Trauer-Spruch Orthodox

Dem katholischen Glauben sehr nah, gestalten die christlich-orthodoxen Trauerrituale ähnlich der katholischen Kirche. Da orthodoxe Christen ihren Glauben sehr konservativ und traditionell leben, ist im Gegensatz zur katholischen Kirche die Einäscherung und Feuerbestattung eines Verstorbenen nicht erlaubt. Die Totenwache und die Gebete am Sarg sind um so bedeutender im orthodoxen Christentum. Zumeist kommen in der ritualreichen Trauerfeier und Beisetzung mehrere Trauerredner, die an das Leben des Verstorbenen erinnern, zum Einsatz. Das Symbol des letzten Abendmahles spielt eine sehr große Rolle. So gießt je nach orthodoxer Glaubensrichtung der Priester Rotwein zur Erinnerung an das Abendmahl in Kreuzform über den Sarg. Oft wird auch in die Nähe des Grabes ein Tisch gestellt, an dem gemeinsam Weizenbrot als Symbol für die Auferstehung geteilt wird. Der Blumenschmuck sowie der Kranzschleifendruck gestalten sich bei christlich-orthodoxen Beerdigungen aufwendig. Eine weitere Besonderheit stellen auch die Andachten am Grab nach sieben und vierzig Tagen sowie einem halben und einem Jahr dar.

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