Sterbetalar

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Sterbetalar
Der Begriff Sterbetalar ist ein älterer Begriff für das Totenhemd, der vor allem durch die christliche Kultur in Westeuropa geprägt wurde. Ähnlich wie der Talar eines Priesters oder eines anderen Würdenträgers der katholischen Kirche soll der Sterbetalar dem Toten ein würdiges Aussehen bei der Beisetzung verleihen und ihm so den Übergang ins Himmelreich und die Verabschiedung vom irdischen Dasein erleichtern. Im modernen Bestattungswesen bietet jeder Bestatter verschiedene Vorschläge für den Sterbetalar an, für den sich die Hinterbliebenen nach ihrem Geschmack entscheiden können. Mittlerweile haben sich verschiedene Anbieter auch auf den Verkauf von Totenwäsche im Internet spezialisiert und machen es Kunden möglich, hier einen hochwertigen Sterbetalar aus einer größeren Auswahl zu erwerben. Bei vielen Bestattungen im 21. Jahrhundert entscheiden sich die Hinterbliebenen allerdings gegen eine Sterbetalar und bestehen darauf, dass der Leichnam in einer eigenen Kleidung zu Grabe getragen wird, um ihm so ein natürliches und gewohntes Aussehen zu verleihen.
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S wie Seebestattung

Sakrament

Der Begriff Sakrament fasst in der christlichen Religion eine Reihe von Ritualen zusammen, die in der Ausübung des Glaubens einen besonderen Stellenwert einnehmen und symbolisch die Anwesenheit Gottes bezeugen sollen. Vor allem in der katholischen Kirche fällt den einzelnen Sakramenten eine besondere Bedeutung zu, die hier als geistiger Weg zur innigsten Vereinigung mit Gott beschrieben werden. Übergreifend über sämtliche, etablierte Konfessionen der christlichen Kirche lassen sich ausschließlich die Taufe wie die Ehe als heilige Sakramente ansehen, die eine wichtige Bedeutung im Leben eines jeden Christen einnehmen. In der katholischen Kirche sind...

      
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Sakrament

Sarg

Der Sarg bezeichnet ein im Regelfall aus Holz gefertigtes Behältnis, welches dem Transport eines Leichnams sowie dessen Beisetzung dient. In Deutschland kommt ein Sarg dabei üblicherweise bei Erdbestattungen zum Einsatz, einfache Varianten werden auch bei Feuerbestattungen verwendet und dienen zur Aufbahrung der Leiche im Vorfeld sowie zum Transport ins Krematorium. Die Geschichte des Sarges reicht viele Jahrtausende zurück und sollte seit Anbeginn der Verwendung einen Schutz des Leichnams darstellen, um diesem nicht der Verrottung im Erdreich zu schnell preiszugeben. Bei einer öffentlichen Aufbahrung erfüllt der Sarg einen zusätzlich schmückenden...

      
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Sarg

Sargausstattung

Die Sargausstattung fasst sämtliche Utensilien zusammen, die unmittelbar in oder an einem Sarg zu finden sind und denen so eine praktische oder ästhetische Rolle bei einem Sargbegräbnis zufällt. Nehmen der eigentlichen Sargform aus Holz wird im Regelfall eine Einlegeschicht aus Bitumen vorgenommen, die später aus dem Leichnam austretende Flüssigkeit aufnehmen kann. Hierauf aufbauend wird eine Matratze aus Papier als Holzfaser aufgebaut, der Saum des Sarges sowie die Auflagefläche des Leichnams sind im Regelfall aus Baumwolle gefertigt. Abgeschlossen wird der Sarg in den meisten Fällen durch das sogenannte Lotband, welches als Zierband um den Sarg...

      
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Sargausstattung

Sargbank

Eine Sargbank bezeichnet eine spezielle Form der Begräbnisstätte, die vor allem in früheren Epochen anzutreffen ist und im modernen Bestattungswesen hierzulande kaum mehr eine Rolle spielt. Eine Sargbank ist dabei eine quaderförmige, räumliche Gestalt, die selbst als Sarg verwendet wurde bzw. in die ein klassischer Holzsarg eingesetzt werden kann. Die Sargbank wird oberirdisch errichtet, so dass auch nach dem Einsetzen und schließen dieser Bank der Sarg oberirdisch lagert, jedoch komplett durch die Sargbank umschlossen wird. In vielen Varianten kann die Sargbank auch als Grabstein verstanden werden, der die sterblichen Überreste eines Leichnams...

      
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Sargbank

Sargbeigabe

Der Begriff Sargbeigabe bezeichnet alle Gegenstände, die dem Toten mit in seine letzte Ruhestätte hineingelegt werden sollen. Waren dies in früheren Jahren vor allem Objekte mit einem höheren, materiellen Wert, die für sogenannte Grabräuber von großem Interesse waren, werden in der modernen Bestattungskultur eher Kleinigkeiten mit in den Sarg hineingelegt, die für den Verstorbenen von einer besonderen, ideellen Bedeutung sind. Nach dem deutschen Bestattungsgesetz bzw. den Friedhofssatzungen der einzelnen Gemeinden sind zahlreiche Gegenstände wie Bücher oder Fotografien als Sargbeigabe erlaubt, die sehr weltliche Frage der Verwesung wird bei...

      
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Sargbeigabe

Sarggestaltung

Der Begriff Sarggestaltung fasst sämtliche Maßnahmen zusammen, die durch die Hinterbliebenen durchgeführt werden können, um einen standardisierten Sarg in eine individuelle Ruhestätte für den Verstorbenen zu verwandeln. Eine alternative Sarggestaltung kann dabei auch auf die Wünsche des Verstorbenen eingehen, der sich zu Lebzeiten gegen die klassische Optik eines Sarges bei der Erdbestattung ausgesprochen haben kann. Professionelle Anbieter von Särgen gehen mittlerweile auf die Wünschen ihrer Kunden durch verschiedene Formen und Designs ein und bieten so z.B. Särge in abwechslungsreichen Farbverläufen an. Wenn die Hinterbliebenen selbst kreativ...

      
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Sarggestaltung

Sarginschriften

Sarginschriften lassen sich in diversen Epochen finden und geben dabei den Hinterbliebenen Botschaften des Verstorbenen mit auf den Weg. Sarginschriften waren zu einer Zeit etabliert, in welcher Särge nicht zwingend bei einer Erdbestattung abgesenkt und begraben wurden, zumal kam in vielen Kulturen kein klassischer Grabstein mit einer Grabinschrift zum Einsatz. Sarginschriften übernahmen dessen Rolle und präsentierten direkt in den Sarg eingraviert die Lebensdaten des Verstorbenen. Hierneben wurden weiter Botschaften durch die Inschrift in die Welt hinausgetragen, die Einfluss auf das Leben der Hinterbliebenen nehmen sollten oder die wichtigsten Stationen...

      
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Sarginschriften

Sargmacher

Der Sargmacher ist ein historischer Beruf, der heute in seiner reinen Form eher selten anzutreffen ist. Der Sargmacher galt und gilt dabei als klassischer Handwerksberuf, der mit der Fertigung von Särgen aller Art aus Holz betraut ist. In früheren Jahrhunderten wurde bei der Gestaltung des Sargs noch großer Wert auf die individuellen Wünsche des Verstorbenen bzw. seiner Hinterbliebenen gelegt, so dass hier die Anfertigung individueller Modelle üblich war. Auch ziervolle Schnitzereien und Ornamente ließen sich so auf allen Särgen finden, deren Auftraggeber sich eine würdige und prunkvolle Beisetzung leisten konnten. Ähnlich wie der klassische...

      
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Sargmacher

Sargschlüssel

Der Sargschlüssel ist ein historischer Bestandteil von Särgen früherer Epochen, die sowohl einen materiellen Wert besitzen oder als Reliquie bei der Beisetzung eines Heiligen angesehen werden können. Während in der heutigen Zeit Särge im Regelfall ohne Verschlussmöglichkeiten angefertigt werden, ähnelten diese in früheren Jahrhunderten eher Truhen, die über eines oder mehrere Schlösser verfügten. Nachdem der Leichnam in einen Sarg hineingelegt wurde, fand das Verschließen des Sarges durch Sargschlüssel statt. Die Gründe hierfür waren vielfältig motiviert und reichten zum Schutz der hochwertigen Sargbeilagen von wohlhabenden Verstorbenen bis...

      
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Sargschlüssel

Satan

Der Begriff Satan ist in zahlreichen Religionen und Glaubensgemeinschaften etabliert, besitzt hier jedoch unterschiedliche Bedeutungen. In seinen jüdischen Ursprüngen beschreibt der Begriff einen Engel, der eine wesentliche Rolle bei den Prozessen des himmlischen Gerichts spielt und in dieser Rolle auch im Alten Testament erwähnt wird. Satan ist in diesem Fall der Ankläger des Gerichtes, der zuvor die angeklagten Seelen auf ihren Glauben zu Gott hin überprüft und hierbei auch in Versuchung führen darf, um ihre echte Frömmigkeit auf die Probe zu stellen. Aus dieser Vorstellung heraus ist der Begriff Satan über die Jahrhunderte hinweg stärker mit der...

      
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Satan

Scharfrichter

Die Bezeichnung Scharfrichter umfasste über die Jahrhunderte des Mittelalters hinweg ein Berufsbild, dass mit dem Vollziehen der Todesstrafe an Verbrechern verbunden war. Wie noch heute in vielen Nationen der Welt üblich, konnten Gerichtsprozesse durch Verurteilung zum Tode enden, wobei bereits vor dem Mittelalter der Richter selbst das Urteil vollstrecken konnte. Die Bezeichnung Scharfrichter leitet sich aus der Schärfe des Schwertes her, das beim Köpfen von Verbrechnern eingesetzt wurde - eine der häufigsten Varianten, die Todesstrafe zu vollziehen. Auch wenn die Rechtsprechung des Mittelalters kaum mit der unserer Zeit verglichen werden kann, übte...

      
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Scharfrichter

Scheintod

Der Begriff Scheintod bezeichnet einen Zustand, bei welchem ein Lebewesen noch nicht tot ist, von außen jedoch als verstorben angesehen wird. Der Scheintod ist dabei in erster Linie ein Phänomen früherer Jahrhunderte, da die Medizin heute über Maßnahmen zur Kontrolle des Pulses oder der Gehirnaktivitäten verfügt und so eindeutig den eingetretenen Tod eines Menschen oder eines anderen Lebewesens feststellen kann. Diese wissenschaftlichen Möglichkeiten existierten noch vor wenigen Jahrhunderten nicht, so dass verschieden Bewusstseinszustände als Tod angesehen wurden, obwohl alleine ein Scheintod vorlag. Nachvollziehbar wird dies z.B. bei Personen in...

      
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Scheintod

Schicksalsboten

Als Schicksalsboten wird eine irdische oder von Gott gesandte Gestalt beschrieben, die jedem Menschen zu bestimmten Phasen seines Lebens erscheinen kann und ihn über zukünftig eintretendes Glück oder negative Ereignisse informiert. Einem Schicksalsboten wird somit die Fähigkeit zugestanden, selbst in die Zukunft blicken zu können oder ein Schicksal mitzuteilen, das eine Gottheit vorhergesehen oder selbst bestimmt hat. Die Vorstellung von Boten, die das Schicksal der Menschen verkünden, ist in zahlreichen Religionen und Epochen anzutreffen, im Christentum werden Boten dieser Art ausschließlich in Engelsgestalt dargestellt, sofern sie als Gesandte Gottes...

      
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Schicksalsboten

Schmetterling

Der Schmetterling ist ein in der Neuzeit häufig gewähltes Trauersymbol, der über mehrere, symbolische Ebenen verfügt. Vor allem bei Totgeburten oder Kindern, die mit wenigen Tagen oder Wochen versterben, wird der Schmetterling symbolisch häufig eingesetzt und ist in Todesanzeigen oder auf Grabsteinen zu finden. Um negativ besetzte Begriffe wie Kinderleiche oder Todgeburt zu vermeiden, hat sich vielerorts daher auch die Bezeichnung Schmetterlingskinder durchgesetzt. Auch in der Welt der Erwachsenen nimmt der Schmetterling einen symbolischen Wert im Zusammenhang mit der Trauer um Verstorbene ein, beispielsweise durch seinen freien Charakter, der wie die...

      
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Schmetterling

Schmuckurne

Schmuckurne ist die Bezeichnung für eine besondere Variante von Urne, die sich aufgrund ihrer besonders ästhetischen Gestalt von klassischen Modellen abgrenzt. Eine Schmuckurne kann dabei entweder aus besonderen Materialien wie edlem Holz gefertigt sein oder über ungewöhnliche Ornamente und Verzierungen verfügen, die der Urne eher den Charme einer Vase oder Amphore früherer Jahrhunderte verleihen. Sollte der Wunsch nach einer Schmuckurne für eine Feuerbestattung bestehen, bieten die meisten Bestatter heutzutage eine große Auswahl an Modellen, die sich von handelsüblichen Urnen abgrenzen und so zu einer besonders edlen Gestaltung der Beisetzung...

      
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Schmuckurne

Schutzengel

Der Begriff Schutzengel bezeichnet eine besondere Form von Geistwesen, die einen Menschen oder die Angehörigen einer gesamten Religion begleitet und so für deren irdisches Wohl und das Abwenden von Unglücken sorgen soll. Der Schutzengel ist dabei ein Teil des Engelsglaubens und somit auch ein Bestandteil der christlichen Religion, in welcher Engeln verschiedene Aufgaben zufallen und deren Wirken auf der Erde durch verschiedene Bibelstellen belegt ist. Die Schutzbefohlenheit, die sich aus der Bibel herleitet und Anhängern dieses Glaubens eine Sicherheit für ihr irdisches Dasein verleihen soll, geht im modernen Lebensumfeld jedoch weit über die...

      
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Schutzengel

Seebestattung

Die Seebestattung ist eine etablierte Bestattungsvariante, die neben der Sarg- und Urnenbestattung zu einer der wenigen Bestattungsmöglichkeiten in Deutschland zählt, bei welcher der Gesetzgeber von einer Friedhofspflicht absieht. Der Seebestattung geht eine Kremation voraus, d.h. der Leichnam wird zuerst wie bei einem klassischen Urnenbegräbnis verbrannt und als Asche in eine Urne gelegt. Diese Urne wird nicht auf einem Friedhof begraben, sondern im offenen Meer verstreut, auch größere Binnenseen kommen für diese Form der Beisetzung in Frage. Die Seebestattung stammt dabei aus dem Umfeld der Nautik und war bis ins 20. Jahrhundert hinein ausschließlich...

      
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Seebestattung

Seele

Die Seele ist ein in vielen Zusammenhängen verwendeter Begriff, in den Bedeutungsebenen der Medizin, der Psychologie sowie der Religion einspielen. Aufgrund dieser Vielzahl an Perspektiven ist eine klare Definition der Seele schwierig, alle Disziplinen fassen unter diesem Begriff jedoch die wesentlichen Wesensmerkmale eines Menschen zusammen, die sich von dessen körperliche Erscheinung sowie dessen geistigen Fähigkeiten abgrenzen. Die Seele wird somit bisweilen als Persönlichkeit oder Gesamtheit an Charaktereigenschaften oder Emotionen eines Menschen angesehen, im psychologischen Umfeld ist der Fachbegriff Psyche etablierter. Aus wissenschaftlicher Sicht...

      
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Seele

Seelenausläuten

Das Seelenausläuten ist eine katholische Tradition, der heutzutage vor allem noch in Süddeutschland sowie in Tirol nachgegangen wird. Das Seelenausläuten findet dabei traditionell am ersten bzw. zweiten November statt und somit am katholischen Feiertag Allerheiligen bzw. Allerseelen. Wie der Name es andeutet, war diese Tradition eher ein Bestandteil des Allerseelenfestes, da sich aufgrund des gesetzlichen Feiertages Allerheiligen die feierlichen Riten jedoch zunehmend auf den ersten November verschoben haben, ist das Seelenausläuten mittlerweile auch an diesem Tag an vielen Orten üblich. Das Seelenausläuten bietet dabei nach katholischer Vorstellung...

      
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Seelenausläuten

Seelenbrot

Das Seelenbrot ist ein besonders Gepäck, das traditionell zu Allerheiligen gebacken wird und noch heute in Bayern und vielen Regionen Österreichs anzutreffen ist. Das Seelenbrot ist auch unter dem Namen Allerheiligenstriezel bekannt und stellt ein zum Zopf geflochtenes Hefegebäck dar, dass dem klassischen Hefe- bzw. Osterzopf ähnelt. Das Seelenbrot hat mittlerweile eine rein katholische Tradition, so dass z.B. die Taufpaten der genannten Regionen ihren Patenkindern zu Allerheiligen ein Seelenbrot schenken, die Ursprüngliche des Brauches sind jedoch heidnisch und viele Jahrtausende alt. Schon früher war es üblich, sich als Zeichen der Trauer die Haare...

      
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Seelenbrot

Seelenheil

Der Begriff Seelenheil bezeichnet einen Zustand, der nach dem christlichen Glauben der Idealzustand der Seele nach dem Versterben eines Menschen darstellt. Das Seelenheil kann ausschließlich in der Gegenwart von Gott erfahren werden und tritt dann ein, wenn die Aufnahme der Seele ins Himmelreich erfolgt. Um das göttliche Seelenheil zu erfahren, ist bereits zu Lebzeiten auf eine fromme und gottesfürchtige Lebensweise zu achten, nur den wenigsten Menschen ist jedoch der Aufstieg in den Himmel und das ewige Seelenheil sofort nach dem Tode gegönnt. Vor allem nach dem katholischen Glauben ist zunächst eine Phase der Läuterung im Fegefeuer zu durchlaufen, die...

      
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Seelenheil

Seelenreise

Die Seelenreise bezeichnet die Wanderung einer Seele nach dem Tode hin zu einer neuen, physischen Existenz. Der Glaube an die Seelenreise ist dabei hauptsächlich Religionen verankert, bei denen die Wiedergeburt des Menschen eine wesentliche Grundlage des Glaubens darstellt, beispielsweise im Buddhismus oder Hinduismus. Abhängig davon, wie fromm ein Mensch in seinem vorherigen Leben gewesen ist, findet die Seelenreise zu einem mehr oder minder edlen Lebewesen statt. Die Seelenreise ist unmittelbar an die Wiedergeburt geknüpft und erklärt, wie der Geist bzw. das Wesen eines Menschen nach dessen Tode überhaupt eine neue, physische Gestalt annehmen kann....

      
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Seelenreise

Sepulkralkultur

Der Sepulkralkultur fasst sämtliche Rituale, Vorgänge und Traditionen zusammen, die in einer bestimmten Kultur oder Nation fest mit dem Versterben einer Person, ihrer Beisetzung sowie der zugehörigen Trauer verbunden sind. Auch wenn in faktisch allen Kulturen das Ableben eines Menschen als trauriges Ereignis angesehen wird, unterscheidet sich die Sepulkralkultur einzelner Kulturen erheblich voneinander. Erkennbar wird dies z.B. in der Trauerzeremonie, die im europäischen Umfeld eher als stille und würdige Feier abgehalten wird, in anderen Kulturen jedoch bewusst als buntes und fröhliches Fest mit Musik und Tanz abgehalten wird. Zur Sepulkralkultur...

      
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Sepulkralkultur

Soldatenfriedhof

Der Soldatenfriedhof ist ein spezieller Friedhof bzw. eine Gedenkstätte, in welcher sich ausschließlich im Kriege gefallene Soldaten finden lassen. In Europa lassen sich zahlreiche Soldatenfriedhöfe finden, welche die Leichname von Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg beherbergen, rund um den Globus wird jedoch vielen, weiteren Auseinandersetzungen in Form von Soldatenfriedhöfen gedacht. Der Begriff Soldatenfriedhof wird seit einigen Jahrzehnten immer seltener verwendet und durch die Bezeichnung Kriegsgräberstätte ersetzt, was der Tatsache Tribut zollt, dass bei weitem nicht nur an Kampfhandlungen gestorbene Soldaten auf einem solchen Friedhof...

      
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Soldatenfriedhof

Sonntag des Gerichts

Der Sonntag des Gerichts ist ein christlicher Feiertag, der ausschließlich in der orthodoxen Kirche begangen wird und hier wenige Tage vor der 40-tägigen Fastenzeit stattfindet. An diesem Tag wird der biblischen Überlieferung des weltlichen Gerichtes durch Jesus gedacht, aus welchem das berühmte Gleichnis der Schafe und Böcke entstand, die symbolisch für die guten Gläubigen sowie die Ungläubigen stand. Da am Sonntag des Gerichts noch keine Fastenzeit herrscht, ist ein Verzehr in gewohnter Weise möglich, selbst während der Fastenzeit stellen die Sonntage als Tage des Herren eine Ausnahme von der allgemeinen Fastenregelung dar. Wesentliches Merkmal...

      
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Sonntag des Gerichts

Spindel

Die Spindel ist eine Trauersymbol der christlichen Kirche, das in dieser Form erst seit wenigen Jahrhunderten als katholisches Symbol angesehen wird und hierbei aus der Ikonographie entstanden ist. Die Nutzung der Spindel als Trauersymbol hat ihre Wurzeln im Gemälde "Madonna mit der Spindel", welches Anfang des 16. Jahrhunderts durch Leonardo da Vinci gezeichnet wurde. Das Original dieses Bildes existiert nicht mehr, was der Legende des Gemäldes über Jahrhunderte hinweg nur dienlich war, jedoch existieren einige Kopien namhafter Künstler der Neuzeit. Das Bild zeigt Maria mit dem Jesuskind in einer Position, die Frauen früher zum Wickeln einer Spindel...

      
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Spindel

Staatsbegräbnis

Der Begriff Staatsbegräbnis bezeichnet die Beisetzung eines gewählten, politischen Führers oder Monarchen, kann jedoch auch für andere Personen des öffentlichen Lebens abgehalten werden, deren Wirken einen bestimmten Staat wesentlich geprägt hat. Das Staatsbegräbnis gehört zu den sogenannten Staatsakten und umfasst im Regelfall den Trauergottesdienst, eine Trauerprozession mit dem Sarg bzw. der Urne des Verstorbenen sowie die festliche Beisetzung auf einem Friedhof. In der Bundesrepublik liegt es alleine in der Entscheidungsgewalt des Bundespräsidenten, nach dem Tode einer Person des öffentlichen Lebens ein Staatsbegräbnis anzuordnen und diesen auf...

      
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Staatsbegräbnis

Standfestigkeit

Der Begriff Standfestigkeit ist eine der wesentlichen Tugenden der christlichen Religion, die sowohl von Würdenträgern der katholischen und protestantischen Kirche wie von den Gläubigen selbst zu leben ist. Der Begriff Standfestigkeit besitzt dabei gleich zwei Bedeutungsebenen, die das Handeln des einzelnen Christen sowie dessen Beziehung zum Glauben verdeutlichen sollen. Auf der einen Seite soll der Glaube selbst jedem Menschen eine Standfestigkeit im Leben verleihen, der sich bei einem frommen Leben Gottes Gnade sicher sein kann und so eine Basis für ein glückliches Dasein vor und nach seinem Tode erhält. Auf der anderen Seite soll der gläubige...

      
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Standfestigkeit

Stele

Der Begriff Stele stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie Säule. Die Stele war dabei nicht nur im antiken Griechenland eine wesentliche Form des Grabmals, sondern wurde auch in späteren Epochen wie der Renaissance noch einmal aufleben lassen. Stelen nahmen die Form einer hohen, rechteckig geformten Säule ein, die als Spitze Verzierungen aller Art tragen konnten. Durch ihre hohe Gestalt bot die Stele ausreichend Platz für Inschriften, beispielsweise die Lebensdaten des Verstorbenen sowie einen umfassenden Nekrolog. Auch in anderen Kulturen, z.B. im afrikanischen oder vorderasiatischen Raum, lässt sich die Stele als...

      
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Stele

Sterbebegleitung

Der Begriff Sterbebegleitung fasst sämtliche, medizinische und soziale Maßnahmen zusammen, die einen Menschen in den letzten Tagen oder Wochen des Lebens begleiten. Die Sterbebegleitung, die durch Angehörige ebenso durchgeführt wird wie durch professionelle Pflegedienste oder andere Dienstleister, soll sowohl dem Versterbenden wie allen direkt Beteiligten ein würdiges und so angenehm wie mögliches Abschied nehmen zusichern. Aus medizinischer Hinsicht umfasst die Sterbebegleitung die sogenannte Palliativmedizin und somit die Gabe von Medikamenten, die den Leidensprozess des Sterbenden mildern oder sogar bei einem schnellen Ableben helfen können....

      
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Sterbebegleitung

Sterbebeihilfe

Die Sterbebeihilfe bezeichnet eine freiwillige, finanzielle Leistung von Arbeitgebern in Deutschland oder anderen Nationen, die im Falle des Todes eines Betriebsangehörigen ausgezahlt wird. Die Sterbebeihilfe gehört zu den Sozialleistungen, die sich aus einem individuellen Arbeitsvertrag oder einem Tarifvertrag heraus ergeben können und den Hinterbliebenen des Erwerbstätigen zusichern soll, im Falle dessen Ablebens auf eine kleine, finanzielle Unterstützung vertrauen zu können. Im Zuge des Abbaus von Sozialleistungen im modernen Arbeitsleben ist die Sterbebeihilfe nur noch selten in Arbeitsverträgen zu finden, viele Arbeitnehmer entscheiden sich daher...

      
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Sterbebeihilfe

Sterbebrauchtum

Unter dem Sterbebrauchtum werden sämtliche Maßnahmen zusammengefasst, die in einer Nation, einer Kultur oder dem Familienkreis beim Versterben eines Mitmenschen üblich sind. Das Sterbebrauchtum ist dabei Teil der Sepulkralkultur und in Deutschland und anderen Nationen Westeuropas vor allem durch den christlichen Glauben geprägt. Das Sakrament der letzten Ölung oder die Segnung des Leichnams gehören noch heute in christlichen Haushalten zum Sterbebrauchtum dazu, andere Rituale können explizit auf Wunsch des Versterbenden ausgerichtet werden. Letztendlich fasst der Begriff Sterbebrauchtum auch die Rituale der Beisetzung zusammen, zu der hierzulande...

      
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Sterbebrauchtum

Sterbefall

Der Begriff Sterbefall kann synonym zum Begriff Todesfall verwendet werden und bezeichnet das Ableben einer bestimmten Person. Hierbei wird die Bezeichnung Sterbefall ausschließlich auf eine Einzelperson aus dem näheren Umfeld angewendet, der Tod von mehreren Personen fällt somit nicht unter diese Begrifflichkeit. Ein Sterbefall wird gewöhnlicherweise öffentlich angezeigt und amtlich bestätigt, auf Wunsch der Hinterbliebenen kann der Sterbefall zusätzlich bekundet werden, z.B. in Gestalt einer Todesanzeige in der Tageszeitung. Sollte ein Sterbefall im privaten Umfeld eingetreten sein, sollte der Tod unverzüglich durch einen Arzt festgestellt werden,...

      
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Sterbefall

Sterbegeld

Der Begriff Sterbegeld bezeichnet eine staatliche oder private, finanzielle Leistung, die bei einem eingetretenen Sterbefall zur Auszahlung kommt. In Deutschland war die Sterbehilfe bis zum Jahr 2004 eine gesetzliche Leistung, die durch die gesetzlichen Krankenkassen erbracht wurden. Die Auszahlung des Sterbegeldes war dabei Teil der staatlichen, sozialen Absicherung und sollte den Hinterbliebenen eine kleine, finanzielle Sicherheit beim Ableben eines Familienmitglieds zusichern. Bereits in den Jahrzehnten vor 2004 war es zu einer schrittweisen Absenkung des gesetzlichen Sterbegeldes gekommen, heute gehört diese Form der Absicherung ausschließlich noch zur...

      
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Sterbegeld

Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung ist ein Versicherungsprodukt, das in Deutschland bei faktisch allen Gesellschaften abgeschlossen werden kann und bei welchem der Leistungsfall durch das Ableben des Versicherungsnehmers bzw. der durch den Vertrag begünstigten Person eintritt. Je nach Versicherung kann die Sterbegeldversicherung als eigenständiger Vertrag abgeschlossen werden, branchenüblich ist jedoch die Kopplung dieser Absicherung an einen anderen Vertrag, z.B. eine klassische Lebensversicherung oder ein anderes Produkt der privaten Altersvorsorge. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung Risiko-Lebensversicherung etabliert, wobei der Begriff leicht...

      
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Sterbegeldversicherung

Sterbekreuz

Das Sterbekreuz ist eine besondere Abwandlung des klassischen Christuskreuzes und besitzt noch heute in der katholischen Religion eine besondere Bedeutung. Gestaltet ist das Sterbekreuz dabei wie ein klassisches Kruzifix, bietet also eine plastische Darstellung des am Kreuze hängenden Jesus Christus. In den meisten Fällen ist das Sterbekreuz als Lazaruskreuz gestaltet, besitzt also an den Enden der Kreuzform gewölbte Verzierungen. Das Sterbekreuz ist meist 15 bis 25 Zentimeter groß und kann somit von einer menschlichen Hand mühelos umfasst werden. Sollte der Tod eines Menschen absehbar sein, bekommt dieser das Sterbekreuz in die Hand gelegt, um so...

      
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Sterbekreuz

Sterben

Der Begriff Sterben bezeichnet einen Prozess, bei dem der Körper eines Menschen oder eines anderen Lebewesens allmählich seine gewohnten Funktionen aufgibt, so dass am Ende des Prozesses der Tod steht. Auch wenn jeder Mensch eine klare Vorstellung des Sterbens als letzter Abschnitt des Lebens besitzt, ist die konkrete Abfolge des Dahinscheidens meist verschieden und wirft noch heute die philosophische Diskussion auf, ab welchem Zeitpunkt das Sterben eines Menschen überhaupt einsetzt. Der Tod eines Menschen kann mittels der modernen Medizin eindeutig an der fehlenden Hirnaktivität bzw. einem nicht mehr vorhandenen Pulsschlag eindeutig festgestellt werden,...

      
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Sterben

Sterbepatrone

Der Begriff Sterbepatrone bezeichnet besondere Heilige, die in der christlichen Religion als die Begleiter der Versterbenden gelten und an die Sterbende und Hinterbliebene ihre Gebete richten können. Vor allem der Heilige Joseph, St. Christophorus sowie der Heilige Benedikt gehören zu den bekanntesten Sterbepatronen, die nach christlicher Vorstellung die Seele des Verstorbenen vom irdischen Dasein befreien und hiernach ins Himmelreich begleiten. Das Anbeten der Sterbepatrone ist seit vielen Jahrhunderten in der katholischen Kirche etabliert und wird noch heute von besonders gläubigen Menschen durchgeführt. Sterbepatrone stehen dabei in der Tradition einer...

      
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Sterbepatrone

Sterbephasen

Der Begriff Sterbephasen fasst verschiedene Zeitspannen vor dem Ableben einer Person zusammen, die nahezu jeder Mensch bei einem natürlichen Tode im Alter durchläuft. Heutzutage sind verschiedene Modelle der Sterbephasen etabliert, die bekannteste Variante ist das Fünf-Phasen-Modell nach Kübler-Ross, das Ende der 1960er Jahre vorgestellt wurde. Die erste Phase ist vor allem von der Verleugnung des eigenen Dahinscheidens geprägt, im Übergang zur zweiten Phase mit der Wut und der Verärgerung über das eigene Ableben. Die dritte Phase wird im deutschen Sprachgebrauch mit dem Verhandeln übersetzt und beschreibt die sachliche Auseinandersetzung des...

      
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Sterbephasen

Sterbesakramente

Der Begriff Sterbesakramente fasst verschiedene Maßnahmen einer bestimmten Religion zusammen, die als Ritual für einen würdigen Abschied vom irdischen Dasein im Sinne Gottes vollzogen werden. Die Sterbesakramente sind dabei in allen, größeren Religionen anzutreffen, im katholischen Christentum sowie in der orthodoxen Kirche ist die letzte Ölung als einziges Sterbesakrament heute noch etabliert. Diese Form des Sterbesakraments ist allerdings nicht mit der Einbalsamierung zu vergleichen, die z.B. im Alten Ägypten etabliert war, sondern soll eher als symbolische Form der Ölung die Nähe zu Gott symbolisieren. Das Sakrament ist dabei ausschließlich vom...

      
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Sterbesakramente

Sterbestunde

Die Sterbestunde bezeichnet zunächst die letzte Stunde im Leben eines Menschens, was gerade durch die unmögliche Abschätzbarkeit des exakten Todeszeitpunkt nur schwer vorherzusehen ist. Als Sterbestunde werden daher eher alle Maßnahmen bezeichnet, die auf den bald anstehenden Tod eines Menschen ausgerichtet sind und die es ihm ermöglichen sollen, in einer großen Würde und im Kreise seiner Angehörigen zu versterben. Ihre Wichtigkeit besitzt die Sterbestunde daher vor allem im öffentlichen Umfeld, z.B. in Sterbehospizen oder in Krankenhäusern. Aus Gründen der Pietät wird hier auf eine medizinische Versorgung oder alltägliche Pflegemaßnahmen...

      
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Sterbestunde

Sterbetalar

Der Begriff Sterbetalar ist ein älterer Begriff für das Totenhemd, der vor allem durch die christliche Kultur in Westeuropa geprägt wurde. Ähnlich wie der Talar eines Priesters oder eines anderen Würdenträgers der katholischen Kirche soll der Sterbetalar dem Toten ein würdiges Aussehen bei der Beisetzung verleihen und ihm so den Übergang ins Himmelreich und die Verabschiedung vom irdischen Dasein erleichtern. Im modernen Bestattungswesen bietet jeder Bestatter verschiedene Vorschläge für den Sterbetalar an, für den sich die Hinterbliebenen nach ihrem Geschmack entscheiden können. Mittlerweile haben sich verschiedene Anbieter auch auf den Verkauf...

      
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Sterbetalar

Sterbeurkunde

Die Sterbeurkunde ist eines der wichtigsten Dokumente in der Bundesrepublik, falls ein Sterbefall zu verzeichnen ist. Die Sterbeurkunde wird dabei vom heimischen Standesamt ausgestellt und bestätigt das Versterben von Seiten der Stadt bzw. der Gemeinde aus. Die Sterbeurkunde ist dabei nicht mit dem Totenschein zu verwechseln, der unmittelbar nach dem Ableben einer Person von einem Mediziner auszustellen ist. Vielmehr ist der Totenschein zwingend bei der Verwaltung vorzulegen, damit es zur Ausstellung der Sterbeurkunde kommen kann. Die Aushändigung dieser Urkunde ist nicht mit der direkten Freigabe des Leichnams für ihre Beisetzung verbunden, vielmehr kann...

      
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Sterbeurkunde

Stille Bestattung

Der Begriff Stille Bestattung fasst sämtliche Bestattungsarten zusammen, die allerdings ohne die Anwesenheit von Trauergästen durchgeführt werden. Sich für eine stille Bestattung zu entscheiden, kann dabei bereits den Wunsch des Verstorbenen darstellen, der einen ruhigen und würdevollen Abgang ohne eine größere Trauerfeier wünscht. Auch die Hinterbliebenen können sich ohne den expliziten Wunsch des Verstorbenen für diese Art der Beisetzung entscheiden, was sowohl aus menschlichen wie auch finanziellen Gründen motiviert sein kann. Der Begriff Stille Bestattung suggeriert die Beisetzung eines Sarges oder einer Urne ausschließlich im Kreis der...

      
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Stille Bestattung

Sühnekreuz

Das Sühnekreuz ist ein aus Stein gemeißeltes Jesukreuz, das sich überall in Europa entdecken lässt und dabei meist an Weges- oder Straßenrändern zur Andacht und Erholung einlädt. Verglichen mit den Kreuzen in klerikalen Bauten sind Sühnekreuze bereits viele Jahrhunderte alt und gehen schon auf das frühe Mittelalter zurück. Viele Sühnekreuze besitzen eine markante Form wie z.B. in Gestalt des Keltenkreuzes und stammen noch aus der Zeit der Kreuzzüge. Nicht jedes Kreuz dient dabei ausschließlich dem Zweck, dem Tode Jesu Christi zu gedenken, vielmehr bieten Sühnekreuze aufgrund ihrer großen und klobigen Form ausreichend Platz für Inschriften und...

      
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Sühnekreuz

Sühnewallfahrt

Die Sühnewallfahrt bezeichnet eine aus religiösen Gründen motivierte Reise zu einem Wallfahrtsort, also einem Platz mit einer besonderen Bedeutung für die jeweilige Religion. Vor allem in der christlichen Religion ist die Sühnewallfahrt etabliert, einer der bekanntesten Wallfahrtsorte für diesen Zweck ist das französische Lourdes. Grundsätzlich kann jede Wallfahrt als Sühnewallfahrt angesehen werden, das Elemente der Sühne ist ausschließlich durch den einzelnen Reisenden motiviert. Der Sinn der Sühne ist es, eine zuvor begangene Sünde oder Schuld durch die Wallfahrt von den eigenen Schultern nehmen zu lassen und so wieder mit einer reinen Seele...

      
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Sühnewallfahrt

Suizid

Der Begriff Suizid bezeichnet die Selbsttötung eines Menschen nach dessen freien Willen. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Selbstmord für den Suizid durchgesetzt, was jedoch aus juristischer Hinsicht nicht haltbar ist, da die Selbsttötung nicht sämtliche Merkmale eines klassischen Mordes aufweist. Einen Suizid zu begehen und somit frühzeitig aus dem Leben zu scheiden, kann unzählige Gründe haben, beispielsweise eine psychische Erkrankung, eine zu hohe Belastung im alltäglichen Umfeld oder - wie im fernöstlichen Raum zu Zeiten der Samurai etabliert - zur Auslöschung einer Schande gegenüber dem Lehnherren, falls die einem zugedachten...

      
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Suizid

Sünde

Der Begriff Sünde ist in mehreren Weltreligionen anzutreffen und nimmt auch im Christentum einen wesentlichen Stellenwert für die Ausübung der Religion ein. Die Sünde bezeichnet dabei ein Fehlverhalten des Menschen, welches in den Augen Gottes bzw. der Kirche als verwerflich anzusehen ist und z.B. nicht mit den Geboten der Bibel vereinbart werden kann. Hierbei ist nicht alleine die Sünde in Taten zu bewerten, auch sündige Gedanken werden streng betrachtet und sorgen dafür, dass ein Mensch sich nach seinem Ableben stärker von Gott und dessen Himmelreich entfernt. Nach Vorstellung der katholischen Religion kommt der Mensch bereits als Sünder auf die...

      
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Sünde

Symbole der Trauer

Die Symbole der Trauer stellen eine Vielzahl von ikonographischen oder weltlichen Symbolen dar, die verstärkt in Todesanzeigen, auf Grabsteinen und in weiteren Zusammenhängen rund um das Versterben einer Person anzutreffen sind. Auch wenn in der heutigen Zeit nicht alle Begräbnisse auf eine streng christliche Weise erfolgen, wurden die Symbole der Trauer in Europa erheblich von dieser Religion geprägt. Das Kreuz stellt hierbei das wichtigste Trauersymbol dar und gedenkt dabei an Jesus Christus, der selbst am Kreuze zu Tode kam. Andere Symbole wie Glocken oder Licht nehmen Bezug auf kirchliche Gebäude, andere Elemente wie Regenbogen oder Schmetterlinge...

      
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Symbole der Trauer

Floristik Floristikbedarf Trauerbänder



Trauerbänder

Trauerbänder verleihen jeder Beisetzung eine würdige Note und ermöglichen es, dem Verstorbenen einige persönliche und individuelle Worte mit auf den Weg zu geben. Moderne Trauerbänder bieten eine große Auswahl an Farben und Designs und sichern so die Gestaltung eines Bouquets oder Kranzes nach eigenen Vorstellungen zu. Mit einem Mausklick auf unseren Bereich Trauerbänder lernen Sie die Vielfalt dieses schmuckvollen Accessoires kennen.

Gedenkfloristik

Eine zeitgemäße Gedenkfloristik ermöglicht die Gestaltung des Trauergottesdienstes sowie des Grabes während und nach der Beerdigung. Von der Ausrichtung einer würdevollen Feier bis zur Dauergrabpflege mit auf Anlass und Jahreszeit abgestimmten Pflanzen nimmt die Gedenkfloristik eine wichtige Rolle im modernen Blumenangebot ein und hilft auch Ihnen dabei, die passende Gestaltung einer Grabstätte oder eines Kondolenzempfangs vorzunehmen. Mit einem Blick auf unseren Link lernen Sie die vielen, schmuckvollen Facetten der heutigen Gedenkfloristik kennen.

Grablichter & Kerzen

Grablichter & Kerzen gehören zu den wichtigsten Elementen einer ansprechenden Trauerfeier sowie der Grabgestaltung. Während Christen die symbolische Kraft der Kerze als Licht Gottes zu schätzen wissen, erfreuen sich andere Menschen an eher profanen Eigenschaften wie einer sanften Beleuchtung des Grabes in der dunklen Jahreszeit. Eine große Vielfalt an Grablichtern & Kerzen lernen Sie in diesem Bereich unserer Webseite kennen, um auch Ihnen die stilvolle Gestaltung einer Grabstätte zu erleichtern.

Trauerkarten

Trauerkarten gehören seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Zeichen der Anteilnahme. Ob als stille Bekundung der Trauer aus der Ferne oder als Symbol der Dankbarkeit an alle Teilnehmer einer Trauerfeier - Trauerkarten erfüllen zahlreiche Aufgaben und treffen mit ihrer christlichen oder floralen Gestalt den Anlass in angemessener Weise. Mit einem Mausklick auf diesen Bereich unserer Webseite lernen Sie eine große Zahl an Trauerkarten kennen, die Ihnen für eine persönliche Trauerfeier zusagen werden oder als Händler ein großes Sortiment an würdevollen Karten zusichert.