Predigt
Die Predigt ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Liturgie und findet sowohl im katholischen wie im lutherisch-protestantischen Umfeld ihren Einsatz. Um ursprünglichen Sinne bedeutet Predigt soviel wie Wechselrede, in der modernen, praktizierten Theologie erfolgt das Abhalten der Predigt jedoch eher als Monolog eines Pfarrers oder Priesters und stellt einen wesentlichen Bestandteil jedes Gottesdienstes dar. In der Predigt wird Bezug auf das Leben von Jesus Christus oder anderer, biblischer Gestalten in Wort und Tat genommen, woraus Lehren und Rückschlüsse für das aktuelle Lebensumfeld gezogen werden soll. Jede Predigt besitzt somit einen moralischen Grundgedanken und hilft allen Gläubigen dabei, die Worte der Bibel in einem modernen Lebensumfeld angemessen umsetzen zu können. Besondere Varianten der Predigt finden zu feierlichen Anlässen wie Weihnachten und Ostern statt, auch die Predigt zu Ehren eines Verstorbenen ist während des Trauergottesdienstes etabliert. In diesem Fall fasst die Predigt eher Gottes Gnade auf und ist als Teil einer Fürbitte zu sehen, die dem Verstorbenen den Weg ins Himmelreich ebnen soll.
P wie Perinatal
Palmenwedel
Der Begriff Palmenwedel beschreibt ein Blatt des Palmenbaums, das gerade in der christlichen Tradition als Trauersymbol zum Einsatz kommt. Die symbolische Bedeutung des Blattes reichen jedoch bis in die Antike zurück und sind z.B. in Ägypten anzutreffen, wo die Palme ebenso wie im arabischen Raum beheimatet ist. Verschiedene Gottheiten wurden hierbei ikonographisch mit einem Palmenblatt oder einer Palmenkrone dargestellt, im modernen, religiösen Umfeld wird die Pflanze jedoch vor allem mit dem Palmsonntag wenige Tage vor der Kreuzigung Jesu Christi in Verbindung gebracht. Die Palmwedel gehen dabei nach biblischer Überlieferung auf die Anhänger Jesu...
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Palmenzweig
Der Palmenzweig ist ein Bestandteil eines Palmenbaumes, der neben anderen Religionen auch im Christentum eine wichtige, symbolische Rolle einnimmt. Heute noch als Trauersymbol eingesetzt, wird der Palmenzweig vor allem mit dem Eintritt Jesu Christi in die Stadt Jerusalem verbunden.
---> siehe auch Palmwedel |
Paradebett
Das Paradebett bezeichnet eine besonders schmuckvolle Form des klassischen Bettes, wie sie vor allem auf Schlössern früherer Epochen anzutreffen waren. Das Paradebett nahm dabei vor allem die Rolle einer Zierde der Räumlichkeiten sowie die eines Gegenstandes höheren Wertes ein und wurde im Regelfall nicht zum Schlafen genutzt. Eine besondere Rolle konnte je nach Epoche und Königshaus dem Paradebett dann zufallen, falls es zum Versterben des Monarchen oder eines seiner Familienmitglieder kommen sollte. Um diesem noch angenehme, letzte Stunden auf Erden zu bereiten, wurde der schwächelnde Leib in das Paradebett gelebt, wo er sich besonders wohlfühlen und...
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Paradies
Das Paradies ist ein metaphysischer Ort, der in zahlreichen Religionen eine wichtige Rolle darstellt und das eigentliche Ziel des Menschen nach dessen Ableben darstellt. Im Christentum sind vor allem zwei Vorstellungen des Paradieses gegeben, die einander nicht ausschließen, sich je nach Glaubensrichtung jedoch auch nicht exakt entsprechen müssen. Die Darstellung des Paradieses wird dabei bereits durch das Alte Testament vorgegeben und entspricht dem Garten Eden, in welchem das menschliche Leben nach der Bibel seinen Anfang nahm. Als Ort der göttlichen Gnade und Sicherheit stellte das Paradies einen friedlichen Lebensort für die ersten Menschen Adam und...
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Parkfriedhof
Der Begriff Parkfriedhof bezeichnet eine landschaftlich besonders vielseitig gestaltete Friedhofsanlage, die sich stilistisch an der Gestaltung klassischer, englischer Gärten orientiert und auf der britischen Insel ihre Wurzeln besitzt. Der Parkfriedhof bietet dabei nicht nur Grabplätze, sondern ergänzt das Gelände um kleine Waldgebiete und Haine, Teichanlagen sowie eine vielfältige Wegführung. Der Parkfriedhof soll auf diese Weise den Hinterbliebenen nicht alleine einen Ort der Trauer präsentieren, wenn diese eine Grabstätte besuchen, sondern zugleich als Ort der Besinnung und Ruhe mit einer intakten Natur dienen. Einige Friedhofsanlagen in...
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Parte
Die Parte bezeichnet eine besondere Variante der Traueranzeige, die bereits seit Ende des 17. Jahrhunderts zum Einsatz kommt und vor allem in Süddeutschland und Österreich anzutreffen ist. In ihrer Grundform ist die Parte mit einer Traueranzeige in Tageszeitungen zu vergleichen und gedenkt einer verstorbenen Person. Die Parte beinhaltet dabei die wesentlichen Lebensdaten eines Menschen, den Personenkreis der unmittelbar Hinterbliebenen sowie eventuelle die Mitteilung über Ort und Zeit der Beisetzung. Anders als bei einer Todesanzeige wird die Parte separat gedruckt und so in öffentlichen Gebäuden wie einem Gemeindehaus ausgehangen. Auch das Verteilen des...
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Partikulargericht
Das Partikulargericht ist ein fester Bestandteil des christlichen Glaubens und dabei vom Jüngsten Gericht abzugrenzen. Wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Gerichten ist die Tatsache, dass das Partikulargericht nach christlicher Vorstellung unmittelbar nach dem Ableben eines Menschen erfolgt. Dem Erzengel Michael wird hierbei die wesentliche Rolle als Richter zuteil, die in der christlichen Ikonographie durch die sogenannte Seelenwaage dargestellt wird. Auf dieser werden direkt nach dem Tod die guten und schlechten Taten des Verstorbenen gegeneinander abgewogen und hiernach entschieden, ob dem Menschen der direkte Zugang ins Himmelreich gewährt wird...
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Passion
Der Begriff Passion stammt aus dem Lateinischen und kann sowohl mit Leiden wie Leidenschaft übersetzt werden, im christlichen Umfeld wird unter Passion im speziellen der Leidensweg Jesu Christi bis zu dessen Tod am Kreuz verstanden. Auch im deutschen Sprachgebrauch ist der Begriff Passion fest verankert und lässt sich z.B. bei der Passionsgeschichte Christi oder den Passionsfestspielen antreffen. Über die Passion sowie ihre zeitliche Spanne herrschen in der katholisch und lutherisch-protestantischen Kirche unterschiedliche Ansichten. Für Katholiken beginnt die Passion Christi erst am Palmsonntag und dauert somit nur die wenigen Tage nach dessen Einzug in...
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Pathologie
Der Begriff Pathologie fasst sämtliche Maßnahmen zusammen, die der medizinischen Erforschung von Krankheiten, Missbildungen oder letztlich auch Todesursachen dienen. Die Pathologie kann also bereits für einen lebenden Organismus angewandt werden, im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter dem Begriff jedoch die anatomische Pathologie verstanden, die nach dem Ableben eines Menschen zum Einsatz kommt und vor allen bei einer unnatürlichen Todesursache wichtige Erkenntnisse über das Dahinscheiden liefern soll. Die Pathologie wird somit meist synonym zur Gerichtsmedizin verwendet, die z.B. nach einem Mord oder Totschlag anhand pathologischer Untersuchungen...
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Percht
Der Percht bezeichnet eine geisterhafte Gestalt, die heute noch zu Beginn eines jeden Jahres in der Alpenregion gefeiert wird. Die Herkunft des Wortes sowie des feierlichen Brauches sind bis heute strittig, so dass sowohl heidnische Wurzeln wie auch christliche Einflüsse erwähnt werden. Größtenteils wird angenommen, dass der Begriff Percht sich vom lateinischen Begriff für das Drei-Königs-Fest, Epiphanias, herleitet, so dass eine christliche Tradition in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz hierbei nicht zu leugnen sind. Der Percht ist dabei an seiner aufwändigen Verkleidung zu erkennen, wobei es gute und böse Perchten gibt und zahlreiche...
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Perinatal
Der Begriff Perinatal bezeichnet eine Zeitspanne von wenigen Wochen, mit der die Tage vor und nach der Geburt eines Kindes zusammengefasst werden. Der medizinische Fachausdruck spielt dabei nicht nur in der Pflege der Schwangeren sowie ihres Kindes vor und nach der Geburt eine wesentliche Rolle, sondern kommt auch im Umfeld der modernen Begräbniskultur zum Einsatz. Perinatal verstorbene Kinder erhalten stets ein eigenes Begräbnis, wobei es hier unwesentlich ist, ob das Kind bereits geboren wurde oder wenige Tage oder Wochen vor der Geburt noch im Mutterleib verstarb. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Fehl- oder Totgeburt für perinatal...
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Perlenkranz
Der Perlenkranz ist eine sehr junge Symbolik der christlichen Religion, die erst in den 1990er Jahren entstand und nach der Jahrtausendwende auch nach Deutschland gelangte. Der Perlenkranz stellt dabei eine Zusammenstellung 18 verschiedener Perlen des Lebens dar, wobei jeder Perle eine bestimmte Bedeutung im Kreislauf des menschlichen Lebens und seiner Persönlichkeit zufällt. Die Perlen werden dabei nicht zufällig im Perlenkranz angeordnet, sondern symbolisieren ebenfalls den Lebensweg des Trägers. Der Perlenkranz ist in erster Linie ein lutherisch-protestantischer Brauch, der von jungen Christen gepflegt wird und so ein Gegenstück zum Rosenkranz der...
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Pest
Die Pest ist eine Infektionskrankheit mit einer der höchsten und schnellsten Infektionsrate weltweit. In Europa gilt die Pest mittlerweile als ausgerottet, in anderen Regionen der Erde wie Zentralasien oder der Südhälfte Afrikas ist die Pest jedoch weiterhin eine ernstzunehmende Seuche. Auslöser der Pest ist ein Bakterium, dessen Übertragung sowohl unter Menschen, unter Tieren wie auch zwischen Tier und Mensch möglich wird. Die Krankheitsverläufe der Pest gestalten sich vielseitig und sind nicht eindeutig abzuschätzen, je nach Befall des Körpers kann es z.B. zu einer Lungenpest oder Beulenpest kommen. Eine Schutzimpfung ist mittlerweile möglich, die...
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Pestfriedhof
Der Pestfriedhof bezeichnet eine besondere Form von Friedhof, auf welchen ausschließlich Opfer der gleichnamigen Seuche beigesetzt wurden. Da die Pest heutzutage in Europa als faktisch ausgerottet gilt, werden hier keine neuen Pestfriedhöfe mehr angelegt, in unserem Lebensraum sind dieser somit eine historische Erscheinung aus dem Mittelalter. Zur damaligen Zeit ereilte eine Pestepidemie nahezu den gesamten Kontinent und forderte als Seuche mit einer extrem hohen Ansteckungsrate viele Todesopfer ein. Für dieser war weder Platz auf den kleinen, klassischen Kirchhöfen im Zentrum einer Ortschaft, zumal stellte die direkte Beisetzung der Leichen im Herzen...
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Pfählung
Die Pfählung ist eine der ältesten und zugleich qualvollsten Methoden der Hinrichtung, die über zahllose Epochen praktiziert wurde und in vielen Kulturen Verbrechern mit besonders schweren Missetaten vorenthalten waren. Die bekanntere und als humaner zu bezeichnende Form der Pfählung war mit dem Durchbohren vom Brustkorb des Übertäters mit einem spitzen Holzpfahl sowie dessen späterer Aufrichtung verbunden. Die qualvollere Methode der Pfählung war das Aufrichten des Pfahles sowie das Aufsetzen des Delinquenten, der meist in einem über mehrere Tage andauernden Prozess vom Anus aufwärts von dem spitzen Holzpfahl durchbohrt wurde und langsam...
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Pfennigkerze
Der Begriff Pfennigkerze bezeichnet Teelichter oder andere Formen von Kerzen, die vorrangig in Kirchen oder an Gedenkstätten zum Einsatz kommen. Der Begriff stammt dabei aus früheren Zeiten, wo für einen Pfennig eine Kerze dieser Art erworben werden konnte. Üblich war der Einsatz der Pfenningkerze z.B. auf Wallfahrten oder in der heimischen Kirche zu besonderen Festtagen. Hier wurden diese Kerzen gleich hundertfach von den Gläubigen erworben und unmittelbar zu Füßen einer Madonnenfigur, eines Kruzifixes oder einer Grabstätte errichtet, um einer heiligen oder verstorbenen Person zu gedenken und die eigene, christliche Gesinnung zum Ausdruck zu bringen....
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Pflanzen für Gräber
Pflanzen für Gräber fassen alle Blumen und Gewächse zusammen, die sich besonders für die Herrichtung einer Grabstätte eignen. Neben dem ästhetischen Empfinden der Hinterbliebenen sowie der Jahreszeit gibt es einige, universelle Grundregeln, die bei der Auswahl von Pflanzen für Gräber zu beachten sind. Wesentliche Wünsche bei der Pflanzenauswahl sind eine möglichst lange Haltbarkeit der Pflanzen sowie ihre Stabilität gegenüber Wind und Wetter. Auch wuchernde und immergrüne Gewächse werden gerne als Pflanzen für Gräber ausgewählt, da diese wenig vom eigentlichen Grabboden preisgeben und selbst im Winter für einen gepflegten Eindruck der...
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Pflegefreie Gräber
Pflegefreie Gräber bezeichnen eine bestimmte Variante klassischer Friedhofsgräber, die auf nahezu allen Friedhöfen in Deutschland angelegt werden können und hierbei den strengen Regeln der Friedhofssatzung der jeweiligen Gemeinde zu folgen haben. Wie der Name es bereits andeutet, sollen pflegefreie Gräber über viele Monate und Jahre hinweg einen ansprechenden Anblick der Grabstätte gewährleisten, selbst wenn es durch die Hinterbliebenen oder einen Floristikbetrieb nicht zu einer regelmäßigen Pflege der Grabstätte kommen sollte. Auch die Friedhofsverwaltung selbst, die für die Pflege des gesamte Friedhofsgeländes zuständig ist, bezieht...
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Phasen der Trauer
Die Phasen der Trauer bezeichnen unterschiedliche Zeiträume, die alle Hinterbliebenen bei Ableben einer nahen Person durchlaufen. Etabliert ist heutzutage die Theorie von vier Phasen der Trauer, die in den 1970er Jahren durch den amerikanischen Theologen Yorick Spiegel hervorgebracht wurden. Die erste Phase stellt dabei die Schockphase über das plötzliche Fehlen eines Menschen dar, die meist nur wenige Stunden oder Tage andauert. In der zweiten, kontrollierten Phase findet eher die Unterdrückung der eigenen Emotionen statt, oftmals bedingt durch die anstehenden, organisatorischen Abläufe der Beisetzung sowie anderer Formalitäten. Nach der Beisetzung...
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Phönix
Beim Phönix handelt es sich um eine mythologische Figur in der Gestalt eines Vogels, der bereits in der Antike als Symbol für die Unsterblichkeit galt. Die besondere Gestalt des Phönix lässt diesen Verbrennen und anschließend wieder aus seiner eigenen Asche als lebendes Wesen auferstehen. Noch heute wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Redewendung "wie Phönix aus der Asche" verwendet, um anzudeuten, wie etwas Totgesagtes plötzlich wieder zu neuer Kraft und Ansehen findet. Da der Phönix immer wieder aus seiner Asche neu entsteht, galt er z.B. für die alten Ägypter oder Griechen als Inbegriff des Unsterblichen, unter dem Einfluss der christlichen...
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Pietät
Der Begriff Pietät hat mehrere Bedeutungen, wobei einige von ihnen ausschließlich im Umfeld des Bestattungswesens anzutreffen sind. In seiner ursprünglichen, lateinischen Bedeutung steht die Pietät vor allem für Frömmigkeit, ein pietätsvolles Verhalten zeigt sich daher durch das Befolgen von Gottes Gesetzes und einem Respekt gegenüber der göttlichen Kraft sowie allen Menschen. In den letzten Jahrhunderten hat sich der Begriff Pietät vor allem für den Respekt gegenüber Verstorbenen etabliert, da der Verstorbene nun unter Gottes Obhut steht und ein würdiger Umgang mit dem Leichnam somit auch zu einem gottesfrommen Verhalten zählt. Eine...
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Pietätsfrist
Der Begriff Pietätsfrist bezeichnet eine Zeitspanne nach dem Ableben eines Menschen, die dessen Hinterbliebenen für eine würdige Verabschiedung des Verstorbenen innerlich wie gesellschaftlich zugestanden wird. Hierbei ist nicht von einer festen Pietätsfrist zu sprechen, vielmehr ergeben sich je nach Lebensumstand andere Zeiträume, die mit diesem Begriff bezeichnet werden können. Aus juristischer Sicht wird eine Pietätsfrist von zwei Wochen eingeräumt, in der z.B. Bestatter nach Sichtung der Todesanzeigen keinen Kontakt zu den Hinterbliebenen zu kommerziellem Zwecke aufnehmen dürfen. Arbeitgeber gewähren ihren Mitarbeitern ebenfalls eine...
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Predigt
Die Predigt ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Liturgie und findet sowohl im katholischen wie im lutherisch-protestantischen Umfeld ihren Einsatz. Um ursprünglichen Sinne bedeutet Predigt soviel wie Wechselrede, in der modernen, praktizierten Theologie erfolgt das Abhalten der Predigt jedoch eher als Monolog eines Pfarrers oder Priesters und stellt einen wesentlichen Bestandteil jedes Gottesdienstes dar. In der Predigt wird Bezug auf das Leben von Jesus Christus oder anderer, biblischer Gestalten in Wort und Tat genommen, woraus Lehren und Rückschlüsse für das aktuelle Lebensumfeld gezogen werden soll. Jede Predigt besitzt somit einen...
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Predigt für Beerdigung
Die Predigt für eine Beerdigung nimmt eine besondere Rolle während jedem Trauergottesdienst ein und unterscheidet sich dabei in einzige Merkmalen von einer klassischen Predigt im Kirchenjahr. Beiden Predigten gemeinsam ist die Bezugnahme auf eine Bibelstelle, die zitiert und hiernach durch den Pfarrer oder Priester näher erläutert wird. Nimmt bei einer gewöhnlichen Predigt die Bibelstelle einen Bezug auf das aktuelle Lebensumfeld oder besondere Ereignisse des Kirchenjahres, während für die Predigt bei der Beerdigung explizit Bibelstellen ausgewählt, die sich mit dem Thema Tod und Auferstehung befassen. Da für eine würdige und christliche Trauerfeier...
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Privatfriedhof
Der Privatfriedhof bezeichnet eine in Deutschland selten anzutreffende Variante des Friedhofs. Wesentlicher Unterschied zu kirchlichen oder städtischen Friedhöfen ist die Tatsache, dass ein Privatfriedhof von einem privaten Träger unterhalten wird und so dem Normalbürger nicht als letzte Ruhestätte zur Verfügung steht. Die Tradition der Privatfriedhöfe geht dabei einige Jahrhunderte zurück und umfasst vor allem die Beisetzung von Monarchen, Herrschern oder reichen Industriellen, die nach ihrem Tod auf einem Privatgelände im Kreise ihrer Familie beerdigt werden sollten. Die Kriterien zur Genehmigung eines Privatfriedhofes sind streng, weshalb aktuell...
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Prophezeiung
Die Prophezeiung bezeichnet die Ankündigung eines Ereignisses, das in naher Zukunft eintritt. Prophezeiungen sind dabei ein fester Bestandteil zahlreicher Religionen und sind hier als prägende Ereignisse überliefert, die den Fortbestand der Glaubensgemeinschaft sicherten oder schlimmere Unglücke für die Gläubigen dieser Religion verhinderten. Eine Prophezeiung kann dabei in zahlreichen Formen auftreten, z.B. im Traum des Propheten oder als geistige bzw. göttliche Erscheinung. Auch Orakel als allwissende Quellen sind bereits in der Mythologie des Alterstums anzutreffen, deren Befragung Wissen über die Zukunft und somit die Beeinflussung des eigenen...
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Floristik Floristikbedarf Trauerbänder
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TrauerbänderTrauerbänder verleihen jeder Beisetzung eine würdige Note und ermöglichen es, dem Verstorbenen einige persönliche und individuelle Worte mit auf den Weg zu geben. Moderne Trauerbänder bieten eine große Auswahl an Farben und Designs und sichern so die Gestaltung eines Bouquets oder Kranzes nach eigenen Vorstellungen zu. Mit einem Mausklick auf unseren Bereich Trauerbänder lernen Sie die Vielfalt dieses schmuckvollen Accessoires kennen. |
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GedenkfloristikEine zeitgemäße Gedenkfloristik ermöglicht die Gestaltung des Trauergottesdienstes sowie des Grabes während und nach der Beerdigung. Von der Ausrichtung einer würdevollen Feier bis zur Dauergrabpflege mit auf Anlass und Jahreszeit abgestimmten Pflanzen nimmt die Gedenkfloristik eine wichtige Rolle im modernen Blumenangebot ein und hilft auch Ihnen dabei, die passende Gestaltung einer Grabstätte oder eines Kondolenzempfangs vorzunehmen. Mit einem Blick auf unseren Link lernen Sie die vielen, schmuckvollen Facetten der heutigen Gedenkfloristik kennen. |
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Grablichter & KerzenGrablichter & Kerzen gehören zu den wichtigsten Elementen einer ansprechenden Trauerfeier sowie der Grabgestaltung. Während Christen die symbolische Kraft der Kerze als Licht Gottes zu schätzen wissen, erfreuen sich andere Menschen an eher profanen Eigenschaften wie einer sanften Beleuchtung des Grabes in der dunklen Jahreszeit. Eine große Vielfalt an Grablichtern & Kerzen lernen Sie in diesem Bereich unserer Webseite kennen, um auch Ihnen die stilvolle Gestaltung einer Grabstätte zu erleichtern. |
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TrauerkartenTrauerkarten gehören seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Zeichen der Anteilnahme. Ob als stille Bekundung der Trauer aus der Ferne oder als Symbol der Dankbarkeit an alle Teilnehmer einer Trauerfeier - Trauerkarten erfüllen zahlreiche Aufgaben und treffen mit ihrer christlichen oder floralen Gestalt den Anlass in angemessener Weise. Mit einem Mausklick auf diesen Bereich unserer Webseite lernen Sie eine große Zahl an Trauerkarten kennen, die Ihnen für eine persönliche Trauerfeier zusagen werden oder als Händler ein großes Sortiment an würdevollen Karten zusichert. |




















