Trauer-Spruch Buddhistisch

Der Kreislauf von Tod und Wiedergeburt steht im Mittelpunkt des buddhistischen Glaubens. Das Erlangen des Nirwanas ist dabei die hauptsächliche Absicht. Das heißt, der Durchbruch des Kreislaufes der Wiedergeburt gilt als höchstes Ziel. Da jeder selbst für das Erreichen dieses Ziels verantwortlich ist und seinen Heilsweg selbst zeichnet, gestalten sich die Bestattungsrituale ebenso frei. Offene Friedhöfe für Erdbestattungen oder die Seebestattung der Totenasche sind insbesondere bei europäischen Buddhisten sehr beliebt. Je nach familiärer Tradition wird auch bei buddhistischen Trauerfeiern die Möglichkeit des Kranzschleifendrucks für Kranzband Kreationen genutzt. Dabei orientiert sich der Trauerspruch Text oftmals an buddhistischen, fernöstlichen Weisheiten. Die Errichtung eines Altars mit dem Ritual der Opfergaben ist ebenfalls üblich. Es ist jedoch zu beachten, dass einige traditionelle, buddhistische Bestattungsformen in Deutschland vom Gesetzgeber untersagt sind. So sind Verstorbene, auch nach einer Feuerbestattung, aufgrund des deutschlandweiten Friedhofszwangs nur auf eigens für Beerdigungen vorgesehenen Flächen zu bestatten.

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