Trauerspruch Danksagung

Trauertexte gehören zu einer standesgemäßen Beisetzung dazu. Es spielt keine Rolle, ob man für die Trauerrede einen evangelischen oder katholischen Pfarrer engagiert oder aber einen Redner, weil der Verstorbene keiner Konfession angehörte. Bei einer kirchlichen Beisetzungen werden Trauertexte aus der Bibel zitiert, die einen ganz besonderen Bezug zum Verstorbenen haben sollten. Dies kann der Taufspruch sein, der Konfirmationsspruch oder der Bibelspruch, mit dem das Eheversprechen abgegeben wurde. Die Beisetzung kann zudem mit schönen und passenden Gedichten untermalt werden oder auch mit selbstgedichteten Wendungen, die etwas über das Leben der Verstorbenen ausdrücken. Wird eine weltliche Andacht gewünscht, so kann der Redner seinen Worten mit einem passenden Gedicht einen besonderen Ausdruck verleihen. Hier bieten sich eher ein paar seltene Zeilen an, denn diese haben mehr Individualität als Trauersprüche, die man von vielen Anzeigen her kennt. Der persönliche Charakter sollte bei Trauertexten immer gewahrt bleiben und der Bezug zum Verstorbenen im Vordergrund stehen. Trauertexte müssen nicht immer von Verlust und Leid erzählen. Wenn der Verstorbene ein lebhaftes Frühlingsgedicht besonders gemocht hat, dann passt dies als Erinnerung wunderbar in die Andacht, denn er könnte sich mit den Zeilen besonders gut identifizieren.

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