreibt ein Waldgelände, in welchem Baumbestattungen durchgeführt werden dürfen. Der Begriff lehnt sich dabei an das Wort Friedhof an, verdeutlicht jedoch den rein natürlichen Charakter dieses besonderen Friedhofsgeländes und seiner außergewöhnlichen Bestattungsform, die in Deutschland seit wenigen Jahrzehnten immer stärker geschätzt wird. Bei einer Baumbestattung wird das Wurzelwerk eines bestimmten Baumes zur letzten Ruhestätte des Verstorbenen, dessen Asche in einer ökologisch vollkommen abbaubaren Weise ins Erdreich niedergelegt und so langsam dem natürlichen Kreislauf...
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Friedwald

Gestaltungsvorschriften

Die Gestaltungsvorschriften sind ein wesentlicher Teil der Friedhofssatzung bzw. Friedhofsordnung und geben dabei die Rahmenbedingungen vor, unter denen eine Grabstätte anzulegen ist. Die Friedhofssatzung einer Stadt oder einer Gemeinde stellt dabei die regionale Umsetzung gültigen Rechtes dar, das durch das Bestattungsgesetz des jeweiligen Bundeslandes vorgegeben wird. Teile der Gestaltungsvorschriften können hierbei sein, wie breit oder hoch eine Grabanlage bzw. ein Grabstein maximal beschaffen sein darf, um so ein einheitliches Bild auf der gesamten Friedhofsanlage zuzusichern. Weitere Gestaltungsvorschriften ergeben sich eher regionale begründet bzw....
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Gestaltungsvorschriften

Grabfeldplanungen

Grabfeldplanungen werden sowohl bei neu angelegten Friedhöfen wie auch bei älteren Grabfeldern vorgenommen, die z.B. aufgrund auslaufender Nutzungsrechte zu einem neuen Einsatz kommen. Die Grabfeldplanung unterliegt dabei stets dem Friedhofsträger, wobei sich dieser an die gesetzlichen Vorgaben der Friedhofssatzung seiner Stadt oder Gemeinde zu halten hat. Grabfeldplanungen umfassen dabei zunächst elementare Planungsschritte wie z.B. die Einteilung des Feldes in eine bestimmte Anzahl von Gräbern, die in ihrer Größe den gesetzlichen Mindestvorgaben entsprechen müssen. Ein weitere Herausforderung stellt die Einbeziehung von Grabflächen mit einer...
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Grabfeldplanungen

Grabstelle

Der Begriff Grabstelle ist eine örtliche Beschreibung der Lage eines Grabes, wobei die Bezeichnung vor allem im Umfeld der modernen Friedhofsverwaltung zum Einsatz kommt. Im allgemeinen Sprachgebrauch grenzt sich das Wort Grabstelle kaum von Begriffen wie Grab oder Grabstätte ab und gewinnt alleine bei der Einteilung von Grabfeldern für zukünftige Begräbnisse eine Relevanz. Beispielsweise wird es den Hinterbliebenen eines Verstorbenen möglich, bei der Positionswahl des Grabes auf einem Friedhof ein Mitsprachrecht umzusetzen und nach dem Kataster des Friedhofes verschieden Grabstellen miteinander zu vergleichen. Die Wahl einer Grabstelle kann dabei von...
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Grabstelle

Partikulargericht

Das Partikulargericht ist ein fester Bestandteil des christlichen Glaubens und dabei vom Jüngsten Gericht abzugrenzen. Wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Gerichten ist die Tatsache, dass das Partikulargericht nach christlicher Vorstellung unmittelbar nach dem Ableben eines Menschen erfolgt. Dem Erzengel Michael wird hierbei die wesentliche Rolle als Richter zuteil, die in der christlichen Ikonographie durch die sogenannte Seelenwaage dargestellt wird. Auf dieser werden direkt nach dem Tod die guten und schlechten Taten des Verstorbenen gegeneinander abgewogen und hiernach entschieden, ob dem Menschen der direkte Zugang ins Himmelreich gewährt wird...
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Partikulargericht

Predigt

Die Predigt ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Liturgie und findet sowohl im katholischen wie im lutherisch-protestantischen Umfeld ihren Einsatz. Um ursprünglichen Sinne bedeutet Predigt soviel wie Wechselrede, in der modernen, praktizierten Theologie erfolgt das Abhalten der Predigt jedoch eher als Monolog eines Pfarrers oder Priesters und stellt einen wesentlichen Bestandteil jedes Gottesdienstes dar. In der Predigt wird Bezug auf das Leben von Jesus Christus oder anderer, biblischer Gestalten in Wort und Tat genommen, woraus Lehren und Rückschlüsse für das aktuelle Lebensumfeld gezogen werden soll. Jede Predigt besitzt somit einen...
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Predigt

Ritual

Der Begriff Ritual bezeichnet das Abhalten einer gleichen Folge von Handlungen, die meist zu bestimmten Anlässen stattfinden und dabei oftmals in Bezug zu einer Religion stehen. Das Ritual folgt dabei einem festen Zeremoniell, also einem bestimmten Regelwerk, wie dieses z.B. durch die Bibel oder eine Liturgie der entsprechenden Kirche vorgegeben sein kann. Viele Rituale des religiösen Umfeldes werden zyklisch, also zu einem festen Zeitpunkt jede Woche oder jedes Jahr begangen, das Halten des Sabbats sowie die Feierlichkeiten zu Weihnachten können als solche Rituale angesehen werden. Fernab dieser Rituale lassen sich auch ereignisbezogene Rituale feiern,...
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Ritual

Sargmacher

Der Sargmacher ist ein historischer Beruf, der heute in seiner reinen Form eher selten anzutreffen ist. Der Sargmacher galt und gilt dabei als klassischer Handwerksberuf, der mit der Fertigung von Särgen aller Art aus Holz betraut ist. In früheren Jahrhunderten wurde bei der Gestaltung des Sargs noch großer Wert auf die individuellen Wünsche des Verstorbenen bzw. seiner Hinterbliebenen gelegt, so dass hier die Anfertigung individueller Modelle üblich war. Auch ziervolle Schnitzereien und Ornamente ließen sich so auf allen Särgen finden, deren Auftraggeber sich eine würdige und prunkvolle Beisetzung leisten konnten. Ähnlich wie der klassische...
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Sargmacher

Spindel

Die Spindel ist eine Trauersymbol der christlichen Kirche, das in dieser Form erst seit wenigen Jahrhunderten als katholisches Symbol angesehen wird und hierbei aus der Ikonographie entstanden ist. Die Nutzung der Spindel als Trauersymbol hat ihre Wurzeln im Gemälde "Madonna mit der Spindel", welches Anfang des 16. Jahrhunderts durch Leonardo da Vinci gezeichnet wurde. Das Original dieses Bildes existiert nicht mehr, was der Legende des Gemäldes über Jahrhunderte hinweg nur dienlich war, jedoch existieren einige Kopien namhafter Künstler der Neuzeit. Das Bild zeigt Maria mit dem Jesuskind in einer Position, die Frauen früher zum Wickeln einer Spindel...
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Spindel

Sterbetalar

Der Begriff Sterbetalar ist ein älterer Begriff für das Totenhemd, der vor allem durch die christliche Kultur in Westeuropa geprägt wurde. Ähnlich wie der Talar eines Priesters oder eines anderen Würdenträgers der katholischen Kirche soll der Sterbetalar dem Toten ein würdiges Aussehen bei der Beisetzung verleihen und ihm so den Übergang ins Himmelreich und die Verabschiedung vom irdischen Dasein erleichtern. Im modernen Bestattungswesen bietet jeder Bestatter verschiedene Vorschläge für den Sterbetalar an, für den sich die Hinterbliebenen nach ihrem Geschmack entscheiden können. Mittlerweile haben sich verschiedene Anbieter auch auf den Verkauf...
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Sterbetalar

Tierbestattung

Unter der Tierbestattung wird im heutigen Sprachgebrauch die Beisetzung von Haustieren bezeichnet, für die offiziell in Deutschland keine Friedhofspflicht besteht, die dennoch dem Wunsch vieler Tierhalter nach einer würdigen Bestattung entspricht. Die Bestattung von Tieren ist allerdings keine Errungenschaft der Moderne, sondern wurde bereits in früheren Epochen praktiziert. Die besondere Würde einer Tierbestattung wurde dabei gerade Tieren zuteil, deren Rasse in der jeweiligen Kultur als heilig galt, beispielsweise Katzen im Alten Ägypten, wobei diese Hochkultur generell über umfangreiche Bestattungsriten verfügte. In Mitteleuropa etablierte sich die...
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Tierbestattung

Totenschein

Der Totenschein ist in Deutschland sowie in vielen, weiteren Nationen ein wichtiges, verwaltungstechnisches Dokument, welches das Ableben einer Person bestätigt. Der Totenschein kann dabei von jedem zertifizierten Arzt hierzulande ausgestellt werden, der unverzüglich nach dem Tode eines Menschen zu benachrichtigen ist. Dieser prüft nicht alleine die Vitalfunktionen des Verstorbenen und stellt so den eingetretenen Tod fest, sondern ist für das Ausfüllen des Totenscheins auch angehalten, die Todesursache zu benennen und aufzunotieren. Gemeinsam mit dem Namen und dem Todeszeitpunkt des Verstorbenen sowie weiteren, persönlichen Angaben ist der Totenschein...
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Totenschein

Trauerkranz

Der Trauerkranz gehört hierzulande zu den wichtigsten Elementen der Grabgestaltung, der hierbei vor allem während der Trauerfeier sowie an den ersten Tagen nach der Herrichtung eines neuen Grabmals dieses schmückt. Der Trauerkranz bietet dabei eine farblich dezente Zusammenstellung von Grünpflanzen und Blumen dar und soll eine farbenfrohe und zugleich würdige Gestaltung des Grabmals ermöglichen. In den meisten Fällen wird der Trauerkranz um eine Trauerschleife ergänzt, die den Spender des entsprechenden Kranzes deutlich und so die eigene Anteilnahme auch nach außen hin erkennbar macht. Die Tradition, einen Trauerkranz auf einen Sarg vor bzw. während...
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Trauerkranz

Unsterblichkeit

Der Begriff Unsterblichkeit bezeichnet den Zustand eines Lebewesens, seine physische Existenz nicht aufgeben zu müssen und somit nicht Versterben zu müssen. Die Unsterblichkeit ist dabei als Wunschvorstellung der Menschheit zu verstehen, die seit jeher eine Angst vor dem Tod und der Aufgabe des irdischen Daseins der eigenen Person und lieb gewonnener Menschen hat. Durch die Unsterblichkeit eines Lebewesens soll dieser Kummer vermieden werden, allerdings bleibt die Unsterblichkeit bis heute auch trotz eines fortschreitenden Anstiegs des durchschnittlichen Lebensalters eines Menschen eine Utopie. Diese kann letztlich auch als Dystopie gedeutet werden, da die...
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Unsterblichkeit

 

Floristik Floristikbedarf Trauerbänder



Trauerbänder

Dekorative Bänder und Fransen verleihen Blumengestecken, Kränzen und Bouquets das gewisse Etwas und sind aus dem Floristenbedarf nicht wegzudenken. Ob für Dekorationen und Blumenschmuck auf Jubiläen, Betriebsfeiern, Hochzeiten oder Trauerfeiern - so zahlreich und unterschiedlich die Anlässe, so vielseitig sind auch die Farben, Muster und Materialien der Bänder und Fransen im Floristik Online-Shop.

Gedenkfloristik

In der Trauer- und Gedenkfloristik ist von Floristen am meisten Feingefühl gefordert. Ein Trauerkranz oder Blumengesteck als Grabschmuck oder Urnenschmuck sollte die Wertschätzung der Hinterbliebenen für einen Verstorbenen angemessen zum Ausdruck bringen.

Grablichter & Kerzen

Grablicht und Grablichter werden meist zu religiösen Zwecken auf christliche Gräber gestellt. Vor allem an Allerheiligen oder am Totensonntag zünden Verbliebene Kerzen auf den Gräbern der Verstorbenen an, um ihren Angehörigen zu gedenken. Vor allem im Winter sind Grablichter eine schöne Dekoration und spenden mit ihrem Lichtschein Trost in der dunklen Jahreszeit.

Trauerkarten

Karten und Gutscheine mit ansprechenden Motiven, überzeugend in Qualität und Aussagekraft.