Anonyme Bestattung

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Anonyme Bestattung
Mit dem Begriff Anonyme Bestattung wird eine Variante des Begräbnisses bezeichnet, bei der auf die Kennzeichnung der Grabstätte mit dem Namen oder den Lebensdaten des Verstorbenen verzichtet wird. In den vergangenen Jahrzehnten ist die anonyme Bestattung zu einer beliebten Alternative gegenüber Begräbnissen geworden, stellt jedoch historisch keine Neuerung gegenüber den Bestattungen früherer Jahrhunderte dar. Im Mittelalter und über viele Jahrzehnte der Neuzeit hinweg waren gekennzeichnete Ruhestätten für die gewöhnliche Bevölkerung bereits unüblich, auch jenseits von Armenbegräbnissen wurde auf die explizite Kennzeichnung des Grabes mit Name und Daten des Todes verzichtet. War dies in früheren Zeiten vor allem aus Gründen des Standes etabliert, entscheiden sich heutzutage viele Bundesbürger aus Kostengründen für eine anonyme Bestattung. Die Anfertigung eines Grabsteins sowie die dauerhafte Grabpflege entfallen bei einer derartigen Form der Bestattung, so dass eine erhebliche Kostenreduktion beim Begräbnis selbst sowie in den Folgekosten erreicht wird.
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A wie Anteilnahme

Ableben

Der Begriff Ableben ist eine abmildernde Formulierung für den Tod und findet beispielsweise im juristischen oder literarischen Umfeld seine Anwendung. Neben seiner wesentlichen Bedeutung als Synonym zum Tod als Zustand eines zuvor lebenden Individuums, wird das Ableben auch als Prozess des Dahinscheidens verwendet, also als letzte Phase eines irdischen Lebens, das durch den Tod beendet wird. Im christlich-religiösen Umfeld stellt das Ableben lediglich das Verlassen der körperlichen Hülle eines Menschen oder einen anderen Lebewesens dar, während die Seele nach dem Ableben weiterexistiert. Auch wenn sich im modernen Sprachgebrauch der Begriff Tod für den...

      
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Ableben

Ahnenfriedhof

Mit dem Begriff Ahnenfriedhof wird ein Friedhofsgelände von Verstorbenen der Ludendorff-Bewegung bezeichnet, die in Folge des Ersten Weltkriegs entstand und den ersten Friedhof ihrer Art in den 1930er Jahren hervorbrachte. Namensgeberin und Begründerin ist Mathilde Ludendorff, Ehefrau eines deutschen Generals des genannten Krieges, die eine alternative zu kirchlichen Begräbnissen schaffen wollte. Das Konzept des Ahnenfriedhofs folgt eher philosophischen Grundsätzen eines freien und unchristlichen Lebens, die Ludendorff-Bewegung steht einer kirchlichen Bestattung sowie anderen, christlichen Riten ablehnend bis feindlich gegenüber. Wesentliches Merkmal des...

      
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Ahnenfriedhof

Allerheiligen

Allerheiligen bezeichnet einen christlichen Feiertag, dessen Wurzeln viele Jahrhunderte zurückreichen. Der Gedenktag wird traditionell am 1. November jedes Jahres begangen, die Festlegung des Datums geht auf Papst Gregor IV. im Jahr 835 zurück. In der ursprünglichen Tradition wird an Allerheiligen dem Tode aller christlichen Märtyrer gedacht, die meist unbekannter Weise in ihrem aufopferungsvollen Handeln für die Religion zum Tode kamen und als Heilige dem Feiertag ihren Namen verleihen. Der Besuch von Gräbern, die Gräbersegnung sowie eine abschließende Totenspeisung waren über Jahrhunderte hinweg ein wesentlicher Bestandteil des hohen, christlichen...

      
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Allerheiligen

Allerseelen

Allerseelen bezeichnet einen Gedenktag der katholischen Kirche, der traditionell am 2. November und somit einen Tag nach Allerheiligen begangen wird. Das Datum wurde durch Papst Benedikt XV. erst im Jahr 1915 als verbindlich festgelegt, wird jedoch bereits seit dem Mittelalter am 2. November zelebriert und als allgemeiner Feiertag zum Gedenken an alle Toten angesehen. Aufgrund der zeitlichen Nähe zu Allerheiligen, an dem ausschließlich den Märtyrern und unbekannten Heiligen der katholischen Kirche gedacht werden sollte, ist es im Laufe der Jahrhunderte zu einer Vermischung festlicher und kirchlicher Traditionen gekommen, so dass vielerorts Traditionen an...

      
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Allerseelen

Allerseelenkranz

Der Allerseelenkranz ist ein spezielles Blumengebinde, das ausschließlich für den Totengedenktag am 2. November erstellt wird. Der Allerseelenkranz besitzt in verschiedenen, deutschen Regionen eine eigene Tradition, beispielsweise war er fester Bestandteil des Münchner Allerseelenmarktes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Traditionell kommen Lorbeer- und Palmzweige ebenso wie Rosen und Chrysanthemen in einem Allerseelenkranz zum Einsatz, die nach Blumenbinderkunst zusammengestellt und um Zapfen oder getrocknete Blumen ergänzt werden. Unabhängig vom Allerseelenkranz konnte sich über die Jahrhunderte hinweg die Tradition von Grabschmuck und...

      
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Allerseelenkranz

Almwiesenbestattung

Die Almwiesenbestattung ist eine besondere Variante der Naturbestattungen, die größtenteils in der Schweiz zum Einsatz gebracht wird. Da hier anders als in der Bundesrepublik Deutschland kein Friedhofszwang besteht und in einzelnen Kantonen wie z.B. dem Wallis frei über die Asche des Verstorbenen verfügt werden kann, ist hierdurch eine individuelle Möglichkeit zur Almwiesenbestattung gegeben. Mit dem Begriff werden verschiedene Formen einer möglichen Bestattung zusammengefasst, etabliert ist das Vergraben der Urne auf einer Almwiese bzw. in einem Berggelände. Auch das Verstreuen der Asche an einem Berghang ist möglich und wird als Bergbestattung bzw....

      
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Almwiesenbestattung

Amtsarzt

Mit dem Amtsarzt wird eine Person des öffentlichen Dienstes bezeichnet, die für öffentliche, medizinische Einrichtungen der Länder und Gemeinden wie z.B. bei Gesundheitsämtern zum Einsatz kommt und verschiedene Aufgaben nach dem Ableben einer Person zu erfüllen hat. Eine wesentliche Rolle nimmt der Amtsarzt bei der Beförderung bzw. der weiterführenden Untersuchung eines Verstorbenen ein, der nicht an Altersschwäche gestorben ist. Sollte durch den Hausarzt ein Totenschein ausgestellt worden sein und dieser als Todesursache eine schwere Erkrankung oder ein Fremdeinwirken für den Todesfall festgestellt haben, ist der Amtsarzt der Gemeinde hierüber...

      
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Amtsarzt

Andenken

Der Begriff Andenken bezeichnet traditionell ein Erinnerungsstück an eine verstorbene Person, das oftmals im Rahmen der Trauerfeier ausgegeben wird und hierbei nicht alleine dem reinen Gedenken an den Verstorbenen dient. Vielmehr ist das klassische Andenken als Teil der Fürbitte zu sehen, bei welcher Lebende die Verstorbenen in ihre Gebete einschließen und für sie das Erbarmen Gottes erbeten. Andenken sind in der katholischen Kirche in ganz Europa zu finden, am verbreitetsten in den westlichen Ländern sind dabei die sogenannten Totenzettel. Diese wurden bereits vor Jahrhunderten nach dem Ableben eines Menschen verteilt und umfassen die wesentlichen...

      
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Andenken

Anker

Der Anker bzw. das Ankerkreuz ist ein fester Bestandteil der christlichen Symbolik und daher auch häufig auf Grabsteinen anzutreffen. Hierbei präsentiert sich der Anker nicht alleine durch seine optische Gestalt als entsprechendes Symbol, bei der die klassische Form des Jesus-Kreuzes auf einem gebogenen Untergrund zu stehen scheint. Die symbolische Bedeutung des Ankers soll vielmehr auf die tiefe Verwurzelung und sprichwörtliche Verankerung hindeuten, die ein Christ in seinem Glauben gefunden hat. Der Anker wird somit zu einem Bekenntnis zu Jesus Christus sowie zu dessen Grundsätzen Glaube, Liebe und Hoffnung, die symbolisch durch die drei Endes des...

      
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Anker

Anonyme Bestattung

Mit dem Begriff Anonyme Bestattung wird eine Variante des Begräbnisses bezeichnet, bei der auf die Kennzeichnung der Grabstätte mit dem Namen oder den Lebensdaten des Verstorbenen verzichtet wird. In den vergangenen Jahrzehnten ist die anonyme Bestattung zu einer beliebten Alternative gegenüber Begräbnissen geworden, stellt jedoch historisch keine Neuerung gegenüber den Bestattungen früherer Jahrhunderte dar. Im Mittelalter und über viele Jahrzehnte der Neuzeit hinweg waren gekennzeichnete Ruhestätten für die gewöhnliche Bevölkerung bereits unüblich, auch jenseits von Armenbegräbnissen wurde auf die explizite Kennzeichnung des Grabes mit Name und...

      
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Anonyme Bestattung

Anteilnahme

Der Begriff Anteilnahme bezeichnet eine gedankliche Teilhabe am Tode einer Person, die als Begriff für Einzelpersonen bis hin zu größeren Sozialgemeinschaften verwendet wird. Noch im frühen 20. Jahrhunderts war es in vielen Regionen Deutschlands etabliert, regional eine kollektive Anteilnahme zu zeigen und z.B. beim Geläut der Sterbeglocken ein Fürbitten Gebet für den gerade Verstorbenen zu leisten. Im 21. Jahrhundert wird der Begriff Anteilnahme eher für einen engeren Personenkreis verwendet, z.B. für Verwandte, Freunde und Bekannte des Verstorbenen, die auf verschiedene Weise ihre Anteilnahme zum Ausdruck bringen können. Die Teilnahme am...

      
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Anteilnahme

Antichrist

Der Antichrist ist der Legende nach eine der Apokalypse vorausgehende, dem wahren Jesus Christus feindlich gegenüberstehende Gestalt, durch deren Erscheinen sich die Wiederkunft Christi und somit das Weltende mit dem jüngsten Gericht ankündigt. Nach Erscheinen des Antichristes sowie der Wiederkunft Jesu findet mit der Schlacht von Armageddon das letzte Gefecht zwischen Gut und Böse statt, dessen Ausgang ungewiss ist. Der Antichrist wird seit Jahrhunderten in der christlichen Gesellschaft ebenso wie in den Künsten immer wieder aufgegriffen und in diversen Gestalten dargestellt. Teuflische oder unscheinbare Formen werden bei der Darstellung des Antichrists...

      
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Antichrist

Apokalypse

Die Apokalypse ist nach neutestamentarischer Vorstellung das sich in Form von verschiedenen Katastrophen und anderen Vorzeichen ankündigende Weltende. Auch die Offenbarung des Johannes als Bestandteil des Neuen Testaments trägt den Namen Apokalypse und prophezeit das letzte Gefecht zwischen Gut und Böse, das der Apokalypse folgt und das Ende allen irdischen Daseins darstellt. Im Laufe der Weltgeschichte kündigten Theologen ebenso wie zwielichtige Propheten immer wieder das Eintreten der Apokalypse sowie der Schlacht von Armageddon an, belegt sind derartige Ängste vor dem Weltuntergang zur ersten Jahrtausendwende im 10. Jahrhundert sowie im auslaufenden...

      
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Apokalypse

Arma Christi

Die Arma Christi, wörtlich aus dem Lateinischen mit Waffen Christi übersetzt, werden in der Ikonografie des Christentums sämtliche Folterinstrumente und Werkzeuge bezeichnet, die den Leidensweg von Jesus Christus geprägt haben. Sämtliche dieser Passionswerkzeuge werden dabei nicht alleine in ihrem ursprünglichen Sinn gedeutet, sondern stehen symbolisch auch für die Überwindung des Todes und werden als Siegeszeichen und -symbole eingesetzt. Zu den wichtigsten Arma Christi, die über Jahrhunderte hinweg ikonografisch eingesetzt wurden und noch heute in Gotteshäusern unterschiedlicher Epochen entdeckt werden können, zählen das Arma-Christi-Kreuz als...

      
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Arma Christi

Armageddon

Das Armageddon ist nach der christlichen Vorstellung der Ort der entscheidenden Schlacht zwischen Gut und Böse während des Jüngsten Gerichts, wird jedoch häufig auch synonym für das Eintreten dieses endzeitlichen Gerichts selbst verwendet. Die Vorstellung des Armageddon oder auch Harmageddon gehen auf die Offenbarungen des Johannes zurück und spielen sowohl in der katholischen wie evangelischen Theologie und Eschatologie eine wesentliche Rolle. Der Begriff selbst wird in der Bibel lediglich einmal erwähnt, die genaue Bestimmung der Lage dieses endzeitlichen Ortes auf dem Erdenrund wird hierdurch erschwert und ist Bestandteil theologischer Diskussion....

      
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Armageddon

Arme Seelen

Der Begriff Arme Seelen bezeichnet die Seelen aller Verstorbenen, die nicht unmittelbar in den Himmel aufgestiegen sind, jedoch auch nicht die ewigen Qualen der Hölle erleiden müssen. Vielmehr befinden sich Arme Seelen im Fegefeuer und somit in einer Vorhölle, aus der es jedoch im Rahmen einer seelischen Reinigung und Läuterung ein Entrinnen in den Himmel gibt. Arme Seelen leisten im Fegefeuer ihre Buße und werden so gereinigt, die Gebete noch Lebender sorgen für einen schnelleren Fortschritt des Prozesses und verkürzen so die Zeit, bis ein Aufstieg in den Himmel möglich wird. Eng in Verbindung mit den Armen Seelen steht der katholische Gedenktag...

      
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Arme Seelen

Armenbegräbnis

Als Armenbegräbnis bezeichnet eine Art der Bestattung, die unter Berücksichtigung möglichst geringer Kosten durchgeführt wird. Wesentliche Merkmale sind der Verzicht auf einen kostspieligen Grabstein sowie der Verzicht auf eine dauerhafte Grabpflege, die beispielsweise nach einem Waldbegräbnis oder einer Urne in einer Gedenkwand entfällt. Auch wenn sich heutzutage viele Bundesbürger aus Kostengründen für ein schlichtes Begräbnis entscheiden, ist der Begriff Armenbegräbnis bereits historisch etabliert und bezeichnet die Bestattungen einfacher Bürger im Mittelalter oder den ersten Jahrzehnten der Neuzeit. Auch hier war es üblich, keine gesonderten...

      
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Armenbegräbnis

Armenfriedhof

Der Begriff Armenfriedhof bezeichnet eine spezielle Variante eines klassischen Friedhofes, dessen Grabmäler auf die Kennzeichnung der Verstorbenen und auf eine individuelle Gestaltung der Ruhestätte verzichten. Der Armenfriedhof ist dabei eine historische Erscheinung und war bereits im frühen Mittelalter der einfachen Bevölkerung vorbehalten, die ohne eigenen Grabstein und mit geringstmöglichem Aufwand nach dem Ableben begraben wurde. Anders als bei einem anonymen Begräbnis, das heute auch aus ideologischen Gründen gewählt wird, steht bei der Bestattung auf einem Armenfriedhof ausschließlich das Erreichen geringer Kosten im Vordergrund. Noch vor...

      
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Armenfriedhof

Asche

Die Asche ist bei vielen Varianten der modernen Bestattung der physische Rest des Verstorbenen. Im Vergleich zu einem Sargbegräbnis, bei welchem der Körper des Verstorbenen nach der Aufbahrung in seiner unveränderten Form ins Erdreich eingelassen wird, ist die Asche das Produkt der Kremation, also der Verbrennung des Leichnams. Üblich ist in Deutschland die Bestattung der Asche im Rahmen eines Urnenbegräbnisses, auch andere Varianten sind weltweit etabliert und machen z.B. das Verstreuen der Asche im Meer oder einem Gebirge möglich. Die in Deutschland geltende Begräbnispflicht wirkt sich nicht nur auf den Leichnam selbst aus, sondern bezieht auch die...

      
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Asche

Aschenkapsel

Die Aschenkapsel ist ein wesentlicher Bestandteil einer jeden Urne, der die Asche des Verstorbenen beinhaltet und von der sogenannten Überurne umschlossen wird. Bei der Auswahl einer Urne nach dem Ableben eines Menschen wird ausschließlich die Überurne nach eigenen, ästhetischen Vorlieben ausgewählt, die meist aus Metall gefertigt ist. Die Aschenkapsel wird hingegen von vielen Krematorien gestellt und wird nach Einfüllung der Asche nach der Kremation in die ausgewählte Überurne eingesetzt und für das Begräbnis bereitgestellt. Eine Kombination aus Aschenkapsel und klassischer Urne stellt die sogenannte Cupaturne dar, die auch in Deutschland immer...

      
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Aschenkapsel

Aschermittwoch

Der Aschermittwoch bezeichnet den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit, die bis zum Karsamstag andauert und in streng katholischen Regionen Deutschlands noch heute eingehalten wird. Der Aschermittwoch datiert dabei in jedem Jahr auf einen anderen Tag und schließt unmittelbar an den Rosenmontag und Faschingsdienstag an, die ebenfalls in ihren Grundlagen als christliche Feste zelebriert wurden. Die Zeitspanne zwischen Aschermittwoch und Karsamstag beträgt eigentlich 46 Tage, allerdings werden die sechs Sonntage dieser Zeitspanne vom Fastengelöbnis ausgeschlossen. Der Aschermittwoch geht in seiner christlichen Tradition auf die sechswöchige Fastenzeit Jesu...

      
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Aschermittwoch

Atheisten

Als Atheisten werden Menschen zusammengefasst, nach deren Überzeugung es keinen Gott oder göttliche Erscheinungen gibt. Anders als bei den Agnostikern, die eine Existenz von Göttern in Frage stellen, diese jedoch nicht mit letzter Gewissheit ausschließen können, lehnen Atheisten die Existenz eines Gottes komplett ab. Während im Deutschland des 21. Jahrhunderts der Atheismus gesellschaftlich akzeptiert wird und Menschen sich bewusst dagegen entscheiden können, einer gewissen Religion anzugehören und an einen Gott zu glauben, galt dies über viele Jahrhunderte hinweg hierzulande und in anderen Regionen der Welt nicht. Aufgrund der sehr lange...

      
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Atheisten

Aufbahrung

Mit der Aufbahrung wird die Ausstellung des verstorbenen Körpers einer Person bezeichnet, die zwischen Ableben und Begräbnis erfolgen kann und in Deutschland an verschiedene, gesetzliche Auflagen gebunden ist. Die Aufbahrung kann beim Bestattungsunternehmen selbst ebenso wie in der Kirche oder Leichenhalle der Gemeinde erfolgen, eine geschlossene Aufbahrung ist hierbei deutlich üblicher wie die offene Aufbewahrung, die einen Blick auf den Toten sowie dessen Berührung ermöglicht. Bevor es zur Aufbahrung kommen kann, ist der Leichnam durch einen Arzt freizugeben, der im Rahmen der Leichenschau einen Totenschein ausstellt. Zur Ausstellung des Scheins ist...

      
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Aufbahrung

Aufbahrungsraum

Der Aufbahrungsraum ist ein spezieller Bereich in Kirchen, öffentlichen Gebäuden oder bei Bestattungsunternehmen, in denen der Leichnam eines Verstorbenen ausgestellt wird. Während mancher Aufbahrungsraum eher den praktischen Zweck erfüllt, einen Leichnam bis zu dessen Begräbnis zu beherbergen, kann die Aufbahrung auch besonders feierlich erfolgen und über mehrere Tage hinweg der Öffentlichkeit die Möglichkeit schenken, dem Verstorbenen eine letzte Ehre zu erweisen. In traditionellen Gemeinden lässt sich der Aufbahrungsraum noch als Annex des Kirchen- oder Gemeindehauses finden, in größeren Städten der Moderne übernehmen Leichenhäuser diese...

      
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Aufbahrungsraum

Auferstehung

Mit dem Begriff Auferstehung wird die Rückkehr eines verstorbenen Menschen aus dem Reich des Todes bezeichnet, in der christlichen Lehre die Auferstehung von Jesus Christus im Speziellen. Hierbei wird nicht alleine die neutestamentarische Auferstehung drei Tage nach Christus' Tode am Kreuz bezeichnet, sondern auch die Auferstehung aller Toten zum Zeitpunkt der Apokalypse, wo Jesus Christus über alle Lebenden und Verstorbenen im Rahmen des jüngsten Gerichts urteilt. Auch in anderen Kulturen und Religionen ist die Vorstellung einer Auferstehung tief verankert, nimmt hier jedoch unterschiedliche Formen an. In vielen Fällen bezeichnet die Auferstehung nicht...

      
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Auferstehung

Aufhügeln

Das Aufhügeln bezeichnet einen Prozess nach der Bestattung eines Leichnams, der die eigentliche Herrichtung der Grabstätte bezeichnet und diese für eine anschließende Bepflanzung präpariert. Das Aufhügeln findet im Regelfall im Anschluss an die Beisetzung statt, bei welcher der Sarg in ein zuvor ausgehobenes Loch eingelassen wird. Symbolisch ist es üblich, dass die Hinterbliebenen eine Schaufel Graberde auf den Sarg hinabwerfen, was als erster, feierlicher Schritt des Aufhügelns angesehen werden kann. Nach Ende der Beisetzung erfolgt eine komplette Auffüllung des Grabes mit Erde sowie dessen Begradigung, hiernach werden Blumen und Kränze als erster...

      
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Aufhügeln

Aufwiedersehen

Das Aufwiedersehen ist eine traditionelle Grußformel, die in vielen Regionen Deutschlands zum Ende einer Beisetzung ausgesprochen wird. Das Aufwiedersehen ist fester Teil der feierlichen Zeremonie und wird meist von einem engen Verwandten wie dem Witwer, der Witwe oder einem Waisenkind gesprochen. Der Zeitpunkt des Aufwiedersehens liegt meist unmittelbar vor der Schließung des Grabes, so dass hier ein letzter Blick auf den Sarg bzw. die Urne des Verstorbenen möglich wird. Die Grußbotschaft "Auf Wiedersehen", die mittlerweile auch ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden ist und als formale Verabschiedung dient, hat ihre Wurzeln in der...

      
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Aufwiedersehen

Augen

Die Augen eines Verstorbenen unterscheiden sich von denen der Lebenden durch den sogenannten Leichenblick, der meist unmittelbar nach Eintritt des Herzstillstandes eintritt und somit eines der ersten Anzeichen für den Tod darstellt. Der Leichenblick ist dabei ein offener und glasiger Blick des Toten, dessen Augen zudem einen ins Leere starrenden Ausdruck einnehmen. Die Gestalt der Augen und der Leichenblick selbst werden von den meisten Menschen als unangenehm empfunden, weshalb es nicht nur in unserer Kultur üblich ist, die Augenlider des Verstorbenen zu schließen und ihm so die letzte Ruhe in einem Zustand zu gönnen, der an einen schlafenden Menschen...

      
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Augen

Ausgrabungen

Ausgrabungen sind ein fester Bestandteil der Arbeit eines Archäologen bzw. Paläontologen, der im Zuge der Ausgrabung Erdreich bis zu mehreren Metern Tiefe abträgt und hierbei auf historisch bedeutsame Funde hofft. Ausgrabungen finden noch heute auf allen Kontinenten statt und werden vor allem durch ein geschichtliches Interesse genährt, die begriffliche Ähnlichkeit zum Grab eines Toten und zum Aushub von Erdreich für dessen Sarg ist dabei nicht zufällig. Neben der sprachlichen Ähnlichkeit, die das Ausheben von Erde für eine Beisetzung sowie das Abtragen von Erde für archäologische Forschungen mit dem gleichen Begriff bezeichnet, galt das...

      
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Ausgrabungen

Ausheben

Das Ausheben und Schließen der Gräber ist ein üblicher Prozess bei jedem Begräbnis, der im Vergleich zur Beisetzung selbst meist ohne die Hinterbliebenen stattfindet. Einige Stunden vor der Einlassung des Sarges bzw. der Urne ins Erdreich findet die Aushebung von Erde auf einem Friedhof durch das Personal des beauftragten Beerdigungsunternehmens bzw. den Bediensteten eines Friedhofes statt. In kleinen und traditionellen Gemeinden kommt es bisweilen noch vor, dass Bekannte des Verstorbenen das Ausheben übernehmen. Ist die Trauerfeier am Grab erfolgt, kommt es zum Aufhügeln der Grube und ihrer Dekoration mit Kränzen und Blumen. Nach dem Schließen der...

      
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Ausheben

Aussegnung

Die Aussegnung ist ein traditionelles Ritual in der evangelischen Kirche, das dem Verstorbenen den letzten Segen auf seinem Weg ins Himmelreich mitgeben möchte. Üblich ist die Aussegnung in den eigenen vier Wänden, sofern es zu einem natürlichen Tode gekommen ist und der Wunsch nach diesem Ritual durch die Hinterbliebenen besteht. Sollte der Verstorbene nicht zu Hause verschieden sein, findet die Aussegnung in einer speziellen Aussegnungshalle statt. Unmittelbar nach der Aussegnung erfolgt die Schließung des Sarges bzw. der Transport des Verstorbenen aus den eigenen vier Wänden in die Leichenhalle. Wer sich als Hinterbliebener für die Aussegnung in...

      
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Aussegnung

Aussegnungshalle

Die Aussegnungshalle ist ein für die Aussegnung vorbereiteter Raum, der sich im Regelfall auf einem Friedhofsgelände befindet. Sie ist fester Bestandteil eines evangelischen Friedhofes, mit ihr vergleichbar sind die Friedhofskapelle der Katholiken sowie die Leichenhalle bei einem Friedhof ohne christliche Prägung. Die Aussegnungshalle dient nicht alleine zur Aufbewahrung des Leichnams für den Trauergottesdienst und dessen Beisetzung auf dem Friedhof. Vielmehr erhält der Verstorbene in der Aussegnungshalle seinen letzten Segen, der ihn auf dem Weg ins Himmelreich begleiten soll. Die Aussegnung kann zwar auch in den vier Wänden des Verstorbenen erfolgen,...

      
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Aussegnungshalle

Floristik Floristikbedarf Trauerbänder



Trauerbänder

Trauerbänder verleihen jeder Beisetzung eine würdige Note und ermöglichen es, dem Verstorbenen einige persönliche und individuelle Worte mit auf den Weg zu geben. Moderne Trauerbänder bieten eine große Auswahl an Farben und Designs und sichern so die Gestaltung eines Bouquets oder Kranzes nach eigenen Vorstellungen zu. Mit einem Mausklick auf unseren Bereich Trauerbänder lernen Sie die Vielfalt dieses schmuckvollen Accessoires kennen.

Gedenkfloristik

Eine zeitgemäße Gedenkfloristik ermöglicht die Gestaltung des Trauergottesdienstes sowie des Grabes während und nach der Beerdigung. Von der Ausrichtung einer würdevollen Feier bis zur Dauergrabpflege mit auf Anlass und Jahreszeit abgestimmten Pflanzen nimmt die Gedenkfloristik eine wichtige Rolle im modernen Blumenangebot ein und hilft auch Ihnen dabei, die passende Gestaltung einer Grabstätte oder eines Kondolenzempfangs vorzunehmen. Mit einem Blick auf unseren Link lernen Sie die vielen, schmuckvollen Facetten der heutigen Gedenkfloristik kennen.

Grablichter & Kerzen

Grablichter & Kerzen gehören zu den wichtigsten Elementen einer ansprechenden Trauerfeier sowie der Grabgestaltung. Während Christen die symbolische Kraft der Kerze als Licht Gottes zu schätzen wissen, erfreuen sich andere Menschen an eher profanen Eigenschaften wie einer sanften Beleuchtung des Grabes in der dunklen Jahreszeit. Eine große Vielfalt an Grablichtern & Kerzen lernen Sie in diesem Bereich unserer Webseite kennen, um auch Ihnen die stilvolle Gestaltung einer Grabstätte zu erleichtern.

Trauerkarten

Trauerkarten gehören seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Zeichen der Anteilnahme. Ob als stille Bekundung der Trauer aus der Ferne oder als Symbol der Dankbarkeit an alle Teilnehmer einer Trauerfeier - Trauerkarten erfüllen zahlreiche Aufgaben und treffen mit ihrer christlichen oder floralen Gestalt den Anlass in angemessener Weise. Mit einem Mausklick auf diesen Bereich unserer Webseite lernen Sie eine große Zahl an Trauerkarten kennen, die Ihnen für eine persönliche Trauerfeier zusagen werden oder als Händler ein großes Sortiment an würdevollen Karten zusichert.