Kondolenz
Der Begriff Kondolenz, aus dem Lateinischen stammend und mit Mitleiden zu Übersetzen, ist das Fachbegriff für die Anteilnahme an einem Todesfall. Die Kondolenz kann dabei Verwandten, Freunden oder Bekannten zum Ausdruck gebracht werden, im 21. Jahrhundert haben sich verschiedene Weisen der Kondolenz etabliert. Eine übliche Form der Anteilnahme für Gäste der Trauerfeier ist eine Eintragung ins Kondolenzbuch, aus der Ferne lassen sich durch Kondolenzkarten oder persönliche Worte des Mitleids und der Anteilnahme die eigenen Gefühle ausdrücken. Kondolieren lässt sich auch während der eigentlichen Bestattung, wobei hier von Beileidsbekundung gesprochen wird. Aufgrund des feierlichen und traurigen Momentes erbitten sich viele Hinterbliebenen jedoch, diese Art der Kondolenz zu unterlassen.
K wie Kolumbarium
Katafálk
Kerze
Kinderbestattung
Kindsgrab
Kirche
Kirchenjahr
Kirchenlieder
Kirchenordnung
Kirchensteuer
Kirchhof
Klosterfriedhof
Kerze
Kinderbestattung
Kindsgrab
Kirche
Kirchenjahr
Kirchenlieder
Kirchenordnung
Kirchensteuer
Kirchhof
Klosterfriedhof
Katafálk
Der Begriff Katafálk ist in der modernen Bestattungskultur mehrdeutig, bezieht sich jedoch meist auf ein hölzernes Gerüst, das von der Aufbahrung bis zur Bestattung einen Sarg umschließt und so eine würdigere Präsentation des Leichnams ermöglicht. Der Katafálk wurde dabei meist in Kirchen, Palästen und ähnlichen Prachtbauten nach dem Ableben von geistlichen oder weltlichen Würdenträgern errichtet und ist dabei neben seinem Holzgerüst aus Glas gefertigt, so dass ein Blick durch das Katafálk auf den geöffneten Sarg des Verstorbenen möglich wird. Die korrektere Bezeichnung für diesen Aufbau ist Castrum Doloris, wobei dies bereits ein...
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Kerze
Die Kerze ist als Trauersymbol in zahlreichen Religionen anzutreffen und findet dabei als Inschrift auf Grabsteinen ebenso ihren Einsatz wie in Todesanzeigen oder Karten zur Kondolenz. Die Kerze nimmt dabei Bezug auf die generelle Gestalt des Lichtes, die in vielen Religionen ein Symbol für die göttliche Gegenwart darstellt. Im Judentum oder der katholischen Kirche wird dies beispielsweise durch das ewige Licht in sämtlichen Kirchengebäuden deutlich gemacht, das hier die stetige Präsenz Gottes auf Erden demonstrieren soll. Da ein Verstorbener auch nach seinem Ableben weiterhin die göttliche Nähe und Gnade spüren soll, wird ihm die Kerze als...
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Kinderbestattung
Eine Kinderbestattung bezeichnet die Beisetzung eines tot geborenen Säuglings bzw. eines Kindes, welches nur wenige Monate oder Jahre auf Erden weilen konnte. Der Charakter einer Kinderbestattung hat sich dabei über die Jahrhunderte hinweg erheblich geändert und nimmt heutzutage vor allem menschlich auf den schweren Verlust der Eltern Rücksicht. Noch zum ausklingenden Mittelalter war es üblich, Kinder auf einem gesonderten Platz eines kirchlichen Friedhofes ohne große Ehren zu begraben, da diesen nicht das Sakrament der Taufe zuteil werden konnte und somit nicht mit dem göttlichen Segen gerechnet werden konnte. Moderne Begräbnisse von Kindern...
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Kindsgrab
Das Kindsgrab bezeichnet die Ruhestätte eines Kindes, das bereits tot geboren wurde oder aufgrund tragischer Umstände nur wenige Monate oder Jahre alt werden durfte. Die Gestaltung des Kindsgrabes ist eine individuelle Angelegenheit, die den Eltern des verstorbenen Kindes im Regelfall größere Spielräume bei der Gestaltung der Grabstätte einräumt als bei einem Grab für Erwachsene. Das Grab selbst nimmt auf vielen Friedhöfen eine geringere Fläche als ein Grab für Erwachsene ein, bei der Entscheidung für ein Urnenbegräbnis werden Kinder oftmals in einem Kolumbarium oder eine gewöhnlichen Ruhestätte zwischen Erwachsenen beigesetzt. Ist ein...
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Kirche
Der Begriff Kirche wird für verschiedene Aspekte der Theologie verwendet, bezeichnet jedoch in den meisten Fällen ein kirchliches Gebäude und somit den Ort, wo Gottesdienste und andere, religiöse Feste abgehalten werden. Im deutschen Sprachgebrauch wird als Kirche stets ein christliches Gottesgebäude bezeichnet, im Katholizismus ist für kleinere Kirchen die Bezeichnung Kapelle etabliert. Für Kirchen anderer Religionen werden andere Bezeichnungen wie z.B. Gottestempel oder Moschee verwendet, letztlich handelt es sich bei all diesen Gebäuden jedoch auch um Kirchen. Kirchen verfügen unabhängig von der Religion über eine große Bandbreite an...
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Kirchenjahr
Der Begriff Kirchenjahr bezeichnet die Einteilung des Kalenderjahres in die wesentlichen Ereignisse und Feste der christlichen Religion, wobei das Kirchenjahr nicht mit der Einteilung des etablierten, gregorianischen Kalenders überstimmt. Auch das Kirchenjahr verfügt über 365 Tage bzw. 366 Tage in einem Schaltjahr, beginnt jedoch stets mit dem 1. Advent und somit pro Jahr zu einem anderen Datum des gregorianischen Kalenders. Die Tradition, mit einem Sonntag das neue Jahr und jede neue Woche zu beginnen, ist dabei bereits im jüdischen Kalender anzutreffen und eine Folge des Ruhetags Sabbat, der nach heutigem Kalender stets an einem Samstag abgehalten wird....
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Kirchenlieder
Kirchenlieder zur Trauer vorzutragen, ist seit Jahrhunderten etabliert und nimmt dabei nicht nur auf die eigentliche Beisetzung Bezug. Vielmehr sollen Kirchenlieder dieser Art dazu beitragen, den Übergang des Verstorbenen ins Himmelreich zu begünstigen und so auf eine gesungene Weise Gottes Gnade zu erbitten. Die entsprechenden Kirchenlieder lassen sich in jedem Gesangbuch der katholischen bzw. protestantischen Kirche finden und sind je nach Gestaltung des Buches explizit als solche gekennzeichnet. Im Vergleich zu anderen Religionen, die über feste Trauergesänge verfügen und die bei jeder Beisetzung in der entsprechenden Tradition zum Einsatz kommen,...
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Kirchenordnung
Die Kirchenordnung bezeichnet die rechtliche Grundlage der protestantischen Kirche, die im Zeitalter der Reformation entstand und bis heute in geringen Abwandlungen ihre Gültigkeit besitzt. Die Einführung einer Kirchenordnung als Art des kirchlichen Gesetzes war zum damaligen Zeitpunkt nötig geworden, da die päpstliche Jurisdiktion von den Anhängern der neuen, lutherisch-protestantischen Kirche abgelehnt wurde. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts breitete sich die erste Kirchenordnung über das Gebiet des heutigen Deutschlands aus, hierauf basierend fand sie auch schnell in anderen Teilen Europas ihre Verbreitung. Wesentliche Elemente der...
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Kirchensteuer
Die Kirchensteuer bezeichnet eine finanzielle Abgabe der Gläubigen eines Landes an ihre jeweilige Kirche, die vor allem in der christlichen Religion zu finden ist und noch im Deutschland des 21. Jahrhunderts erhoben wird. Sinn und Zweck der Kirchensteuer ist es, mit ihr alle wesentlichen Ausgaben der Glaubensgemeinschaft sowie der organisierten Kirchen in Deutschland zu finanzieren, im modernen Kirchenumfeld also z.B. die Gehälter von Priestern, Pfarrern und anderer Arbeitskräfte der Gemeinde. Die Kirchensteuer wird dabei anteilig auf die Einkommensteuer angerechnet und gleichzeitig eingezogen, die Höhe der Kirchensteuer ist hierbei bundesweit einheitlich...
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Kirchhof
Der Kirchhof ist ein altertümlicher Begriff für den Friedhof, der bis ins Spätmittelalter zum Einsatz kam und die enge Verbindung zwischen der Beisetzung Verstorbener und der christlichen Religion in Deutschland und Europa aufzeigt. Die Anlage von Grabstätten fand früher meist im Stadt- oder Dorfkern direkt neben der Kirche statt, die nach Ausbreitung des Christentums zum wichtigsten Gebäude eines jeden Ortes gehörte. Da zur damaligen Zeit die Kirchen damit betraut waren, Verstorbene zu begraben und ihnen so den Weg in Gottes Himmelreich zu ebenen, wurden sämtliche Grabstätten unmittelbar ans Kirchengelände angegliedert. Oftmals wurde der Kirchhof...
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Klosterfriedhof
Der Begriff Klosterfriedhof bezeichnet die Begräbnisstätte für Mönche und Nonnen, die sich meist zentral im Klostergebäude finden lässt. Ein Klosterfriedhof ist bei den meisten Glaubensgemeinschaften nicht wie ein klassischer, kirchlicher Friedhof angelegt, sondern nimmt die Form eines sogenannten Friedgartens ein. Dieser präsentiert sich als zentrales und natürliches Element z.B. im Herzen des Klosterhofes und ist das Ergebnis einer intensiven Pflege und Gartenarbeit. Gedenktafeln oder Grabsteine sind hier unüblich, vielmehr sind Mönche und Nonnen dazu angehalten, beim Gang über den Friedgarten als Klosterfriedhof der Gesamtheit der Brüder und...
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Kolumbarium
Das Kolumbarium ist ein auf Friedhöfen oder neben Krematorien anzutreffendes Gebäude, welches dem Zwecke der Beisetzung von Urnen dient. Sein Name leitet sich aus dem lateinischen Begriff für Taubenschlag her, der schon zu Zeiten des alten Roms für mehrstockige Gebäude mit einer Vielzahl von Nischen zum Einsatz kam. Ein modernes Kolumbarium lehnt sich im Regelfall an diese Form an und bietet durch seine große Zahl an Nischen ausreichend Platz, um die Urnen Verstorbener zu beherbergen. Die dauerhafte Beisetzung in einem Kolumbarium steht jedem Bundesbürger offen, sofern sich ein solches in der eigenen Gemeinde finden lässt und eine Feuerbestattung...
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Komplettbestattungen
Der Begriff Komplettbestattungen entstammt dem modernen Sprachgebrauch und bezeichnet dabei eine kostengünstige Variante des Begräbnisses, bei dem dennoch nicht auf alle wesentlichen Elemente einer würdigen Beisetzung verzichtet werden muss. Komplettbestattungen werden von verschiedenen Dienstleistern und Bestattern angeboten, die hiermit gerade Personen mit einem kleineren Geldbeutel ansprechen möchten. In vielen Fällen haben die Hinterbliebenen die Möglichkeit, sich in einer Art Leistungspaket Elemente für eine Beisetzung zusammenzustellen, die ihnen individuell für wichtig und würdig erscheinen. Ein Bestatter, der Komplettbestattungen anbietet,...
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Kondolenz
Der Begriff Kondolenz, aus dem Lateinischen stammend und mit Mitleiden zu Übersetzen, ist das Fachbegriff für die Anteilnahme an einem Todesfall. Die Kondolenz kann dabei Verwandten, Freunden oder Bekannten zum Ausdruck gebracht werden, im 21. Jahrhundert haben sich verschiedene Weisen der Kondolenz etabliert. Eine übliche Form der Anteilnahme für Gäste der Trauerfeier ist eine Eintragung ins Kondolenzbuch, aus der Ferne lassen sich durch Kondolenzkarten oder persönliche Worte des Mitleids und der Anteilnahme die eigenen Gefühle ausdrücken. Kondolieren lässt sich auch während der eigentlichen Bestattung, wobei hier von Beileidsbekundung gesprochen...
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Kondolenzbuch
Das Kondolenzbuch ist ein Dokument, das sowohl bei christlichen wie nichtreligiösen Begräbnissen zum Einsatz kommt. Das Kondolenzbuch liegt dabei im Regelfall in der Trauerkapelle oder einer anderen Räumlichkeit aus, in der bei einer Trauerfeier Abschied vom verstorbenen genommen wird. Durch das Buch wird es jedem Gast der Trauerfeier ermöglicht, sich in diesem einzutragen und hierbei den Hinterbliebenen noch einigen Worten der Anteilnahme mit auf den Weg zu geben. Die Eintragung in ein Kondolenzbuch wird von allen Gästen der Trauerfeier zwar nicht explizit erwartet, ist jedoch üblich. Nach Beendigung der Beisetzung wird das Kondolenzbuch den direkten...
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Kondolenzkarten
Die Bezeichnung Kondolenzkarten ist ein anderer Begriff für Trauerkarten, also schriftliche Bezeugungen der Anteilnahme an einem Todesfall. Die Gestaltung von Kondolenzkarten kann dabei auf eine persönliche und individuelle Weise erfolgen, falls den direkten Hinterbliebenen das eigene Mitgefühl auf ureigene Weise zum Ausdruck gebracht werden soll. Um die Anteilnahme am Tode von Freunden, Bekannten oder entfernteren Verwandten auszudrücken, haben sich in Deutschland seit Jahrzehnten Kondolenzkarten aus dem Fachhandel etabliert. Diese bieten eine große Auswahl an dem Anlass entsprechenden Bildern und Symbolen, die christliche wie weltliche Themen...
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Kondolenzschreiben
Der Begriff Kondolenzschreiben bezeichnet einen Brief oder ein ähnliches Dokument, mit welchem der Absender den Hinterbliebenen bei einem Todesfall sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen möchte. Das Aufsetzen von Kondolenzschreiben besitzt hierbei eine große Tradition und diente bereits vor Jahrhunderten dazu, den direkten Verwandten zu gedenken und ihnen in den schweren Stunden des Abschieds alles Gute zu wünschen. Oftmals waren Kondolenzschreiben auch mit dem Angebot von persönlichen oder finanziellen Hilfen verbunden, da je nach Todesfall ganzen Familien die existenzielle Grundlage geraubt wurde. Im 21. Jahrhundert ist das Aufsetzen derartiger Schreiben...
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Kondolenzsprüche
Kondolenzsprüche bezeichnen kleinere Botschaften oder Gedichte, die sich in Trauerkarten oder Todesanzeigen finden lassen und hier in einer kurzen und prägnanten Weise die Anteilnahme am Tode eines Menschen zum Ausdruck bringen. Auch auf Bändern und Schleifen bei Trauerfeiern lassen sich Kondolenzsprüche finden, die hier meist vom Namen oder dem familiären Verhältnis begleitet werden, das zwischen dem Verstorbenen und der kondolierenden Person bestand. Sich für bereits vorgegebene Kondolenzsprüche zu entscheiden, befreit den Trauernden von der Notwendigkeit, eigene Worte zum Ausdruck der Anteilnahme finden zu müssen, was gerade in den Stunden und...
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Kondolieren
Kondolieren bezeichnet jede Art von Tätigkeit, bei der die eigene Anteilnahme über eine verstorbene Person zum Ausdruck gebracht wird. Das Kondolieren erfolgt dabei im Regelfall gegenüber der engsten Verwandten des Verstorbenen, z.B. dessen Kinder oder dem Ehepartner. Im heutigen Lebensumfeld sind verschiedene Formen des Kondolierens etabliert, zu den wichtigsten gehört das Verwenden von Trauerkarten oder eines persönlichen Kondolenzschreibens, die Eintragung in das Kondolenzbuch des Verstorbenen im Rahmen der Trauerfeier oder die persönliche Bekundung des Beileids am Grabe des Dahingeschiedenen. Welche Art des Kondolierens angemessen ist, bleibt eine...
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Kondukt
Der Begriff Kondukt ist vor allem in Süddeutschland und Österreich anzutreffen und beschreibt den begleitenden Weg des Sarges zur eigentlichen Grabstelle. Üblicherweise findet das Kondukt im Rahmen einer Trauerfeier nach dem Trauergottesdienst statt, wobei der Sarg zunächst in ein Bahrtuch gehüllt und mit Blumen oder anderen Elementen geschmückt wird. Der Weg des Kondukts führt hierbei oftmals nur wenige Hundert Meter über den Friedhof und endet an der ausgehobenen Grabstelle, wo die eigentliche Beisetzung stattfindet. In früheren Jahrhunderten war das Kondukt deutlich länger und mit einem Prozessionszug zu vergleichen, die hier zwischen dem...
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Konfession
Die Konfession beschreibt eine Glaubensrichtung innerhalb einer Religion, derer sich eine gläubige Person zugehörig fühlt. Konfessionen sind dabei in zahlreichen Religionen anzutreffen und entstehen dadurch, dass sich Angehörige dieser Religion in einzelnen Sichtweisen unterscheiden, jedoch die gleiche Gottesgestalt anbeten und nach ihren Gesetzen leben. Die Ausbildung neuer Konfessionen ist heutzutage eher unüblich und wird schnell als Bildung einer Sekte wahrgenommen, traditionell entstanden sind Konfessionen durch alternative Deutungen von Bibelstellen oder dem Unmut über die praktizierte Religion des Status Quo. In Deutschland sind mit dem...
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Kopf- und Fußeinfassungen
Kopf- und Fußeinfassungen lassen sich bei Grabstätten zahlreicher Friedhöfe finden und bezeichnen die Abgrenzung der Grabes im oberen und unteren Bereich zur zierdereiche Elemente. Die Einfassungen erfolgen dabei nicht nur den Zweck eines Schmuckes, sondern dienen vor allem der praktischen Stabilisierung und Abgrenzung des Grabes. Auf Friedhöfen, nach deren Friedhofsordnung bzw. Friedhofssatzung die Verwendung von Kopf- und Fußeinfassungen erlaubt ist, steht es den Hinterbliebenen ebenso frei, eine seitliche Begrenzung der Grabstätte zu errichten und so einen vollkommen umschlossenen Eindruck des Grabes vorzunehmen. Auf vielen Friedhöfen hängt der...
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Kranz
Der Kranz ist als Trauersymbol im Christentum etabliert und soll durch seine kreisrunde Form die Vereinigung von Anfang und Ende in der Ewigkeit darstellen, die der Verstorbene nach seinem Tode in Gottes Gnade erfahren darf. Die Tradition des Kranzes als Bestandteil eines Grabes ist verglichen mit anderen Trauersymbol sehr alt und konnte bereits im Barock entdeckt werden. Waren Kränze über die Jahrhunderte hinweg eher Siegern und Helden vorbehalten, ehrten sie den Verstorbenen auf eine ganz besondere Weise. Noch im 19. Jahrhundert war es dabei üblich, das Trauerkränze ausschließlich bei Begräbnissen lediger Verstorbener zum Einsatz kam, was heute jedoch...
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Kranzschleifen
Kranzschleifen sind ein fester Bestandteil zahlreicher Trauerkränze und bringen so die eigene Anteilnahme während und nach der Beisetzung auf eine besonders persönliche Weise zum Ausdruck. Kranzschleifen präsentieren sich dabei nicht nur als einfaches Band, das um einen Kranz herumgelegt wird und diesen so zusätzlich schmückt. Eingeprägt trägt jede Kranzschleife vielmehr einen Kondolenzspruch oder andere Botschaften, mit denen das eigene Mitgefühl ausgedrückt werden soll. Üblich ist es zudem, sich für eine Kranzschleife zu entscheiden, aus der die eigene Stellung zum Verstorbenen hervorgeht. Moderne Hersteller bieten hierbei eine große Auswahl an...
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Kremation
Der Begriff Kremation ist der Fachausdruck für die Feuerbestattung, also die Einäscherung eines Verstorbenen im Rahmen eines Urnenbegräbnisses. Die Kremation wird in heutiger Zeit in einem Krematorium durchgeführt, in früheren Jahrhunderten war auch die öffentliche Verbrennung einer oder mehrerer Leichname etabliert. Die Kremation des Leichnams ist dabei je nach Religion untersagt oder zumindest umstritten, auch in Deutschland konnte sich die Einäscherung als Alternative zum klassischen Sargbegräbnis erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts etablieren. Grund für die christliche Kritik an der Kremation ist die Verbrennung des menschlichen...
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Krematorium
Das Krematorium bezeichnet eine professionelle Einrichtung zur Kremation von Leichen, also zur Verbrennung und Einäscherung der sterblichen Überreste für ein Urnenbegräbnis. Krematorien waren aufgrund des christlichen Einflusses und ihrer Ablehnung der Verbrennung des menschlichen Leibes über Jahrhunderte hinweg nicht in Deutschland und Europa anzutreffen, zu den historisch nennenswerten gehört das Gothaer Krematorium, das in den 1880er Jahren seinen Dienst aufnahm. Mittlerweile ist eine dreistellige Zahl von Krematorien in Deutschland anzutreffen, wobei die Entscheidung für ein Urnenbegräbnis bzw. verwandte Alternativen wie die Baumbestattung...
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Kremierungsnummer
Die Kremierungsnummer bezeichnet die Kennzeichnung eines Leichnams, die ihm in einem Krematorium zugeteilt wird. Unmittelbar nach dem Transport einer Leiche wird dieser beim Empfang einer Kremierungsnummer zugeteilt, die den Leichnam bis zur Einäscherung und Einfüllung in eine Aschenkapsel bzw. Urne begleitet. Selbst während der eigentlichen Kremation ist die Kremierungsnummer in unmittelbarer Nähe zum Verstorbenen angebracht, üblicherweise durch einen feuerfesten Stein aus Schamotte, der sogenannten Feuermarke. Oftmals wird diese Marke mit ihrer Kremierungsnummer gemeinsam mit der Urne an den Bestatter übergehen und schließt so sämtliche Prozesse im...
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Kreuz
Das Kreuz ist ein beliebtes Trauersymbol und kann als wichtigstes seiner Art in der christlichen Religion angesehen werden. Das Trauerkreuz lässt sich dabei sowohl in Todesanzeigen, Todeskarten und auf Grabsteinen finden, in Süddeutschland oder im Alpenraum ist das Aufstellung eines Grabkreuzes anstelle eines Grabsteins etabliert. In seiner symbolischen Bedeutung erinnert das Trauerkreuz an das Holzkreuz, an welchem Jesu Christi seinen Tod fand und für die Sünden der Menschen gestorben ist. Durch die Verwendung des Kreuzes soll nicht nur eine besondere Nähe zur christlichen Religion zum Ausdruck gebracht werden, vielmehr erhoffen sich die Hinterbliebenen...
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Kriegsopfergräber
Kriegsopfergräber sind eine besondere Form von Ehrengräbern, die den Verstorbenen einer kriegerischen Auseinandersetzung gewidmet sind. Kriegsopfergräber sind dabei eine regionale Erscheinung und überall in der Bundesrepublik zu finden, wobei diese Grabstätten bei Kriegen wie dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sämtlichen Personen der Gemeinde gedenken, die diesen Kriegen zum Opfer fielen. Bei einem militärischen Konflikt mit einer geringen Zahl von Kriegsopfern ist es auch üblich, diese gemeinschaftlich an einem Ehrenmal zu begraben und ihnen so auf besondere Weise zu gedenken. Kriegsopfergräber sind dabei nicht mit Denkmälern oder Ehrenmälern zu...
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Kruzifix
Der Begriff Kruzifix bezeichnet eine Darstellung des am Kreuze hängenden Jesus Christus, wie sie im religiösen wie künstlerischen Umfeld zum Einsatz kommt. Das Kruzifix ist dabei vom klassischen, christlichen Kreuz abzugrenzen, da auf ihm stets die Gestalt Christi erkennbar sein muss. Zudem ist das Kruzifix von plastischer und dreidimensionaler Gestalt und somit im Regelfall das Ergebnis der Holzschnitzerkunst. Das Kruzifix kommt sowohl in der Kirche selbst als Altarkreuz oder Gedenkkreuz zum Einsatz, auch in vielen christlichen Haushalten ist die künstlerische Darstellung des gekreuzigten Jesus Christus anzutreffen. In Süddeutschland und dem Alpenraum...
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Kultusgemeinde
Der Begriff Kultusgemeinde ist in verschiedenen Regionen anzutreffen, wird jedoch hauptsächlich mit dem Judentum in Verbindung gebracht. Unter einer Kultusgemeinde versteht sich eine Gruppierung von Gläubigen an und für sich, die gemeinschaftlich ihren Glauben ausleben. Verglichen mit der Einteilung in Konfessionen, die inhaltliche Unterschiede bedingen, ist die Einteilung in Kultusgemeinden eher eine geographische Notwendigkeit. In Deutschland sind z.B. die jüdischen Gemeinden ebenso wie die Angehörigen anderer Glaubensrichtungen in die Kultusgemeinden einzelner Bundesländer oder Regionen eingeteilt, die so ein reges Gemeindeleben in ihrem jeweiligen...
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Floristik Floristikbedarf Trauerbänder
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TrauerbänderTrauerbänder verleihen jeder Beisetzung eine würdige Note und ermöglichen es, dem Verstorbenen einige persönliche und individuelle Worte mit auf den Weg zu geben. Moderne Trauerbänder bieten eine große Auswahl an Farben und Designs und sichern so die Gestaltung eines Bouquets oder Kranzes nach eigenen Vorstellungen zu. Mit einem Mausklick auf unseren Bereich Trauerbänder lernen Sie die Vielfalt dieses schmuckvollen Accessoires kennen. |
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GedenkfloristikEine zeitgemäße Gedenkfloristik ermöglicht die Gestaltung des Trauergottesdienstes sowie des Grabes während und nach der Beerdigung. Von der Ausrichtung einer würdevollen Feier bis zur Dauergrabpflege mit auf Anlass und Jahreszeit abgestimmten Pflanzen nimmt die Gedenkfloristik eine wichtige Rolle im modernen Blumenangebot ein und hilft auch Ihnen dabei, die passende Gestaltung einer Grabstätte oder eines Kondolenzempfangs vorzunehmen. Mit einem Blick auf unseren Link lernen Sie die vielen, schmuckvollen Facetten der heutigen Gedenkfloristik kennen. |
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Grablichter & KerzenGrablichter & Kerzen gehören zu den wichtigsten Elementen einer ansprechenden Trauerfeier sowie der Grabgestaltung. Während Christen die symbolische Kraft der Kerze als Licht Gottes zu schätzen wissen, erfreuen sich andere Menschen an eher profanen Eigenschaften wie einer sanften Beleuchtung des Grabes in der dunklen Jahreszeit. Eine große Vielfalt an Grablichtern & Kerzen lernen Sie in diesem Bereich unserer Webseite kennen, um auch Ihnen die stilvolle Gestaltung einer Grabstätte zu erleichtern. |
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TrauerkartenTrauerkarten gehören seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Zeichen der Anteilnahme. Ob als stille Bekundung der Trauer aus der Ferne oder als Symbol der Dankbarkeit an alle Teilnehmer einer Trauerfeier - Trauerkarten erfüllen zahlreiche Aufgaben und treffen mit ihrer christlichen oder floralen Gestalt den Anlass in angemessener Weise. Mit einem Mausklick auf diesen Bereich unserer Webseite lernen Sie eine große Zahl an Trauerkarten kennen, die Ihnen für eine persönliche Trauerfeier zusagen werden oder als Händler ein großes Sortiment an würdevollen Karten zusichert. |




















