Trauerverarbeitung

Die Trauerverarbeitung umfasst das Ableisten der Trauerarbeit,
das Durchlaufen der Trauerphasen und das Abschließen des Trauerprozesses. Was so gewaltig und momentan vielleicht unmöglich scheint, beinhaltet im Wesentlichen die Aufgaben

- den Verlust zu akzeptieren
- den Trauerschmerz zu erfahren
- das eigene Leben neu- oder umzuorientieren
- sich anderen Menschen wieder zu öffnen

Für eine erfolgreiche - d.h. zukunftsorientierte und voranbringende Trauerverarbeitung gibt es kein Patentrezept und keine allgemein gültigen Vorgaben, denn jeder Mensch trauert anders. Als Trauernde/-r brauchen Sie Zeit, Kraft und Verständnis - und zwar nicht nur von ihrer Umwelt, sondern ebenso von sich selbst.

Lernen Sie, Ihre Gefühle zu akzeptieren.
Dazu gehört auch, dass Sie Dinge zulassen, die Sie "normalerweise" nicht tun; Dinge, die Ihre Mitmenschen von Ihnen nicht gewöhnt sind oder die ihnen befremdlich erscheinen. Es spricht nichts dagegen, rund um die Uhr das Radio laufen zu lassen, um die nunmehr herrschende Stille und Einsamkeit erträglicher zu machen oder plötzlich das Waschmittel zu wechseln, weil sie der Duft des bisherigen zu stark an etwas erinnert.

Achten Sie auf Ihren Körper!

Es ist ganz natürlich, dass Ihr Organismus in Krisenzeiten aus dem Gleichgewicht gerät. Ihr Körper braucht alle verfügbaren Kräfte für seine Seelenarbeit und zieht sie dort ab, wo er sie scheinbar am ehesten entbehren kann. Die Symptome dieses Selbsthilfeprogramms können von Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden über Schlaf- und Durchblutungsstörungen bis zu Herz-, Magen- und Rückenschmerzen oder Haarausfall reichen. Nicht zuletzt ist die Haut als größtes Organ ein besonders deutlicher Spiegel Ihrer Seele; sie wirkt während der Trauer oft grau und schlaff. Unterstützen Sie Ihren Körper, so gut es geht: versuchen Sie, sich regelmäßig und gesund zu ernähren, machen Sie Spaziergänge an der frischen Luft und betreiben Sie die übliche Hygiene.

Nehmen Sie sich nicht zuviel vor!

Vermeiden Sie weitreichende Entscheidungen und größere Anschaffungen. Wenn Ihnen  alltägliche Angelegenheiten momentan schwerfallen, dann erstellen Sie einen Tagesplan, den Sie Stück für Stück abarbeiten.

Sammeln Sie Ihre Gedanken!
In manchen Phasen der Trauer scheint sich alles im Kreis zu drehen; die gleichen Gedanken beschäftigen Sie immer wieder; die Verzweiflung von gestern scheint heute noch viel größer und womit Sie sich neulich so wunderbar trösten konnten, haben Sie leider schon wieder vergessen. Vielleicht hilft es Ihnen, ein Tagebuch zu führen? Hier können Sie alles hineinschreiben, was Ihnen in den Sinn kommt: Trauriges, Verrücktes, Bedrückendes, Ärgerndes -- und bestimmt auch Schönes, das Sie ganz besonders gefreut, aufgemuntert oder abgelenkt hat.

Wo ist Ihr Notnagel?
Ihre Trauer verläuft nicht geradlinig und gleichförmig. Sie kann von Rückschlägen geprägt sein, die Sie auf eine längst bewältigt geglaubte Stufe zurückwerfen. Die Auslöser dafür sind vielfältig, manchmal verschwindend klein und oft auch nicht nachvollziehbar. Wichtig ist, dass Sie jemanden haben, den Sie anrufen können, wenn es Ihnen schlecht geht, wenn Sie reden wollen oder Trost brauchen. Viele Trauernde haben Scheu, Freunde oder Verwandte zu "belästigen", weil sie ja doch immer nur "über dasselbe klagen". Oder weil es mitten in der Nacht ist. In solchen Fällen finden Sie bei der Telefonseelsorge oder einem Krisenintervensionsdienst immer ein offenes Ohr.
 
Das Leben geht weiter!
Manches, was man in den nächsten Wochen an Sie heranträgt, mag Ihnen angesichts Ihrer Situation zunächst unpassend erscheinen; bei näherer Betrachtung ist es das aber  gar nicht: Fest- und Feiertage zu begehen, dazu einzuladen oder daran teilzunehmen ist ein schönes Zeichen dafür, dass das Leben weitergeht. Das Anbieten oder Erbitten kleiner Gefälligkeiten zeigt, wie sehr man Sie schätzt oder braucht.

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