Suchbegriffe: Vanitas bis Volkstrauertag
Vampir
Der Vampir ist eine Gestalt der Mythologie, die seit Jahrhunderten im Volksglauben in Europa und auf anderen Kontinenten in sehr ähnlichen Formen anzutreffen ist. Der Vampir wird dabei als Nachtgestalt beschrieben, die tagsüber in dunklen Gebäuden oder Höhlen übernachten und meist als Fledermaus erscheint. Erst in der Nähe seines Opfers verwandelt sich der Vampir in eine menschenähnliche Gestalt und saugt diesem das Blut durch einen Biss in den Hals aus dem Körper, welches seine Hauptnahrung darstellt. Der Vampir wird je nach Glaubensart entweder als Untoter oder als teuflischer Dämon beschrieben, der somit die Anwesenheit Gottes fürchtet und gegen...
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Vanitas
Der Begriff Vanitas, aus dem Lateinischen am ehesten mit Leere oder Nichtigkeit zu übersetzen, ist eine etablierte Bezeichnung in zahlreichen Religionen, unter anderem im Christentum sowie im Judentum. Der Begriff bezeichnet dabei die Vergänglichkeit und Endlichkeit alles Irdischen, die beim Menschen und anderen Lebewesen in Form des Todes eintritt. Auch die Ohnmacht des Menschen über sein eigenes Leben, der nicht das Leben über den von Gott oder dem Schicksal bestimmten Todestag hinaus wird durch die Bezeichnung Vanitas umfasst. Eine wesentliche Rolle spielt die Vanitas in der Ikonographie sowie in der allgemeinen Kunst und kommt in Gestalt sogenannter...
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Vergänglichkeitssymbol
Als Vergänglichkeitssymbol oder Vanitassymbol werden Elemente der darstellenden Kunst beschrieben, die mit dem Versterben von Menschen und anderen Lebewesen oder dem eingetretenen Tod in Verbindung gebracht werden. Vergänglichkeitssymbole sind dabei nicht mit den Symbolen der Trauer zu verwechseln, da die Vanitas eher negativ bewertet wird und somit die Verwendung dieser Symbole nicht für Todesanzeigen oder die Gestaltung eines Grabsteins geeignet sind. Das bekannteste Vergänglichkeitssymbol ist der menschliche Totenkopf, auch das Stundenglas mit oder ohne die Darstellung von Gevatter Tod symbolisiert das Verstreichen der Zeit und die Vergänglichkeit...
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Verlängerung
Die Verlängerung einer Grabstätte ist in nahezu jeder Friedhofsordnung bzw. der Friedhofssatzung einer Stadt oder Gemeinde niedergeschrieben und beschreibt die Option, eine Grabstätte länger als über den ursprünglich abgeschlossenen Zeitraum nutzen zu können. Die meisten Grabstellen werden in Deutschland über einen Zeitraum zwischen 20 und 30 Jahren zur Nutzung angemietet und entsprechende Gebühren für diese Zeitspanne entrichtet. Sollte ein Interesse bei den Hinterbliebenen bestehen, ein Grab als Gedenkstätte noch länger nutzen zu wollen, ist dies rechtzeitig der Friedhofsverwaltung anzukündigen. Grundsätzlich wird die Verlängerung gegen...
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Vernachlässigung
Die Vernachlässigung oder Verwahrlosung einer Grabstätte bezeichnet den Zustand, dass die Hinterbliebenen über einen längeren Zeitraum keine Grabpflege mehr an einem Grab betreiben und dieses somit zu einem unansehnlichen Anblick wird. Wer sich für die Nutzung einer Grabstätte entscheidet, ist nach den Satzungen der Städte und Gemeinden sowie der Friedhofsordnung des jeweiligen Friedhofs dazu verpflichtet, das Grabmal zu pflegen. In den meisten Fällen wird die dauerhafte Pflege eines Grabes jedoch nicht als bürokratische Erfüllung einer Pflicht empfunden, vielmehr entspricht es dem Wunsch der Hinterbliebenen, durch ein gepflegtes Grab das Ansehen...
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Verstorben
Der Begriff verstorben bezeichnet den Zustand eines Menschen oder eines anderen Lebewesens, zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit sein Leben gelassen zu haben und mittlerweile tot zu sein. Die Wörter "verstorben" und "gestorben" können dabei in den meisten Zusammenhängen synonym verwendet werden und bezeichnen den gleichen Zustand des Verstorbenen. Nach allgemeinen Sprachgebrauch gilt die Bezeichnung "verstorben" allerdings als hochsprachlicher und wird daher verstärkt in Todesanzeigen oder öffentlichen Bekanntmachungen verwendet. Die Bezeichnung wird als edler empfunden und grenzt sich so vom klassischen Sterben bzw. dem Wort "gestorben"...
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Verstreuung
Die Verstreuung der Asche findet bei verschiedenen Formen der Beisetzung statt und sorgt dafür, dass die Asche des Verstorbenen wieder in den natürlichen Kreislauf überführt wird. Die Verstreuung eines Leichnams nach dessen Kremation ist in Deutschland aufgrund des geltenden Friedhofszwangs eher selten und kommt daher fast ausschließlich bei Seebestattungen zur Anwendung, wo die Asche einfach ins Meer verstreut wird. Bei anderen Formen des Begräbnisses wie dem klassischen Urnenbegräbnis oder einer Baumbestattung bleibt die Asche fest in ihrer Aschenkapsel und wird somit nicht verteilt. Bei alternativen Formen der Beisetzung im Ausland, beispielsweise...
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Verwesung
Die Verwesung bezeichnet eine Vielzahl von Prozessen, die unmittelbar nach dem Tode eines Menschen oder eines anderen Lebewesens eintreten und alle Vorgänge umfassen, welche die sterblichen, körperlichen Überreste des Toten betreffen. Die Verwesung ist hierbei ein natürlicher Prozess und auch bei anderen, organischen Substanzen wie z.B. Nahrungsmitteln zu entdecken, wobei über eine längeren Zeitraum hinweg die komplette Auflösung der vorhandenen, organischen Strukturen stattfindet. Bereits unmittelbar nach dem Versterben setzen die ersten Prozesse der Verwesung ein, vor allem ein allmähliches Ausdörren des Körpers ist hierbei zu erkennen. Während...
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Vier letzte Dinge
Die Bezeichnung Vier letzte Dinge ist eine feste Begrifflichkeit in der Eschatologie und wird sowohl in der katholischen wie der lutherisch-protestantischen Religion verwendet. Vier letzte Dinge beziehen sich dabei auf vier Ereignisse bzw. Entitäten, mit denen das irdische Dasein in seiner heutigen Form endet und ein neuer Zustand des Daseins unter Gott eintreten wird. Zu den vier letzten Dingen gehört der Tod eines jeden Menschen als erstes Ereignis, zudem die Apokalypse als Weltende, wobei dieser Begriff synonym zum Jüngsten Gericht verwendet wird und die Rückkehr Jesu Christi auf die Erde und die Auferstehung aller Toten andeutet. Letztlich zählen...
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Virtueller Friedhof
Ein virtueller Friedhof bezeichnet eine Forum oder eine spezielle Präsenz im Internet, die einer oder mehreren, verstorbenen Personen gewidmet ist. Der virtuelle Friedhof ist aufgrund der relativ jungen, flächendeckenden Ausdehnung des Internets eine der modernsten Entscheidungen, wie trauernde ihre Gefühle ausleben und wie einer verstorbenen Person gedacht werden kann. Im Grundprinzip ist der virtuelle Friedhof dabei wie ein klassischer Friedhof aufgebaut, dem Verstorbenen steht somit eine eigene Webseite zur Verfügung, auf der zudem eine virtuelle Gestaltung des Grabmals möglich wird. Analog zu Foren im Internet ist bei vielen dieser virtuellen...
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Volksglaube
Der Begriff Volksglaube bezeichnet kulturell geprägte Ansichten bis hin zum Aberglauben, der jedoch nicht durch die christliche Religion oder eine andere, religiöse Instanz geprägt wurde. Im heutigen Sprachgebrauch wird der Begriff Volksglaube eher negativ bewertet oder als wenig fundiert belächelt, jedoch spielten derartige Glaubensgrundsätze im früheren Lebensumfeld eine wesentliche Rolle, um Phänomene des Alltags zu erklären. Da zu dieser Zeit kaum wissenschaftlich tragbare Erklärungen für unzählige Ereignisse vorlagen, wurde schnell vom Wirken einer überirdischen Kraft ausgegangen, beispielsweise von Naturgottheiten oder bösen Dämonen....
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Volkstrauertag
Der Volkstrauertag ist ein Gedenktag in der Bundesrepublik Deutschland, der staatlich angeordnet seit dem Jahr 1952 begangen wird. Der Volkstrauertag findet dabei am Sonntag zwei Wochen vor dem ersten Advent statt und liegt somit eine Woche vor dem evangelischen Totensonntag. Das Gedenken des Volkstrauertages richtet sich dabei ausschließlich an die Kriegsopfer unserer Nation, hierdurch werden sowohl die im Krieg gefallenen Soldaten wie auch die zu Tode gekommene Zivilbevölkerung erfasst. Bereits in der Weimarer Republik wurde der Volkstrauertag in seiner Grundform eingeführt und bezog sich dabei natürlich ausschließlich auf die Opfer des Ersten...
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Vorhölle
Die Vorhölle, als Fachbegriff mit Limbus bezeichnet, bezeichnet nach Vorstellung der katholischen Religion einen Teil der Hölle, welche die Heimat für alle Seelen darstellt, die ohne eigenes Verschulden in der Unterwelt gelandet sind. In der bildlichen Vorstellung der Hölle wird die Vorhölle dabei als äußerster Kreis dieses mystischen Ortes verstanden, der den Seelen zugleich die geringstmöglichen Schmerzen der Hölle zuteilt und eine gewisse Nähe zur göttlichen Gnade ermöglicht. In der Vorhölle zu landen, konnte dabei aus einer Vielzahl von Gründen eintreten, am gängigsten war dabei die Vorstellung, dass totgeborene Kinder ohne das Sakrament...
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Vorsorge
Der Begriff Vorsorge bezeichnet sämtliche Maßnahmen, die ein Mensch als Vorbereitung auf ein bestimmtes Ereignis trifft, um sich oder nahen Verwandten einen angenehmeren Umgang mit den zukünftigen Ereignissen zu ermöglichen. Im Bezug auf das Thema Tod wird unter der Vorsorge vor allem die finanzielle Vorsorge verstanden, zu Lebzeiten möchte ein Mensch hierdurch eine größere, finanzielle Sicherheit für seine Hinterbliebenen erzielen. Diese Art der Vorsorge wird in der Bundesrepublik oftmals durch eine Risiko-Lebensversicherung oder ein ähnliches Versicherungsprodukt angestrebt, bei welchem der Leistungsfall ausschließlich dann eintritt, wenn der...
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Vorsorgevertrag
Der Vorsorgevertrag bezeichnet einen Versicherungsvertrag, der gezielt der finanziellen Absicherung des Versicherungsnehmer für verschiedene Ereignisse der Zukunft dient. Um sich selbst durch die Leistungen eines Vorsorgevertrags zu begünstigen, entscheiden sich Millionen von Bundesbürger für Produkte der privaten Altersvorsorge, beispielsweise für Lebensversicherungen oder Zusatzrente. Jedoch wird es im modernen Versicherungswesen ebenso möglich, einen Vorsorgevertrag für den Todesfall abzuschließen und so für eine finanzielle Absicherung der eigenen Hinterbliebenen zu sorgen. Ein solcher Vorsorgevertrag ist meist mit einem vierstelligen oder...
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Vortragekreuz
Der Begriff Vortragekreuz bezeichnet ein klassisches Jesuskreuz bzw. ein Kruzifix, das bei Prozessionen und anderen, öffentlichen Anlässen von hoher, religiöser Bedeutung zum Einsatz kommt. Das Vortragekreuz besitzt dabei fast ausschließlich in der katholischen Kirche seine Tradition und wird auch beim Trauermarsch im Rahmen der Trauerprozession zwischen Kirche und Friedhof getragen, wobei das Kreuz und sein Träger im Regelfall den Prozessionszug anführt. In vielen Kirchen und Kapellen besteht dabei die Möglichkeit, das Altarkreuz der Kirche als Vortragekreuz zu nutzen, wodurch die gesamte Zeremonie von einem Kreuz begleitet wird und so permanent die...
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Floristik Floristikbedarf Trauerbänder
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TrauerbänderTrauerbänder verleihen jeder Beisetzung eine würdige Note und ermöglichen es, dem Verstorbenen einige persönliche und individuelle Worte mit auf den Weg zu geben. Moderne Trauerbänder bieten eine große Auswahl an Farben und Designs und sichern so die Gestaltung eines Bouquets oder Kranzes nach eigenen Vorstellungen zu. Mit einem Mausklick auf unseren Bereich Trauerbänder lernen Sie die Vielfalt dieses schmuckvollen Accessoires kennen. |
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GedenkfloristikEine zeitgemäße Gedenkfloristik ermöglicht die Gestaltung des Trauergottesdienstes sowie des Grabes während und nach der Beerdigung. Von der Ausrichtung einer würdevollen Feier bis zur Dauergrabpflege mit auf Anlass und Jahreszeit abgestimmten Pflanzen nimmt die Gedenkfloristik eine wichtige Rolle im modernen Blumenangebot ein und hilft auch Ihnen dabei, die passende Gestaltung einer Grabstätte oder eines Kondolenzempfangs vorzunehmen. Mit einem Blick auf unseren Link lernen Sie die vielen, schmuckvollen Facetten der heutigen Gedenkfloristik kennen. |
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Grablichter & KerzenGrablichter & Kerzen gehören zu den wichtigsten Elementen einer ansprechenden Trauerfeier sowie der Grabgestaltung. Während Christen die symbolische Kraft der Kerze als Licht Gottes zu schätzen wissen, erfreuen sich andere Menschen an eher profanen Eigenschaften wie einer sanften Beleuchtung des Grabes in der dunklen Jahreszeit. Eine große Vielfalt an Grablichtern & Kerzen lernen Sie in diesem Bereich unserer Webseite kennen, um auch Ihnen die stilvolle Gestaltung einer Grabstätte zu erleichtern. |
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TrauerkartenTrauerkarten gehören seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Zeichen der Anteilnahme. Ob als stille Bekundung der Trauer aus der Ferne oder als Symbol der Dankbarkeit an alle Teilnehmer einer Trauerfeier - Trauerkarten erfüllen zahlreiche Aufgaben und treffen mit ihrer christlichen oder floralen Gestalt den Anlass in angemessener Weise. Mit einem Mausklick auf diesen Bereich unserer Webseite lernen Sie eine große Zahl an Trauerkarten kennen, die Ihnen für eine persönliche Trauerfeier zusagen werden oder als Händler ein großes Sortiment an würdevollen Karten zusichert. |
