Grabstelle

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Grabstelle
Der Begriff Grabstelle ist eine örtliche Beschreibung der Lage eines Grabes, wobei die Bezeichnung vor allem im Umfeld der modernen Friedhofsverwaltung zum Einsatz kommt. Im allgemeinen Sprachgebrauch grenzt sich das Wort Grabstelle kaum von Begriffen wie Grab oder Grabstätte ab und gewinnt alleine bei der Einteilung von Grabfeldern für zukünftige Begräbnisse eine Relevanz. Beispielsweise wird es den Hinterbliebenen eines Verstorbenen möglich, bei der Positionswahl des Grabes auf einem Friedhof ein Mitsprachrecht umzusetzen und nach dem Kataster des Friedhofes verschieden Grabstellen miteinander zu vergleichen. Die Wahl einer Grabstelle kann dabei von verschiedenen, individuellen Faktoren abhängen, beispielsweise von der schnellen Erreichbarkeit oder eine vor Wind und Wetter geschützten Lage.
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G wie Gerichtsmedizin

Galgen

Der Galgen bezeichnet eine Vorrichtung, die der gezielten Tötung von Menschen, z.B. in Folge eines gerichtlichen Urteils dient. Die Tötung erfolgt durch das Ziehen eines Strickes um den Hals des Opfers, der hiernach in einer Höhe an einer hölzernen Konstruktion - dem eigentlichen Galgen - so befestigt wird, dass das Opfer mit den Füßen den Bode nicht mehr erreicht. Das Versterben am Galgen erfolgt auf verschiedene Weisen, die auch in Kombination miteinander auftreten können, am häufigsten ist der Genickbruch sowie die Zuschnürung der Atemwege des Erhängten. Der Galgen gehört zu den ältesten Gerätschaften, mit denen gezielte Tötungen...

      
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Galgen

Gebeine

Der Begriff Gebeine ist eine ältere Bezeichnung für die sterblichen Überreste eines Verstorbenen und bezieht sich dabei in seiner ursprünglichen Bedeutung auf die zurückbleibenden Knochen, die nach der Verwesung des Leichnams weiterhin im Erdreich zu entdecken sind. Aus dem Wort Gebeine leitet sich im modernen Sprachgebrauch der Begriff Bein her, allerdings sind nicht alleine diese Knochen mit dem antiquierten Ausdruck Gebeine gemeint. Die in früheren Zeiten synonyme Verwendung der Begriffe Knochen und Beine wird noch heute durch medizinische Begriffe wie Schlüsselbein oder Schambein deutlich. Aus dem alltäglichen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung...

      
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Gebeine

Gebetsbücher

Gebetsbücher bezeichnen eine Sammlung von Texten mit religiösem Ursprung und Hintergrund, die als Gebete zu verschiedenen Anlässen gesprochen werden können. Gebetsbücher sind in allen Religionen anzutreffen und dabei nicht mit der Heiligen Schrift wie der Bibel oder dem Koran gleichzusetzen. Die in Gesetzbüchern zusammengefassten Gebete oder Fürbitten sind nicht zwingend biblischen Ursprungs, sondern im Laufe der Jahrhunderte von Propheten und anderen Schriftstellern hinzugefügt worden. Die Veränderung der christlichen Religion, beispielsweise durch die Reformation oder die Aufnahme neuer Feiertage in das Kirchenjahr, haben selbst noch in den letzten...

      
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Gebetsbücher

Gebühren

Der Begriff Gebühren bezeichnet sämtliche Kosten, die ein Friedhofsnutzer für die Nutzung einer Grabanlage zu entrichten hat. Die Gebühren und ihre Festlegung sind in Deutschland Sache der Gemeinden, so dass sich regional erhebliche Unterschiede ergeben können. Unterschiedliche Gebühren auf einzelnen Friedhöfen einer Stadt oder Gemeinde sind hingegen unüblich, da zur Vermeidung einer Benachteiligung einzelner Friedhöfe die Gebühren von offizieller Seite her durch die Friedhofssatzung festgelegt sind. In der Sache unterscheiden sich die Gebühren ausschließlich durch die Art der gewünschten Nutzung einer Grabfläche. Üblich ist hierbei die...

      
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Gebühren

Gedicht zur Trauer

Ein Gedicht zur Trauer ist eine spezielle Form des klassischen Gedichtes, das speziell für den Anlass des Todes eines Menschen verfasst wurde und z.B. bei einem Trauergottesdienst vorgetragen wird. Die Darbietung von Text oder Musik ist in zahlreichen Kulturen bei Trauerfeiern etabliert, kommt in Europa durch den Einfluss der christlichen Tradition jedoch eher in trauriger Musik oder melancholischen Textdarbietungen zum Ausdruck. Ein Gedicht zur Trauer aufzusagen, kann der Beisetzung eine persönliche Note verleihen, wobei bei der Auswahl des Gedichtes auch Vorlieben des Verstorbenen eingebunden werden können. Bei einem Trauergedicht muss es sich also nicht...

      
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Gedicht zur Trauer

Geister

Geister sind nicht körperliche Wesen, die sowohl in der Philosophie und Mythologie wie im religiösen Umfeld anzutreffen sind. Je nach wissenschaftlicher oder religiöser Ausrichtung werden Geistern unterschiedliche Fähigkeiten und Aufgaben zugerechnet, die selbst unter Katholiken oder Protestanten erheblich voneinander abweichen können. Für viele sind die Begriffe Geist und Seele gleichzusetzen, so dass nach dem Tode eines Menschen dessen Seele in Form eines nicht physisch erkennbaren Geistes weiterlebt. Das Wirken eines Geistes kann gute und schlechte Dinge hervorbringen, auch kurzzeitige, physische Erscheinungen sind hierbei nicht ausgeschlossen. Im...

      
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Geister

Geisterstunde

Der Begriff Geisterstunde ist seit einigen Jahrhunderten sowohl im europäischen Umfeld wie im Orient zu finden und bezeichnet im Regelfall den Zeitraum zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens. Aus vielen Legenden und Volksweisen her besitzt der Geist von Verstorbenen die Möglichkeit, sich für diese Stunde aus dem Totenreich zu lösen und auf die Erde zurückzukehren. Da dem Glauben nach die Geister aus ihrem Grabe heraussteigen und von hier aus als nicht physische Erscheinung die Menschen heimsuchen, ist nach diesem Aberglaube jeder Friedhof ab zwölf Uhr nachts zu meiden. Die Fähigkeit, in einer Geisterstunde einen Geist zu erblicken, wird noch heute in...

      
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Geisterstunde

Geläut

Der Begriff Geläut bezeichnet sowohl sämtliche Glocken, die sich in einem Kirchturm oder einem anderen Glockenstuhl finden lassen, ebenso wie den akustischen Eindruck des Glockenklangs. Das Geläut ist dabei in der katholischen wie evangelischen Kirche fest etabliert und erfüllt dabei verschiedene Aufgaben. In vielen Regionen üblich ist das Geläut um sieben Uhr morgens, zwölf Uhr mittags sowie sieben Uhr abends und ermöglicht zu diesen Zeitpunkten eine gezielte Andacht. Auch ein Gottesdienst wird grundsätzlich durch Geläut kundgetan und ermöglicht es gläubigen Menschen, auf Anlass des Geläuts hin eine Kirche aufzusuchen. Traditionell in kleineren...

      
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Geläut

Gemeinschaftsgräber

Die Bezeichnung Gemeinschaftsgräber fasst sämtliche Grabstätten eines Friedhofes zusammen, die nicht alleine die Gebeine eines Verstorbenen beherbergen. Gemeinschaftsgräber lassen sich sowohl auf christlichen wie städtischen Friedhöfen finden und entsprechen dabei dem Wunsch des Friedhofsnutzers, mehrere Personen einer Familie in der gleichen Grabstätte beisetzen zu können. Gemeinschaftlich genutzte Gräber bietet im Regelfall einem Ehepaar sowie den gemeinsamen Kinder und deren Ehepartnern die letzte Ruhestätte, mit den meisten Friedhofssatzungen ist auch die Beisetzung anderer Verwandter in Gemeinschaftsgräber vereinbar. Die Nutzung der...

      
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Gemeinschaftsgräber

Gemeinschaftsgrabstätte

Eine Gemeinschaftsgrabstätte stellt eine besondere Form von Grabstätte dar, die sich auf christlichen ebenso wie auf städtischen und privaten Friedhöfen finden lässt. Gemeinschaftsgrabstätten können sowohl als Sarg- wie Urnengräber angelegt werden, auch die Verbindung beider Bestattungsarten ist möglich. Unter dem Begriff werden Grabstätten verstanden, welche der Beisetzung von Gebeinen mehrerer Verstorbenen dienen, was vor allem aus traditionellen Gründen bei vielen Familien vollzogen wird. Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands ist es üblich, eine größere Gemeinschaftsgrabstätte zu unterhalten, in die bereits mehrere Generationen einer...

      
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Gemeinschaftsgrabstätte

Gerichtsmedizin

Die Gerichtsmedizin bezeichnet ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Untersuchung von Verstorbenen befasst. Wesentliches Ziel der Gerichtsmedizin ist dabei die Ermittlung der Todesursache, falls diese dem Anschein nach nicht aus natürlichen Gründen eingetreten ist. Im juristischen Umfeld sind die Ergebnisse der Gerichtsmedizin von einem besonderen Wert, da pathologische Untersuchung einen Aufschluss über den Tod geben können und so Indizien liefern, wie ein Mord oder Totschlag herbeigeführt wurde. Neben der Relevanz der Gerichtsmedizin im juristischen Umfeld spielt sie auch in anderen, medizinischen Bereichen wie der Epidemiologie eine Rolle....

      
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Gerichtsmedizin

Gespenst

Der Begriff Gespenst bezeichnet ein Geistwesen, das in vielen Kulturen und Völkern anzutreffen ist und hier einen Teil des religiösen oder heidnischen Glaubens ausmacht. Im modernen Sprachgebrauch werden die Begriffe Gespenst und Geist meist synonym verwendet, jedoch wird dem Geist noch eine religiöse Bedeutung wie z.B. beim Heiligen Geist zugeteilt. Das Gespenst ist hingegen als Wesen des Aberglaubens zu sehen, das sich oftmals als körperliche Erscheinung eines Toten manifestiert und hierbei Gutes oder Schlechtes als Erscheinung auszulösen vermag. Oftmals wird ein Gespenst auch für unerklärliche Ereignisse und Erscheinungen zur Verantwortung gezogen,...

      
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Gespenst

Gestaltungsvorschriften

Die Gestaltungsvorschriften sind ein wesentlicher Teil der Friedhofssatzung bzw. Friedhofsordnung und geben dabei die Rahmenbedingungen vor, unter denen eine Grabstätte anzulegen ist. Die Friedhofssatzung einer Stadt oder einer Gemeinde stellt dabei die regionale Umsetzung gültigen Rechtes dar, das durch das Bestattungsgesetz des jeweiligen Bundeslandes vorgegeben wird. Teile der Gestaltungsvorschriften können hierbei sein, wie breit oder hoch eine Grabanlage bzw. ein Grabstein maximal beschaffen sein darf, um so ein einheitliches Bild auf der gesamten Friedhofsanlage zuzusichern. Weitere Gestaltungsvorschriften ergeben sich eher regionale begründet bzw....

      
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Gestaltungsvorschriften

gestorben

Das Adjektiv gestorben bezeichnet den Zustand eines Menschen nach dem Tode. Der Begriff wird dabei im Regelfall rückwirkend verwendet und markiert das zeitliche Ende einer irdischen Existenz, die durch ihre Geburt entstanden ist. Der Begriff wird oftmals auch im zeitlichen Kontext verwendet und gemeinsam mit dem Datum des Todes angegeben, in dieser Form ist der Begriff gestorben auf Grabsteinen oder in Todesanzeigen anzutreffen.

      
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gestorben

Gevatter Tod

Der Gevatter Tod ist eine mythologische Erscheinung, die bereits in der Antike anzutreffen ist und noch heute als Konzept vor allem in Kunst, Literatur und Mystik aufrechterhalten wird. Der Gevatter Tod wird dabei als personifizierte Erscheinung verstanden, die einem Menschen kurz vor dessen Ableben erscheint und den Verstorbenen ins Totenreich begleitet. Eine klassische Vorstellung des Gevatter Tods, die so schon vor vielen Jahrhunderten anzutreffen war, ist die eines Knochenmanns in dunklem Umgang, der mit Sense und Sanduhr einem Erdenbürger deutlich macht, dass seine Zeit nun abgelaufen ist. Die Vorstellung von Gevatter Tod, so wie sie noch heute gegeben...

      
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Gevatter Tod

Gewaltopfer

Der Begriff Gewaltopfer bezeichnet einen Leichnam, der unter der Einwirkung von physischer Gewalt zu Tode gekommen ist. Die Bezeichnung schließt dabei sowohl Opfer menschlichen Handels ein, z.B. durch einen Mord oder Totschlag, ebenso wie Opfer von Naturgewalten, z.B. eines Blitzeinschlags oder einer Überschwemmung. In Deutschland und vielen weiteren Nationen werden Gewaltopfer nicht einfach beigesetzt, vielmehr ist vor der Freigabe der Leiche eine medizinische und pathologische Untersuchung im Rahmen der Gerichtsmedizin durchzuführen. Bei einer solchen Untersuchung soll ermittelt werden, was letztlich zum Tod des Gewaltopfers geführt hat, wobei die...

      
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Gewaltopfer

Glocken

Glocken sind in der christlichen Religion ein gern gewähltes Trauersymbol und werden sowohl von Katholiken wie Protestanten als solches verwendet. Trauerglocken kommen dabei sowohl als Gravur auf Grabsteinen wie in Todesanzeigen oder Trauerkarten zum Einsatz und nehmen in ihrer Gestalt Bezug auf die Glocken einer Kirche oder Kapelle. Bereits im Mittelalter war es üblich, die Glocken der Ortskirche zum Gedenken an einen gerade verstorbenen Menschen zu läuten, für dessen Beisetzung seinerzeit grundsätzlich die Kirche zuständig war. Sämtlichen Bewohnern des Ortes wurde auf diese Weise mitgeteilt, dass einer aus ihrer Gemeinschaft von ihnen gegangen ist,...

      
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Glocken

Gott

Der Begriff Gott bezeichnet sowohl im religiösen wie im mythologischen Umfeld ein höheres Machtwesen, das je nach Glaubensrichtung die Welt erschaffen hat sowie die Geschicke des Menschens und der Erde lenkt. In der christlichen Tradition wird dabei der Monotheismus gepflegt, d.h. es wird lediglich von einer göttlichen Entität ausgegangen, während andere Glaubensrichtung wie der Hinduismus oder zahlreiche Naturvölker mehreren Göttern ihre Ehre erweisen. Die Vorstellung von Gott ist dabei im Christentum sehr individuell und wird eher mit einem Gefühl oder einer unsichtbar wirkenden Macht als einer personifizierten Gestalt gleichgesetzt. Auch die...

      
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Gott

Gottes Recht

Gottes Recht ist ein Begriff der modernen Theologie, der im praktischen Glaubensalltag z.B. im Christentum oder im Islam zum Einsatz kommt. Mit dem Begriff Gottes Recht wird dabei eine Abgrenzung zur Vorstellung moderner Rechtsstaaten geschaffen, die ihre eigenen Gesetze besitzen und richterliche Urteile fällen, die nicht immer konform zu den Wertevorstellung der Heiligen Schriften sind. Gottes Recht ist dabei nicht nur inhaltlich Menschenrecht gegenüberzustellen, vielmehr ist die Rechtsprechung durch Gott auch korrekter, da er als allwissende Entität weisere Urteile fällen kann als die Gesetzbücher des Menschen. Wer als Gläubiger den Geboten Gottes...

      
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Gottes Recht

Gottesacker

Der Begriff Gottesacker ist eine antiquierte Bezeichnung für den Friedhof, die über das Mittelalter hinweg bis in die Neuzeit zum Einsatz kam. Die Gleichsetzung einer Begräbnisstätte mit einem Gott geweihten Feld oder Acker liegt in Westeuropa in der Tradition begründet, dass ab dem frühen Mittelalter die kirchlichen Autoritäten vor Ort die Bestattung eines Leichnams übernahmen. Durch die Ausbreitung der christlichen Religion war zu diesem Zeitpunkt die Nähe Gottes nach dem Tod das erstrebenswerte Ziel eines jeden Menschen, der dieses bereits durch eine fromme Lebensweise zu Lebzeiten begünstigen wollte. Um direkt nach dem Tode Gott nah zu sein, war...

      
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Gottesacker

Grab

Der Begriff Grab bezeichnet die Begräbnisstätte an sich, also der Ort, an dem die Beisetzung des verstorbenen Körpers erfolgt und die fortan den Hinterbliebenen als Gedenkstätte dient. Im modernen Bestattungswesen hat sich das Einzelgrab als häufigste Variante des Grabes durchgesetzt, wodurch dem Gedenken an eine einzelne Person möglich wird. Das Grab erhält seinen Namen durch das Graben eines Erdlochs, in welches der Sarg bzw. eine Urne hineingelassen und anschließend mit Erde wieder zugedeckt wird. Neben dieser ursprünglichen Bedeutung bezeichnet der Begriff Grab im Volksmund auch die Fläche unmittelbar über der Grasnarbe oberhalb des begrabenen...

      
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Grab

Grab des Tutanchamun

Das Grab des Tutanchamun gehört zu den bekanntesten Gräbern weltweit, das im Jahr 1922 in einem fast unversehrten Zustand entdeckt wurde. Das Grab befindet sich im ägyptischen Tal der Könige und ist hierbei als opulentes Felsengrab angelegt, das sich teilweise unterhalb der Erdoberfläche befindet. Entgegen der landläufigen Ansicht des Begräbnisses von Pharaonen im Alten Ägypten handelt es sich somit nicht um ein Pyramidengrab. Die Entdeckung der Grabkammern von Tutanchamun durch den britischen Archäologen Howard Carter gilt als eine der wichtigsten Entdeckungen dieses Fachgebietes im 20. Jahrhundert und war schon zur damaligen Zeit ein weltweit...

      
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Grab des Tutanchamun

Grab von Jesus

Das Grab von Jesus bezeichnet die Grabstätte des Religionsstifters der christlichen Religion, über dessen Lage bis heute Diskussionen herrschen. Der Legende nach befindet sich die Begräbnisstätte von Jesus Christus in Jerusalem, konkret an der Stelle der heutigen Grabeskirche, an der zudem die Kreuzigung von Christus stattgefunden haben soll. Da die Bibel an zahlreichen Stellen Bezug auf Jerusalem als die heilige Stadt nimmt, ist der Tod und auch das Begräbnis von Jesus Christus in dieser Stadt als sicher anzusehen, der konkrete Ort ist jedoch nicht sicher belegt. Im Laufe der Jahrhunderte bis ins 21. Jahrhundert hinein wurden immer wieder neue Indizien...

      
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Grab von Jesus

Grabausstattungen

Der Begriff Grabausstattungen umfasst alle Elemente, die bei der Gestaltung eines Grabmals eine Rolle spielen, auf religiöse und gestalterische Vorlieben des Verstorbenen eingehen und nicht der Bepflanzung von Gräbern zuzuordnen sind. Im Speziellen wird mit der Grabausstattung der Grabstein bzw. ein anderes Grabmal bezeichnet, das auf der letzten Ruhestätte des Verstorbenen seinen Platz finden und dessen Andenken aufrecht erhalten soll. Nicht jede Form von Grabausstattung ist dabei mit der Friedhofssatzung einer Stadt oder Gemeinde bzw. der Friedhofsordnung eines einzelnen Friedhofs zu vereinbaren, so dass vor dem Erwerb eines Grabsteins eine Nachfrage...

      
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Grabausstattungen

Grabbeigaben

Mit Grabbeigaben werden sämtliche Objekte bezeichnet, die einer verstorbenen Person mit ins Grab hineingelegt und somit ebenfalls beigesetzt werden. Die Tradition der Grabbeigaben ist dabei in zahlreichen Kulturen und Epochen zu finden und dabei auf sehr verschiedene Weisen begründet. Durch Ausgrabungen konnten schon in der Steinzeit derartige Beigaben wie Waffen oder Werkzeuge belegt werden, die als Objekte das tägliche Leben der entsprechenden Person geprägt haben dürften. Im alten Ägypten oder anderen Dynastien war es üblich, sämtliche Besitztümer des Verstorbenen als Grabbeigaben mit in die Grabstätte hineinzulegen, was Waffen und Edelmetalle...

      
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Grabbeigaben

Grabblumen

Der Begriff Grabblumen bezeichnet sämtliche Arten von Blumen, die traditionell auf einem Grab zum Einsatz kommen. Hierbei wird vor allem der praktische Charakter der Blumen in den Vordergrund gestellt, die für einen eher kleinen und kompakten Bewuchs sowie eine große Unempfindlichkeit gegenüber Wind und Wetter bekannt sind und somit über lange Zeit hinweg ein Grab schmücken können. Alleine an den ästhetischen Vorlieben des Verstorbenen sowie seiner Hinterbliebenen bemessen, sind faktisch keine Einschränkungen gegeben, welche Blumen oder Gewächse bei der Bepflanzung eines Grabes zum Einsatz kommen können. Etabliert in Deutschland sind bei der...

      
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Grabblumen

Grabdeko

Der Begriff Grabdeko fasst sämtliche Elemente einer modernen Grabgestaltung zusammen, die den ästhetischen Wert des Grabstätte erhöhen sollen. Unter dem Begriff Dekoration werden dabei meist Objekte verstanden, die nicht der klassischen Herrichtung eines Grabes zugeordnet werden, also nicht der Grabstein oder die Grabbepflanzung. Dennoch spielt es bei einer modernen Grabdeko eine wesentliche Rolle, diese traditionellen Elemente der Gestaltung eines Grabes zu berücksichtigen, um so gemeinsam mit anderen Elementen ein in sich stimmiges Bild bei der Herrichtung des Grabes zu erzeugen. Eine moderne Grabdeko dann dabei sowohl christliche wie auch weltliche...

      
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Grabdeko

Grabeinfassung

Der Begriff Grabeinfassung bezeichnet ein Element der modernen Grabgestaltung, das dennoch schon in verschiedenen Kulturen vor Jahrhunderten zum Einsatz kam. Jede Grabeinfassung ist dabei aus Stein gefertigt und bedeckt die Grabfläche partiell oder in vollem Umfang, wobei letzteres üblicher ist und dem wahren Charakter einer Einfassung entspricht. Die Grabeinfassung dabei vom eigentlichen Grabstein zu unterscheiden, im Regelfall wird jedoch auf eine ähnliche, ästhetische Gestaltung des Grabsteins und der Grabeinfassung geachtet. Sinn und Zweck der Grabeinfassung ist es, eine optisch dauerhaft ansprechende Gestalt des Grabes herbeizuführen, eine...

      
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Grabeinfassung

Graberde

Graberde ist eine spezielle Abwandlung klassischer Blumenerde, die bevorzugt auf Gräbern und Grabanlagen zum Einsatz kommt. Hierbei unterscheidet sich Graberde vor allem optisch durch herkömmliche Erden, da diese durch Beimischung natürlicher Substanzen in dunkler Farbe einen tiefschwarzen Eindruck hinterlässt. Die spezielle Erde entspricht so nicht nur dem traurigen Anlass einer Beisetzung am ehesten, sondern sorgt auch für eine einheitliche und ästhetische Optik bei der Gestaltung des gesamten Grabes, die herkömmliche Blumenerde nicht zu bieten hat. In praktischer Hinsicht unterscheidet sich Graberde und klassische Blumenerde nicht, je nach Art der...

      
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Graberde

Gräbergesetz

Das Gräbergesetz ist ein bundesweit gültiges Gesetz, dass den Umgang mit verstorbenen Soldaten der Bundesrepublik regelt und zum Ziel hat, diesen ein dauerhaftes Andenken durch Ehrenmale oder einzelnen Grabstätten zuzusichern. In seiner ursprünglichen Fassung wurde das Gräbergesetz im Jahr 1952 formuliert und nahm hierbei vor allem auf die Opfer des Ersten und des Zweiten Weltkriegs Bezug, um einheimischen wie auf deutschem Boden gefallenen Soldaten ein würdiges Andenken zu geben. Die Notwendigkeit des Gräbergesetzes erklärt sich aus der Tatsache heraus, das möglicherweise keine Hinterbliebenen des Soldaten existieren oder diese spätestens in...

      
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Gräbergesetz

Grabfeldplanungen

Grabfeldplanungen werden sowohl bei neu angelegten Friedhöfen wie auch bei älteren Grabfeldern vorgenommen, die z.B. aufgrund auslaufender Nutzungsrechte zu einem neuen Einsatz kommen. Die Grabfeldplanung unterliegt dabei stets dem Friedhofsträger, wobei sich dieser an die gesetzlichen Vorgaben der Friedhofssatzung seiner Stadt oder Gemeinde zu halten hat. Grabfeldplanungen umfassen dabei zunächst elementare Planungsschritte wie z.B. die Einteilung des Feldes in eine bestimmte Anzahl von Gräbern, die in ihrer Größe den gesetzlichen Mindestvorgaben entsprechen müssen. Ein weitere Herausforderung stellt die Einbeziehung von Grabflächen mit einer...

      
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Grabfeldplanungen

Grabgebäude

Ein Grabgebäude stellt eine besonders opulente Form der Grabgestaltung dar, wie sie traditionell Herrschern und Wohlhabenden über die Epochen hinweg vorbehalten war. Noch heute sind Grabgebäude auch auf deutschen Friedhöfen zu finden und können anstelle eines klassischen Grabsteins oder einer Grabeinfassung gewählt werden. Der Begriff Grabgebäude bezeichnet dabei allgemein jede Art von Bauwerk, die als Gedenkstätte für den Verstorbenen gilt und diesen entweder direkt beinhaltet bzw. oberhalb von dessen Erdgrab errichtet wurde. Historisch betrachtet zählen die ägyptischen Pyramiden daher ebenso als Grabgebäude wie die Mausoleen für Könige, Zaren...

      
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Grabgebäude

Grabgestaltung

Der Begriff Grabgestaltung bezeichnet sämtliche Maßnahmen, die nach der Beisetzung eines Verstorbenen für die dauerhafte Herrichtung seiner Grabstätte getroffen werden. Traditionelle und christliche Elemente der Grabgestaltung sind dabei in Deutschland ebenso etabliert wie moderne und innovative Formen der Grabdeko, die auf individuelle Vorlieben der Hinterbliebenen bei der Grabgestaltung eingehen möchten. Zu den Elementen der Grabgestaltung, auf die bei einem klassischen Sarg- oder Urnengrab nicht verzichtet wird, sind der Grabstein mit den wesentlichen Lebensdaten des Verstorbenen sowie eine Bepflanzung des Grabes, die auf die Jahreszeit oder besondere...

      
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Grabgestaltung

Grabinschrift

Als Grabinschrift werden sämtliche Informationen bezeichnet, die auf einem Grabstein zu finden sind. Die Grabinschrift wird dabei durch einen Steinmetz bei der professionellen Herstellung des Grabsteins eingraviert und kann eine Vielzahl von Informationen beinhaltet, die dem Willen des Verstorbenen und seiner Hinterbliebenen sowie der Größe des ausgewählten Grabsteins gerecht werden sollten. Klassischerweise ist in Deutschland der Name des Verstorbenen sowie dessen Geburts- und Todesdatum auf dem Grabstein zu finden. Auch kurze, christliche oder weltliche Botschaften lassen sich auf vielen Grabsteinen entdecken und sind gerade in größeren Grabstätten...

      
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Grabinschrift

Grabkosten

Der Begriff Grabkosten fasst sämtliche Ausgaben zusammen, die für das Anlegen sowie den Unterhalt einer Grabstätte zu entrichten sind. Die Kosten weichen dabei von Gemeinde zu Gemeinde ab, innerhalb einer Gemeinde werden diese jedoch durch die Friedhofssatzung vorgegeben und sind somit für alle Friedhöfe der Region identisch. Zu den Grabkosten sind die eingeschränkten oder uneingeschränkten Nutzungsrecht für eine Grabstätte ebenso zu zählen wie die Kosten für die Grabpflege und Instandhaltung, die nicht selten vom Friedhofsträger ausgeführt werden. Auch wenn es große Unterschiede bei den Grabkosten in Deutschland gibt, kann für ein klassisches...

      
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Grabkosten

Grabkreuz

Das Grabkreuz stellt ein traditionelles Kennzeichen einer Grabstätte dar, wie dieses noch heute in streng katholischen Regionen Deutschland und der Welt gefunden werden kann. Das Grabkreuz wird dabei meist anstelle eines Grabsteines aufgerichtet und steht in der christlichen Tradition des Tode Jesu Christi, dem sich der Verstorbene in der Ausübung seiner Religion nahe fühlte und der nach dem Tode auf einen schnellen Übergang ins Himmelreich hofft. Das Grabkreuz ist im Regelfall aus Holz oder Metall gefertigt und somit nicht das Produkt eines Steinmetzes, weshalb üblicherweise das Kreuz auch keine Inschrift mit Namen oder Lebensdaten des Verstorbenen...

      
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Grabkreuz

Grabmal

Der Begriff Grabmal fasst alle natürlichen sowie von Menschenhand errichteten Gedenkstätten zusammen, die sich unmittelbar am Grabe eines Toten finden lassen und diesem gedenken. Im engeren Sinne wird unter Grabmal die unmittelbare Grabgestaltung bezeichnet, in klassischer Form also der Grabstein oder ein Grabgebäude, das auf der Begräbnisstätte errichtet wurde. In diesem Fall ist das Grabmal stets als Teil des eigentlichen Grabes zu sehen. Weitere Formen von Grabmalen sind Grabhügel oder Grabkammern, die über die eigentliche Begräbnisstätte hinausgehen und z.B. noch weitere Informationen oder Besitztümer des Verstorbenen beinhaltet. Nicht jedes...

      
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Grabmal

Grabmalantrag

Der Grabmalantrag ist ein Formular, das in sämtlichen Gemeinden Deutschlands zum Einsatz kommt und dann eine Relevanz besitzt, wenn sich die Hinterbliebenen gegen das Aufstellen eines klassischen Grabsteins zu Gunsten eines Grabgebäudes entscheiden möchten. Grundsätzlich machen es sämtliche Bundesländer möglich, größere Bauten auf einer Grabfläche zum Gedenken an den Toten zu errichten, allerdings sind diesen Grabmalen ästhetische und größentechnische Grenzen gesetzt. Durch den Grabmalantrag, den die Hinterbliebenen bei der Friedhofsverwaltung ihrer Stadt einzureichen haben, soll über die Würde und Angemessenheit eines geplanten Grabmals...

      
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Grabmalantrag

Grabmalgenehmigung

Die Grabmalgenehmigung ist ein formeller Akt, der im Idealfall zeitnah nach dem Einreichen eines Grabmalantrags erfolgt. Die gesonderte Genehmigung eines Grabmals ist dann nötig, wenn sich die Hinterbliebenen gegen einen Grabstein oder ein Grabkreuz zur Gestaltung der Ruhestätte entscheiden und durch den Grabmalantrag eine maßstabgetreue Darstellung des angedachten Grabmals bei der Friedhofsverwaltung der Gemeinde eingereicht haben. Hiernach erfolgt eine Prüfung des Vorschlags, bei dem ein würdiger und ästhetischer Gesamteindruck ebenso berücksichtigt wird wie die Größendimensionen des Grabmals. Sollten diese der Gesetzgebung und der Friedhofssatzung...

      
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Grabmalgenehmigung

Grabpflege

Der Begriff Grabpflege fasst sämtliche Maßnahmen zusammen, die dem Erhalt einer Grabstätte sowie ihrer ästhetischen Herrichtung dienen. Die verschiedenen Aufgaben der Grabpflege fallen dabei teilweise dem Friedhofsträger, teilweise den Hinterbliebenen des Verstorbenen zu. Von Seiten des Trägers ist die Grabpflege ein Teil der allgemeinen Friedhofspflege, die um eine Instandhaltung des gesamten Geländes bemüht ist. Sollte es beispielsweise zu einem Absacken des Grabes in Folge eines Verschuldens durch den Friedhofsträger kommen, z.B. durch das Ausheben benachbarter Gräber, hat dieser eine Herrichtung des eigenen Grabes wieder herbeizuführen. Die...

      
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Grabpflege

Grabrede

Der Begriff Grabrede bezeichnet einen Vortrag während der Trauerzeremonie, die den Verstorbenen ein letztes Mal ehren und seine besondere, persönliche Stellung für die Hinterbliebenen hervorheben soll. Die Ausgestaltung der Grabrede kann auf verschiedene Weisen erfolgen, bei heutigen Trauerfeiern sind drei Varianten etabliert. Im christlichen Umfeld ist es üblich, dass der Priester die Grabrede hält und neben den Verdiensten des Verstorbenen auch dessen Bindung zu Gott in den Vordergrund stellt. Wer keiner Kirchengemeinde angehört, kann für die Grabrede einen professionellen Redner in Anspruch nehmen, der auf gleichsam distanzierte und persönliche...

      
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Grabrede

Grabschmuck

Der Begriff Grabschmuck fasst sämtliche Elemente der Grabdeko zusammen, die eine ästhetische und praktische Verschönerung einer Grabanlage herbeiführen, jedoch nicht die Bepflanzung oder den Grabstein umfassen. Die Auswahl des Grabschmucks ist dabei heutzutage vielfältig und ermöglicht die Einbindung von christlichen Symbolen auf Gedenksteinen, Gedenkplatten oder in Form von Figuren ebenso wie die Gestaltung mit weltlichen Objekten. Besonders beliebt sind beispielsweise Grableuchten, die einen umfassenden Schutz von Grablichtern bieten und selbst zu einem schmückenden Objekt für jedes Grab werden. Neben professionell vertriebenem Grabschmuck wie...

      
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Grabschmuck

Grabstätte

Der Begriff Grabstätte bezeichnet die Gesamtheit des Grabes eines Verstorbenen sowie die hierüber zu findenden Grabanlagen oder Grabgebäude. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird die Grabstätte schlichtweg als Grab bezeichnet, obwohl es sich bei diesem streng genommen nur um das ausgehobene Erdreich handelt, in welches ein Sarg oder eine Urne hineingesenkt wurde. Die Grabstätte fügt dem Grab somit noch den im Regelfall oberirdischen Aufbau hinzu, der zwischen Kulturen, Epochen und Stand des Verstorbenen erhebliche Unterschiede aufweist. Hierzulande ist auf kirchlichen und städtischen Friedhöfen die Gestaltung der Grabstätte als Reihengrab üblich,...

      
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Grabstätte

Grabstättenarten

Grabstättenarten gibt es viele, die dabei über die Jahrhunderte einen stetigen Wandel erlebten und erhebliche, kulturelle Unterschiede aufweisen. Über Jahrhunderte hinweg wurde für die einfache Bevölkerung keine explizite Grabstätte angelegt, die umso prunkvoller für weltliche und geistliche Herrscher alter Kulturen ausfielen. Kirchgebäude, Mausoleen oder die Pyramiden im Alten Ägypten zählen zu den ausgefallensten Grabstättenarten, die aus der Antike bis in die Neuzeit zu entdecken sind. Als Bundesbürger des 21. Jahrhunderts hat man die grundlegende Möglichkeit, sich zwischen einem einfachen Reihengrab sowie einem größeren Familiengrab als...

      
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Grabstättenarten

Grabstein

Der Grabstein stellt das wesentliche Kennzeichen eines Grabmals in Deutschland und zahlreichen, anderen Nationen dar. Der Grabstein macht nicht nur auf die Stelle aufmerksam, an der eine Beisetzung stattgefunden hat, sondern führt im Regelfall auch den Namen des Verstorbenen sowie dessen Geburts- und Todestag. Die Tradition der Grabsteine reicht schon bis in die Antike zurück und wurde in Mitteleuropa vor allem durch die christliche Religion weitergetragen. Schon wenige Jahrhunderte nach Christi Geburt war es unter Christen üblich, einen Grabstein aufzustellen und diesen vor allem mit christlichen Segnungen und Symbolen zu versehen, um dem Verstorbenen den...

      
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Grabstein

Grabstelle

Der Begriff Grabstelle ist eine örtliche Beschreibung der Lage eines Grabes, wobei die Bezeichnung vor allem im Umfeld der modernen Friedhofsverwaltung zum Einsatz kommt. Im allgemeinen Sprachgebrauch grenzt sich das Wort Grabstelle kaum von Begriffen wie Grab oder Grabstätte ab und gewinnt alleine bei der Einteilung von Grabfeldern für zukünftige Begräbnisse eine Relevanz. Beispielsweise wird es den Hinterbliebenen eines Verstorbenen möglich, bei der Positionswahl des Grabes auf einem Friedhof ein Mitsprachrecht umzusetzen und nach dem Kataster des Friedhofes verschieden Grabstellen miteinander zu vergleichen. Die Wahl einer Grabstelle kann dabei von...

      
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Grabstelle

Gruft

Der Begriff Gruft bezeichnet eine Grabstätte, die in der Gestalt eines eigenständigen Gebäudes angelegt wurde. Streng genommen kann jedes Grabgebäude als Gruft bezeichnet werden, jedoch werden größere Bauten wie die Pyramiden im Alten Ägypten oder Mausoleen nicht mit dem Begriff Gruft in Verbindung gebracht. Das Errichten einer Gruft für die einfache Bevölkerung ist noch im 21. Jahrhundert in einigen Nationen Europas üblich, findet jedoch größtenteils auf privaten Friedhofsgeländen statt. Die Gruft kann sowohl oberirdisch als auch unterirdisch angelegt sein und ist als Raum so konzipiert, dass mehrere Särge in ihr Platz finden. Die Gruft stellt...

      
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Gruft

Guillotine

Die Guillotine bezeichnet ein Instrument der gezielten Tötung, das Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich entwickelt wurde und hier zu Zeiten der französischen Revolution und in den Folgejahrzehnten vorrangig zum Einsatz kam. Die Guillotine wurde dabei als Alternative zur Enthauptung mittels eines Schwertes eingeführt und hatte zum Ziel, dem Henker seine Arbeit zu erleichtern und dem Delinquenten ein schnelles Ableben zuzusichern. Anstelle eines von Hand geführten Schwertes kommt in der Guillotine ein Fallbeil zum Einsatz, das aus wenigen Metern Höhe auf das Genick des zu Tötenden hinabfällt. Dessen Kopf ist in einer hölzernen Vorrichtung fixiert,...

      
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Guillotine

Floristik Floristikbedarf Trauerbänder



Trauerbänder

Trauerbänder verleihen jeder Beisetzung eine würdige Note und ermöglichen es, dem Verstorbenen einige persönliche und individuelle Worte mit auf den Weg zu geben. Moderne Trauerbänder bieten eine große Auswahl an Farben und Designs und sichern so die Gestaltung eines Bouquets oder Kranzes nach eigenen Vorstellungen zu. Mit einem Mausklick auf unseren Bereich Trauerbänder lernen Sie die Vielfalt dieses schmuckvollen Accessoires kennen.

Gedenkfloristik

Eine zeitgemäße Gedenkfloristik ermöglicht die Gestaltung des Trauergottesdienstes sowie des Grabes während und nach der Beerdigung. Von der Ausrichtung einer würdevollen Feier bis zur Dauergrabpflege mit auf Anlass und Jahreszeit abgestimmten Pflanzen nimmt die Gedenkfloristik eine wichtige Rolle im modernen Blumenangebot ein und hilft auch Ihnen dabei, die passende Gestaltung einer Grabstätte oder eines Kondolenzempfangs vorzunehmen. Mit einem Blick auf unseren Link lernen Sie die vielen, schmuckvollen Facetten der heutigen Gedenkfloristik kennen.

Grablichter & Kerzen

Grablichter & Kerzen gehören zu den wichtigsten Elementen einer ansprechenden Trauerfeier sowie der Grabgestaltung. Während Christen die symbolische Kraft der Kerze als Licht Gottes zu schätzen wissen, erfreuen sich andere Menschen an eher profanen Eigenschaften wie einer sanften Beleuchtung des Grabes in der dunklen Jahreszeit. Eine große Vielfalt an Grablichtern & Kerzen lernen Sie in diesem Bereich unserer Webseite kennen, um auch Ihnen die stilvolle Gestaltung einer Grabstätte zu erleichtern.

Trauerkarten

Trauerkarten gehören seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Zeichen der Anteilnahme. Ob als stille Bekundung der Trauer aus der Ferne oder als Symbol der Dankbarkeit an alle Teilnehmer einer Trauerfeier - Trauerkarten erfüllen zahlreiche Aufgaben und treffen mit ihrer christlichen oder floralen Gestalt den Anlass in angemessener Weise. Mit einem Mausklick auf diesen Bereich unserer Webseite lernen Sie eine große Zahl an Trauerkarten kennen, die Ihnen für eine persönliche Trauerfeier zusagen werden oder als Händler ein großes Sortiment an würdevollen Karten zusichert.