Trauerbewältigung


Wissenswertes zu Trauerbewältigung

Und plötzlich allein

Wenn ein geliebter Mensch von uns geht, sind wir traurig und brauchen Zeit, um den Verlust zu verarbeiten. Besonders schwierig ist es, wenn der Tod plötzlich eingetreten ist und es keine Möglichkeit gab, sich zu verabschieden. Oder wenn keine Zeit für eine Versöhnung nach einer Auseinandersetzung blieb. Wer jedoch den geliebten Partner verliert, mit dem er einen großen Teil seines Lebens verbracht hat, ist starr vor Schmerz, gelähmt vor Entsetzen und Trauer. Auch hier spielt es eine Rolle, wie alt der Partner war, wie viele Jahre des gemeinsamen Lebens hinter dem Paar lagen und wie glücklich das gemeinsame Leben verlaufen ist. Alte Menschen schaffen es oftmals schneller, eine tiefe Dankbarkeit zu empfinden für das Leben mit dem geliebten Menschen. Trotzdem trauern sie bis ans Ende ihres Lebens, und manche folgen dem Partner sehr schnell, ungewollt, sie sterben an einem gebrochenen Herzen. Jüngere Menschen, die den Tod eines Partners verarbeiten müssen, welcher in einem Alter gehen musste, in dem man noch im Zenit des Lebens steht, empfinden den Schmerz oft als wesentlich heftiger. Sie sehen keine Dankbarkeit, sondern der Tod ist für sie sinnlos, sie empfinden das Schicksal als hart und unfair und brechen nicht selten unter dieser Last und dem Schmerz zusammen.
Wenn man plötzlich allein ist, fühlt man sich hilflos und leer. Oftmals ist es für die Betroffenen schwer bis unmöglich, die einfachsten Dinge im Haushalt zu erledigen, die Kinderbetreuung zu bewältigen oder sich selbst etwas Gutes zu tun. Wer allein aus seiner Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen nicht herausfindet, sollte sich unbedingt Hilfe aus der Familie, von Freunden oder auch von einem Psychologen holen.

Wer muss es wissen

Unmittelbar nach dem Verlust eines geliebten Menschen ist man wie gelähmt, viele Trauernde ziehen sich zurück und verschließen sich, weil sie niemanden zur Last fallen wollen. Doch das ist ein Fehler. Wenn man trauert, darf man nicht allein sein, denn die Gefahr, dass man sich selbst verliert, vereinsamt und das Leben als sinnlos und überflüssig empfindet ist sehr groß. Trauernde müssen sich mitteilen und dürfen nicht in die Stille und Einsamkeit entfliehen. Es ist sicher richtig, sich Zeit zu nehmen, in der man allein ist, mit dem geliebten Menschen Zwiesprache hält, sein Grab besucht und den Verlust betrauert. Doch man darf dies nicht ausschließlich tun. Man muss das Gespräch suchen, denn Reden hilft, mit dem Verlust besser umzugehen. Doch wem kann man sich anvertrauen? Wenn jemand aus der Familie gestorben ist, wird in der ersten Zeit häufig über den Menschen gesprochen, und das kann helfen, mit dem Verlust besser umzugehen. Jedoch ist jeder auf seine Weise von dem Verlust betroffen und dem Partner des Verstorbenen vermutlich keine große Hilfe. In diesem Fall übernehmen Freunde eine wichtige Aufgabe. Sie sind von dem Tod oftmals auch betroffen, haben aber trotzdem den nötigen Abstand, um zuzuhören, Trost zu spenden und Hilfe anzubieten, wenn die Situation so schlimm ist, dass der Betroffene allein nicht mehr hinausfindet. Für gläubige Menschen bietet sich auch ein Gespräch mit einem Pfarrer oder einem Seelsorger an. Hier kann sich der Trauernde völlig öffnen, muss sich nicht schämen und kann seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen. Generell sollte man jedoch die Menschen genau auswählen, denen man von seinem Schmerz und seiner Trauer erzählen möchte. Manchen hilft es, wenn sie möglichst vielen Personen erzählen können, was sie fühlen, aber das ist nicht immer der richtige Weg. Wenn man über die tiefen Gefühle nach dem Verlust eines geliebten Menschen spricht, sollte man in jedem Fall eine Person des Vertrauens auswählen.

 



Wie geht man mit Trauer und Schmerz um

Viele Menschen reagieren mit tiefen Gefühlen, sie leiden und wissen nicht, wie sie den Alltag allein meistern und jemals wieder glücklich werden sollen. Andere stürzen sich jedoch in die Arbeit, sie können nicht allein sein, haben jeden Abend etwas anderes vor und verändern ihr Äußeres, so, als wollten sie ihr altes Leben abschütteln. Es ist ein großer Unterschied, ob eine Frau trauert oder ein Mann. Man kann es mit dem Ende einer Beziehung vergleichen: Während Frauen sich intensiv mit der Trennung auseinandersetzen und sich Zeit nehmen, um zu trauern und zu verarbeiten, haben Männer oftmals schnell wieder eine neue Partnerin, weil sie nicht allein sein können und glauben, das Leben ginge nahtlos weiter. Dieses geschlechtstypische Verhalten kann man auch nach dem Verlust eines geliebten Menschen beobachten: Frauen nehmen sich Zeit, ziehen sich zurück, sind manchmal viele Jahre oder sogar nie wieder frei für eine neue Beziehung. Männer , die sich schnell wieder binden oder vor dem Schmerz davonlaufen, tragen ihn trotzdem in sich und nehmen ihn oftmals mit in das neue Leben. Der Mittelweg ist, wie so oft, das rechte Maß: Trauer und Schmerz brauchen Zeit, sie sollten jedoch nicht das restliche Leben blockieren.

Aufbruch in einen
neuen Lebensabschnitt


Nach einer bestimmten Zeit der Trauer sollte man versuchen loszulassen. Dies ist für jemanden, der sehr schwer von dem Verlust betroffen ist, ein Satz, der sich sehr leicht sagt, der aber angesichts des Schmerzes unwirklich erscheint. Das Leben, welches man mit dem geliebten Partner gelebt hat, ist unwiderruflich zu Ende, und viele Trauernde sehen keine Chance für einen neuen Anfang. Doch gerade das Ende des Lebensabschnittes, welcher von der Partnerschaft geprägt war, birgt unweigerlich einen Neubeginn, denn das Leben, so, wie es war, wird nie wieder zurückkehren. Der Trauernde sollte nicht versuchen zu vergessen oder zu verdrängen, sondern das Leben mit dem geliebten Partner in seinem Herzen behalten. Der Partner ist tot, doch man selbst ist noch lebendig, und diese Zeit, die einem selbst noch bleibt, sollte man nutzen. Es muss keine neue Beziehung sein, sondern eine Suche nach etwas, dass die Lücke ausfüllen kann. Eine lange Reise, ein neues Hobby oder sich Zeit nehmen für etwas, dass man schon immer gerne machen wollte, kann helfen, einen neuen Weg zu gehen und die Erkenntnis zu gewinnen, dass das Leben immer noch schön und lebenswert ist. Vielen Menschen hilft auch der Glaube, dass man sich irgendwann wiedersehen wird, über die schlimmste Zeit hinweg, und nach einer Zeit des Leids kommt der Tag, an dem man wieder Freunde am Leben verspüren kann. Freude, die man mit dem geliebten Menschen teilt, denn man für immer in seinem Herzen trägt.

Was ist Allerheiligen

Allerheiligen - den Lieben gedenken

Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag - der Herbstmonat November ist traditionell ein Monat mit vielen Gedenktagen. Bei vielen Menschen fest verankert, bietet insbesondere Allerheiligen oftmals den Rahmen, um sich ganz bewusst an liebe Verstorbene zurück zu erinnern. Und auch wenn dieser Tag eng mit seiner religiösen christlichen Herkunft verbunden ist, so nutzen ihn auch nicht gläubige Menschen, um beispielsweise Allerheiligengestecke selbst anzufertigen.


Der Feiertag Allerheiligen - Gedenktag mit langer Tradition

Sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen christlichen Kirche wird er als christliches Fest zum Gedenken an die Heiligen und Verstorbenen am 1. November eines Jahres begangen - der Feiertag Allerheiligen. Lateinisch als "Festum Omnicum Sanctorum" bezeichnet, reichen die historischen Wurzeln dieses besonderen Tages bis in das erste Jahrtausend nach Christi zurück. Mit der zunehmenden Zahl an Heiligsprechungen war es der damaligen Kirche unmöglich jedem einzelnen Sterbetag eines Heiligen zu gedenken. So ordnete Papst Bonifatius IV. Anfang des 7. Jahrhunderts nach Christi den jährlichen Feiertag Allerheiligen an, an dem der Jungfrau Maria sowie allen Märtyrern gedacht werden sollte. Dieser fiel auf den Freitag nach Ostern. Mit der Einweihung einer Kapelle in der römischen Basilika St. Peter durch Papst Gregor III. wurde der Feiertag Allerheiligen im 8. Jahrhundert auf den 1. November festgelegt, zu dem im 10. Jahrhundert Allerseelen am 2. November zum Gedanken an alle Verstorbenen hinzukam. Weitere historische Erkenntnisse vermuten darüber hinaus, dass die Terminwahl des 1. Novembers für den Feiertag Allerheiligen im engen Zusammenhang mit einem keltischen Totenfest namens Samhain am ersten Tag des Winters in Verbindung steht.


Allerheiligen als gesetzlicher Feiertag

Auch wenn die geschichtlich keltischen Wurzeln unter Historikern umstritten sind, so ist der Feiertag Allerheiligen ein fester Bestandteil bei vielen Menschen und gilt in vielen Regionen der Welt als gesetzlicher Feiertag. Zu ihnen gehören unter anderem:

-    die deutschen Bundesländer: Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg,
-    westeuropäische Länder, wie Belgien, Frankreich und Spanien,
-    osteuropäische Staaten, wie Polen, Ungarn und Litauen.

Auch wenn der Feiertag Allerheiligen in Skandinavien und Niederlanden nicht gesetzlich anerkannt ist, so wird er dennoch im Rahmen der Kirche gefeiert. In Deutschland gilt der Feiertag Allerheiligen als sogenannter stiller Feiertag. Das bedeutet, dass in den Bundesländern, in denen er ein gesetzlicher Feiertag ist, an diesem Tag laute Musik sowie Tanzveranstaltungen untersagt sind.


Allerheiligengestecke und Brauchtum an Allerheiligen

Wie viele Feiertage im deutschsprachigen Raum zeichnet sich auch Allerheiligen neben traditionellen Gesängen und Gedichten durch seine kulinarischen Besonderheiten aus. So ist beispielsweise in Süddeutschland der sogenannte Allerheiligenstriezel am Feiertag Allerheiligen bekannt. Dieser zumeist in Zopfform gebackene Striezel besteht aus Hefe- bzw. Germteig und wird traditionell von Firm- und Taufpaten an die Patentochter oder den Patensohn geschenkt.

Je nach Region wird der Tag Allerheiligen selbst, die Zeit davor oder der 2. November (Allerseelen) von vielen Menschen genutzt, um den Verstorbenen zu gedenken und auch das Grab entsprechend zu schmücken. Insbesondere Kerzen und Allerheiligengestecke kommen dabei oft zum Einsatz. Viele Menschen nutzen die Zeit vor Allerheiligen zum "Allerheiligengestecke selber machen".


Grabgestaltung im Herbst und an Allerheiligen

Sobald die Tage kühler werden und Allerheiligen näher kommt, stellt sich vielen Menschen die Frage, wie sie die Gräber und Allerheiligengestecke für ihre Lieben trotz des nahenden Winters ansprechend und schön gestalten können. Auch wenn sich die Anzahl der blühenden Pflanzen in der kalten Jahreszeit sehr begrenzt zeigt, so sind eine blumige Grabgestaltung sowie "Allerheiligengestecke selber machen" einfach. Beispielsweise eignen sich die Besen- und Winterheide sowie die Christrose oftmals hervorragend für die Winterbepflanzung einer Grabstätte rund um den Feiertag Allerheiligen. Im Zusammenspiel mit winterharten Bodendeckern und warmen Grabkerzenlicht ergibt sich so ein sehr gepflegtes und liebevolles Bild. Darüber hinaus geben Allerheiligengestecke einer Grabstätte eine zusätzliche sehr persönliche Wirkung, die sich sowohl aus den Wünschen des Verstorbenen als auch aus der Kreativität der Angehörigen, die die Allerheiligengestecke selber machen oder aussuchen, entwickelt.


Allerheiligengestecke selber machen

Bei der Pflege einer Grabstätte ist es vielen Menschen oftmals wichtig, sehr individuell zu sein und etwas Schönes und Persönliches für ihre Lieben zu gestalten. So wird nicht nur die Bepflanzung und Gestaltung eines Grabes durch die Angehörigen übernommen. Oft besteht auch der Wunsch nach "Allerheiligengestecke selber machen" und nicht vorgefertigt zu kaufen.

Oftmals ist das "Allerheiligengestecke selber machen" mit der Unsicherheit hinsichtlich der richtigen Materialauswahl und Vorgehensweise verbunden. Für Ungeübte empfiehlt es sich auf vorgefertigte Grundformen zum Allerheiligengestecke selber machen aus dem Fachhandel zurückzugreifen. Diese bieten auf einfache Art und Weise ein Grundgerüst für selbstgebastelte Allerheiligengestecke. Bei der Auswahl dieser Grundformen ist es jedoch empfehlenswert hinsichtlich der Umwelt und oftmals auch der Friedhofsordnung darauf zu achten, ob die verwendete Steckmasse der Grundformen der Allerheiligengestecke kompostierbar ist. Die Auswahl an Formgrößen und -arten fürs "Allerheiligengestecke selber machen" ist dabei mittlerweile überaus vielfältig. Von der Herz-, Kranz-, Kreuz- bis hin zu rechteckigen Formen können die Wunschrohlinge oftmals auch online bequem ausgesucht und nach Hause bestellt werden. Wer die Grundform für Allerheiligengestecke jedoch selbst gestalten möchte, greift am besten auf biegsame Naturmaterialen, Weidenzweige, zurück. Diese können beispielsweise mit Bast zu den gewünschten Formen zusammengestellt und -gebunden werden.

Neben der Auswahl der Grundform stellt sich beim "Allerheiligengestecke selber machen" oftmals auch die Frage nach den Schmuck- und Gestaltungsmaterialien. So erweist es sich hinsichtlich der Haltbarkeit und der Gestaltungsform sinnvoll, eine wasserspeichernde Verkleidung für die Grundformen, wie Moos und anderes Grün, zu wählen. Das Moos wird dabei an die Steckmasse angebracht und hilft die Feuchtigkeit für die Haltbarkeit schmuckvoller Blumen zu halten und erhöht somit die Haltbarkeit der selbst gestalteten Allerheiligengestecke. Um das Vertrocknen oder gar Erfrieren von Blumen in selbst gestalteten Allerheiligengestecken zu vermeiden, gibt es auch die Möglichkeit sich für ein sogenanntes Trockengesteck zu entscheiden. Dabei wird auf Naturmaterialien wie getrocknete Früchte und Beeren, Nüsse, Kastanien, Zweige und Zapfen zurückgegriffen, die sich ebenfalls farblich sehr facettenreich gestalten lassen und sich wetterbeständig der kühlen Jahreszeit anpassen.

Welche Farben, Formen und Größen für Allerheiligengestecke am Feiertag Allerheiligen angebracht ist, dies ist ganz individuell von der Grabgröße und dem individuellen Geschmack der Angehörigen abhängig. Denn wie der Art der Naturmaterialien nahezu keine Grenzen gesetzt sind, so weitreichend kann auch die Phantasie hinsichtlich deren Anordnung und Gestaltung beim "Allerheiligengestecke selber machen" angewandt werden.

Pflanzen für Gräber

Grab Pflege hat auf heimischen Friedhöfen eine lange gärtnerische Tradition. Dabei werden sowohl Grab Pflanzen, die dauerhaft auf dem Grab verbleiben, als auch Blumen für den Friedhof in der Vase als Grabschmuck verwendet. Die regelmäßige Grabpflege, das Gießen, Harken und Gestalten wird sowohl von professionellen Friedhofsgärtnereien als auch von den Angehörigen selber übernommen.

Immergrün oder im Wechsel der Jahreszeiten
Bei der Grabbepflanzung sind grundsätzlich zwei Varianten zu unterscheiden: die pflegeleichte Dauerbepflanzung mit immergrünen Sträuchern und Bodendeckern und die pflegeintensive Dekoration der Grabanlagen mit blühenden Pflanzen und Blumen im Wechsel der Jahreszeiten. Beide Arten von Grabpflanzen lassen sich auch miteinander kombinieren. Hinzu kommt, dass die Bepflanzung von der Größe des Grabes abhängig ist. So lässt sich eine räumlich großzügig bemessene Gruft aufwendiger bepflanzen und mit Blumen für den Friedhof gestalten als ein kleines Reihengrab oder eine Urnengrabstätte. Die Bepflanzung kann schlicht und pflegeleicht erfolgen oder fantasievoll und kreativ gestaltet werden. Auch für die Einfassung der Gräber sind spezielle Arten von Friedhofspflanzen im Angebot. So spiegelt jedes Grab auch die Persönlichkeit des Bestatteten und seiner Angehörigen wieder. Wichtig ist in jedem Fall, dass ein Grab ein gepflegtes und würdevolles Erscheinungsbild hat. Einheitliche Richtlinien für die Bepflanzung von Gräbern gibt es auf Friedhöfen eher selten, einen gewissen Spielraum haben Angehörige und der Friedhofsgärtner bei der Bepflanzung von Gräbern heute immer. Doch sollten die Vorgaben der Friedhofsordnung bei der Wahl der Grabpflanzen stets beachtet werden.




Bodendecker als pflegeleichte Grabbepflanzung
Wer sich bei Pflanzen für Gräber für immergrüne Bodendecker enscheidet, hat wenig Arbeit mit der Grab Pflege. Auch Moose und Flechten sowie klassisches Efeu eignen sich sehr gut für eine würdige immergrüne Dauerbepflanzung. Efeu wuchert allerdings recht schnell und muss regelmäßig zurückgeschnitten werden. Bodendecker sind frostbeständig und geben dem Grab zu jeder Jahreszeit ein gepflegtes Aussehen. Solche anspruchslosen und unempfindlichen Grabpflanzen sind für Grabanlagen im Schatten, im Halbschatten und in Sonnenlage geeignet. Der Friedhofsgärtner berät, welche Art von Bodendeckern für welches Grab am besten geeignet sind. Nicht zu große immergrüne Sträucher und Büsche können ebenfalls als Grab Pflanzen gesetzt werden. Dazu gehört auch die Konifere, eine traditionelle Friedhofspflanze, die allerdings im Laufe der Jahre sehr hoch wachsen kann. Koniferen sind allerdings Geschmacksache und geben dem Grab ein etwas düsteres Aussehen. Beliebt als grüne Bepflanzung von Grabeinfassungen, die auf manchen Friedhöfen vorgeschrieben sind, ist der robuste Buchsbaum, der durch sein frisches helles Grün eine gewisse Leichtigkeit auf den Friedhof bringt.

Mit Krokus und Narzisse für Farbtupfer sorgen
Immergrüne Bodendecker als Pflanzen für Gräber müssen nicht die einzige Bepflanzung auf einer Grabstätte sein. Mit etwas kreativem Gespür lassen sich zum Beispiel mit Blumenzwiebeln Farbtupfer bei der Grabgestaltung setzen. So können Zwiebeln von Schneeglöckchen oder Narzisse, Tulpe oder Krokus in die Bodendecker hineingepflanzt werden. Im Frühjahr entfalten sie dann ihre ganze bunte Pracht, die praktischerweise jedes Jahr wiederkommt. Im Herbst lassen sich Schalen mit Astern, Erika und anderen kältefesten Grab Pflanzen dazu stellen, die gemeinsam mit einem Windlicht oder einer Kerze für stimmunsvolle und besinnliche Momente sorgen. Zunehmend populär geworden sind zudem als Pflanzen für Gräber neuartige Varianten wie Ziergräser und Polsterstauden. Diese Pflanzen haben eine zeitgemäße Ausstrahlung, blühen zeitweise im Jahr und sehen in den übrigen Monaten immergrün und frisch aus. Immer häufiger sind auf Friedhöfen dickfleischige Sukkulenten wie der Hauswurz als Grab Pflanzen zu sehen. Sie speichern viel Wasser, müssen kaum gegossen werden und sehen liebenswert aus.

Grabgestaltung als Ausdruck des Gedenkens
Wer Zeit und Lust zum Gärtnern hat oder einen fachkundigen Friedhofsgärtner damit beauftragt, kann die Grab Pflege aufwendiger gestalten und im Rhythums der Jahreszeiten immer wieder neu kurzblühende Pflanzen für Gräber aussuchen. Für viele Angehörige ist die regelmäßige Grabpflege, Bepflanzung mit immer neuen Gewächsen und das Aufstellen von Blumen für den Friedhof ein wichtiges Ritual, das sie  ihren Lieben auf dem Friedhof nahe sein lässt. Dazu gehört auch die regelmäßige Pflege wie Zurückschneiden von Büschen, Austauschen verwelkter Pflanzen und Blumen, Unkrautjäten oder das Harken von Laub. Für solche Art der abwechslungsreichen und arbeitsintensiven Grabgestaltung bieten sich zahlreiche schöne Pflanzen an, die in der Friedhofsgärtnerei vorrätig sind. Das können Primeln im Frühjahr oder Sommer sein und Astern und Silberdisteln im Herbst und Winter. Im Sommer entfalten Begonien und Fleißige Lieschen ihre ganze Pracht, müssen aber bei Sommerhitze und andauernder Trockenheit regelmäßig gegossen werden.

Frische Blumen regelmäßig austauschen
Wer keine Zeit hat, regelmäßig zum Pflegen und Gießen der Grab Pflanzen auf den Friedhof zu gehen und keinen Friedhofsgärtner beauftragen will, sollte bei der Grabpflege und Gestaltung eine pflegeleichte Lösung suchen. Die bereits erwähnten Bodendecker, von denen immer wieder neue Varianten auf den Markt kommen, sind dabei immer eine gute Entscheidung. Um Abwechslung in die Grab Pflege zu bringen, lässt sich das Immergrün regelmäßig mit frischen Blumen für den Friedhof gestalterisch auflockern. Auch hübsche Schalen mit Blumen und kleineren Pflanzen im Wechsel der Jahreszeit sehen ansprechend aus und machen zudem wenig Arbeit. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Blumen regelmäßig ausgetauscht und abgeblühte Pflanzen in den Schalen gegen neue ausgetauscht werden. In den Herbstmonaten mit ihren zahlreichen Gedenktagen sind Gestecke und Grabkissen mit Tannengrün und Zapfen, Moosen und Flechten sowie Erika sehr beliebt. Sie sind sehr lange haltbar und müssen erst nach Wochen abgeräumt werden.

Zwergbäume als individuelle Bepflanzung auf dem Grab
Wenn der Platz ausreicht, Nachbargräber dadurch nicht gestört werden und die Bepflanzung im Rahmen der Friedhofsordnung bleibt, sieht ein kleines Bäumchen oder ein schlank in die Höhe wachsender Strauch auf einer Grabanlage sehr sympathisch aus. So sind immer häufiger die ursprünglich aus Osteuropa stammenden Zwergbirken oder schöne Rosenstöcke auf heimischen Friedhöfen als individuelle Pflanzen für Gräber zu sehen. Auch exotische Grabpflanzen wie Rhododendron schmücken hin und wieder Gräber und Anlagen auf heimischen Friedhöfen. Ob Blumen für den Friedhof in der Schale, immergrüne Bodendecker als Grabpflanzen oder einjährige blühende Gewächse für die Grab Pflege im Wechsel der Jahreszeiten - in der Friedhofsgärtnerei gibt es eine große Auswahl an würdevollen und optisch ansprechenden Pflanzen für Gräber. Ob pflegeleicht oder für die intensive gärtnerische Tätigkeit auf dem Friedhof, mit der im Einzelfall passenden Bepflanzung und Gestaltung erhält jede Grabstätte ein würdiges Aussehen.

Trauerstrauß

Ob für eine Trauerfeier oder den Besuch am Grab, Blumen und Trauerschleifen sind für viele Menschen ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Verstorbenen. So ist das Thema "Blumen Beerdigung" hinsichtlich der Art der Trauerfloristik und dem Text für Trauerschleifen und  Trauer Kranzschleifen bei der Organisation einer Trauerfeier oftmals sehr wichtig. Während die nächsten Angehörigen eines Verstorbenen zumeist Sargbukett oder Urnenschmuck in Auftrag geben oder selbst gestalten, fragen sich viele Freunde und Anverwandte welche Art von Trauerschleifen und Blumen für Trauerfall geeignet sind.


Blumen Beerdigung - Arten der Trauerfloristik

Die passende Trauerfloristik kann dabei sowohl bei einem Fachbetrieb in Auftrag gegeben oder auch selbst ganz individuell umgesetzt und gestaltet werden. Grundsätzlich wird in der Trauerfloristik im Bereich Blumen Beerdigung in drei verschiedene Arten von Blumen für Trauerfall unterschieden:

-    Blumenkränze mit oder ohne Trauerschleifen
-    Gestecke mit oder ohne Trauerschleifen
-    Trauerstrauß mit Schleife / ohne Text für Trauerschleifen
-    Kondolenzstrauß
-    Trauerschale.

Die Wahl der entsprechenden Form des Blumengrußes zur Trauerfeier, zum Gedenktag oder Grabbesuch ist dabei von unterschiedlichen Aspekten abhängig. Einerseits wird oftmals bei der Frage zu "Blumen Beerdigung" nach den, soweit bekannt, persönlichen Vorlieben des Verstorbenen bei den Blumen für Trauerfall entschieden. Andererseits spielen sowohl die Art der Trauerfeier bzw. des Grabes als auch die eigenen finanziellen Möglichkeiten eine wichtige Rolle bei der Auswahl einer individuellen Trauerfloristik. Hinzu kommt der kulturelle Rahmen, in dem die Blumen für Trauerfall benötigt werden. So werden in verschiedenen Kulturkreisen unterschiedliche Farben und Blumenarten in der Trauerfloristik angewandt. Auch die Jahreszeit in der die Blumen für Trauerfall angefertigt werden spielt hinsichtlich der Auswahl der Blumenarten eine wichtige Rolle.


Blumen Beerdigung und Grabbesuch: Trauerblumen

Zu den typischen Blumen für Trauerfall und Bestattung zählen im deutschsprachigen Raum:

-    Blumen Beerdigung in der kälteren Jahreszeit:
o    Nelken
o    Chrysanthemen
o    Immergrünes

-    Blumen Beerdigung in der wärmeren Jahreszeit:
o    Rosen
o    Callas
o    Lilien
o    Schwarze Tulpen
o    Orchideen

Rote Rosen sind in der Regel den nächsten Angehörigen vorbehalten und können bei Blumengrüßen entfernterer Freunde und Bekannte als unpassend angesehen werden. Alternativ können rosa- oder cremefarbene Rosenkreationen für einen Trauerstrauß mit Schleife, ein Gesteck oder einen Kranz gewählt werden.


Blumen Beerdigung - Trauerstrauß mit Schleife

Da sich viele Menschen zunehmend für eine Feuerbestattung entscheiden, sind die Gräber oftmals entsprechend kleiner gestaltet. Trauerstrauß und Trauerschale zählen somit zu den oft gewählten Abschiedsgrüßen als Blumen für Trauerfall. Da ein auf das Grab gelegter Trauerstrauß mit Schleife oftmals ohne Wasser auskommen und möglichst lang halten sollte, bedient sich die Trauerfloristik verschiedener Bindeverfahren für diese speziellen Blumen für Trauerfall. So wird neben den Lieblingsblumen des Verstorbenen und blühenden Trauerblumen grünes Beiwerk wie lang haltbare Efeuranken oder Lederfarn hinzugefügt. Auch kleine Zweige und eingearbeitete Beeren und Früchte werden oft für einen Trauerstrauß mit Schleife verwendet.

Um einen Trauerstrauß mit Schleife schön zu gestalten bedarf es nicht immer fachkundiger Hände. Wie andere Blumensträuße kann auch ein Trauerstrauß zu Hause mit den Blumen aus Garten, Natur und Fachhandel ganz individuell selbst angefertigt werden. Bei der Auswahl der blühenden Blumen sollte dabei jedoch darauf geachtet werden, dass die gewählten Blumen nicht voll geöffnet, aber auch nicht mehr in Knospenform sind. Darüber hinaus sollten die Stiele der einzelnen Blumen für ihre längere Haltbarkeit stets schräg mit einem scharfen Messer angeschnitten werden. Mindestens 15 Stiele sind für einen Trauerstrauß mit Schleife notwendig.

In der Trauerfloristik hat zumeist die Blume in der Straußmitte den längsten Stil. Die anderen Blumen und das Blattgrün können dann beispielsweise pyramidenförmig um die zentrale Blüte herum arrangiert werden. Für die Gleichmäßigkeit des Trauerstraußes sollte er beim Anordnen der Blumen und des Grüns in der Hand leicht gedreht werden. Beim Binden empfiehlt es sich für Rechtshänder den entstehenden Trauerstrauß in der linken bzw. als Linkshänder in der rechten Hand zu halten. Zur Auflockerung kann das Grün auch innerhalb des Straußes akzentuiert eingesetzt werden. Zum Zusammenbinden des Trauerstraußes zeigt sich Bast sowohl leicht einsetzbar als auch umweltfreundlich. Nachdem der Trauerstrauß zusammengebunden ist, können gegebenenfalls herausragende Stiele auf eine gemeinsame Länge gekürzt und schräg nachgeschnitten sowie die je nach Wunsch die Trauerschleife eingearbeitet werden.


Blumen Beerdigung: Trauerband, Trauerschleifen und Trauer Kranzschleifen

Ob Trauerstrauß mit Schleife oder Kranz mit Trauer Kranzschleifen - die Auswahl von Farbe und Text für Trauerschleifen gehört für viele Trauernde oftmals zu einer der schwierigsten Entscheidung bei Blumen für Trauerfall. Ganz ohne Text werden Trauerschleifen oftmals als schwarzes Trauerflor in einen Trauerstrauß mit Schleife eingebunden. Andersfarbige Trauerschleifen werden in der Trauerfloristik zumeist mit einem entsprechenden Text für Trauerschleifen bei Blumen für Trauerfall versehen. Sowohl Bestatter, Floristen als auch der Online-Blumenversand halten in der Regel zahlreiche Muster und Vorschläge für Trauerschleifen und den entsprechenden Text für Trauerschleifen bzw. Trauer Kranzschleifen bereit. Dabei sind ganz individuelle Kreationen für Trauerschleifen bzw. Trauer Kranzschleifen oftmals ohne Aufpreis möglich.

Sollte der gewünschte Text zu umfangreich sein, um ihn auf eine Schleife gut lesbar abzubilden, empfiehlt sich die Gestaltung eines kleinen Briefes. Dieser kann sowohl in Trauergesteck, Kranz als auch Trauerstrauß mit Schleife oder ohne Trauerschleife eingearbeitet. Je nach Beziehung zum Verstorbenen wird auch der Text für Trauerschleifen bzw. für Trauer Kranzschleifen gewählt. So entscheiden sich viele Familienmitglieder beispielsweise beim Text für Trauerschleifen oder Trauer Kranzschleifen für:

-    Deine Mutter
-    Deine Schwester Hilde
-    Dein Onkel Jan

Hinzu kommen sowohl für enge Verwandte als auch Freunde und Bekannte für den Text für Trauerschleifen oder Trauer Kranzschleifen Worte, wie:

-    In Liebe
-    Du fehlst
-    In tiefer Freundschaft / Zuneigung / Dankbarkeit
-    In unendlicher Liebe
-    In liebevollem Gedenken

Im Kollegenkreis werden sehr oft folgende Textvariationen für Trauerschleifen und Trauer Kranzschleifen verwendet:

-    In ehrendem Gedenken
-    Unserem lieben Kollegen
-    Unserer geschätzten Mitarbeiterin

Auch Worte von Trauerkarten eignen sich je nach Länge oftmals gut als Text für Trauerschleifen.

Sofern die Frage "Blumen Beerdigung" von den nächsten Angehörigen nicht mit der Bitte von Blumen bei der Trauerfeier abzusehen verneint wird, gilt sowohl beim Text für Trauerschleifen und Trauer Kranzschleifen als auch für der Auswahl der Blumen und Art der Trauerfloristik: Gestalten Sie den letzten blumigen Abschiedsgruß ganz nach Ihrem persönlichen Empfinden. Geben Sie Ihren Gefühlen mit den passenden Blumen Ausdruck und lassen Sie Ihr Herz auch bei einem Trauerfall durch die Blumen sprechen.

Trauerkranz


Zur Geschichte des Trauerkranzes

Trauerfloristik: Letzter Gruß mit Blumen

Um den Rahmen einer Trauerfeier sowie der Beerdigung würdig zu gestalten, spielt die Floristik eine tragende Rolle. Der beliebte Trauerkranz findet durch eine stilvolle Kranzschleife eine individuelle Note und bietet die Möglichkeit zu einem letzten Gruß an den Verstorbenen. Von einem einfachen "Du fehlst uns" bis hin zu einem philosophischen Trauerspruch lässt sich durch den richtigen Kranzschleifendruck nahezu alles umsetzen.

Wird die Beerdigung selbst ausgerichtet, bietet das Beerdigungsinstitut zumeist Hilfestellung für eine stilvolle Optik. Die Hinterbliebenen müssen somit nur noch gegebenenfalls gewünschte Blumen wählen, die in Trauergestecken, Kränzen und auf dem Sarg für einen floristischen Hintergrund sorgen. Zur Erleichterung der Wahl in der schweren und emotionalen Situation des Abschiedes liegen bei vielen Bestattern bereits Muster für die Gestaltung von Trauerkränzen und -gestecken vor, ähnlich, wie es auch für Traueranzeigen und Aufbahrungsmaterialien der Fall ist.

Als typische Blumen in der Trauerfloristik gelten Blumen mit weißen oder blassen Blüten, allem voran Lilien, Callas und natürlich Rosen. Ebenfalls beliebt sind Gerbera und Nelken in zarten Farbtönen. Stehen helle Farbtöne im Vordergrund der Blütengestaltung, werden vereinzelt jedoch auch farbige Exemplare eingebunden, um der Bedeutung und der Emotion des Trauernden gegenüber dem Verstorbenen Ausdruck zu verleihen. Allen gemeinsam wird gerne mit Efeu oder Schleierkraut im Kranz der letzte Schliff gegeben, welche sowohl in Optik als auch Bedeutung deutlich wird.


Bedeutung der Blumen in der Trauerfloristik

Wie überall, wo Blumen mit emotionalen Hintergründen in Verbindung stehen, so haben auch die Blumen im Trauerschmuck eine spezifische Bedeutung. Für Treue und Liebe steht die weiße Rose. Handelt es sich beim Verstorbenen um den Partner oder die Eltern, stehen häufig auch rote Rosen als Symbol der Liebe bis weit über den Tod hinaus. Da Rosen jedoch generell als besondere Blumen mit persönlicher Bedeutung stehen, sollten diese den engsten Angehörigen vorbehalten bleiben. Nicht nur bei Kindergräbern eignet sich darüber hinaus das Vergissmeinnicht als Zeichen der Traurigkeit und Gänseblümchen als Symbol der kindlichen Unschuld.

Chrysanthemen kommen zum Einsatz, um die Aufrichtigkeit der Gefühle gegenüber dem Verstorbenen zu unterstreichen. Die Verbindung mit Nelken zeigt ebenfalls die Treue auf, sollte jedoch in Gelb vermieden werden, da gelbe Nelken auf Neid und Missgunst hindeuten. Das Efeu hingegen gilt als symbolische Unsterblichkeit im Herzen der Hinterbliebenen. Das Schleierkraut besitzt grundlegend keine eigene Bedeutung, unterstreicht jedoch als Gewächs der Nelkenfamilie die Bedeutung der Hauptblumen mit Treue. So bietet das Schleierkraut Rosen die Verstärkung der Liebe und Treue.

Der Lilie wird die Bedeutung von Reinheit und Glauben nachgesagt, während die Gerbera dem Verstorbenen mitteilen soll, dass er das Leben seiner Mitmenschen ein wenig schöner gemacht haben soll. Stiefmütterchen und Immergrün, die sich häufig auch auf der späteren Grabbepflanzung wiederfinden, stehen für die liebevolle und zärtliche Erinnerung.



Vielfalt der Floristik für den Trauerfall

Den meisten kommt zunächst der Trauerkranz ins Gedächtnis, wenn das Thema der Floristik zum Trauerfall aufkommt. Daneben sind jedoch auch Trauergestecke in verschiedenen Formen wie beispielsweise Herzen und Kreuzen infrage. Auch der Trauerschmuck für die Trauerfeier in der Kirche oder beim Trauerkaffee wird entsprechend zur Trauerfloristik gezählt. Das Sarggesteck oder ein florales Gesteck für die Dekoration der Urne steht dabei ebenso zur Verfügung wie das Trauergesteck für das Grab.

Nicht nur Angehörigen ist die Möglichkeit gegeben, sich mit einem Trauerkranz zu verabschieden. Häufig entbieten auch Freunde, Bekannte und / oder Kollegen einen letzten Gruß in Form eines Trauerkranzes, der bei der Beerdigung am Grab des Verstorbenen niedergelegt werden soll. Dies ist insbesondere der Fall, wenn einzelne Trauergäste im Namen von Gruppen sprechen. Beispiele hierfür sind bei Vereinen, Organisationen oder Firmen üblich, in denen der Verstorbenen zu Lebzeiten einen festen Platz innehatte. Hier wird oft gemeinschaftlich ein Kranz niedergelegt, um die Trauer der Gruppe um den Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen, statt einzeln den Gruß am Grab mittels Trauersträußen oder Gestecken zu entbieten.

Wer einen Kranz zur Beerdigung niederlegen möchte, wird diesen jedoch in der Regel nicht selbst zur Beisetzung mitbringen. Floristen mit Erfahrung bieten daher an, die Trauerkränze je nach geplantem Ablauf zur Aufbahrung oder direkt zur Beerdigungsstätte zu liefern.



Trauersträuße für den kleinen, letzten Gruß

Nicht jeder Trauergast möchte gleich einen großen Trauerkranz in Auftrag geben, sondern lieber einen kleinen Trauerstrauß hinterlassen. Trauersträuße eignen sich in gleichem Maße für die Beerdigung und zum Schmücken des Grabes bei einem späteren Besuch auf dem Friedhof. Bei der Beerdigung werden Trauersträuße nicht selten ebenso wie die Kränze mit einer Trauerschleife geschmückt, die Platz für einen letzten Gruß und den Namen des Trauergastes bietet.

Als Blumen für Trauersträuße eignen sich dieselben, für die Trauer typischen Blüten, die auch in Trauerkränzen und Gestecken zum Einsatz kommen. Die Bedeutung sollte auch beim Trauerstrauß Berücksichtigung finden und das persönliche Verhältnis zum Verstorbenen verdeutlichen. Der Blumenstrauß für die Trauerfeier kann entsprechend am Grab niedergelegt oder in einer Grabvase aufgestellt werden. Die zahlreichen Varianten der Trauerfloristik bieten somit die Chance, den traurigen Anlass an einem so emotionalen und besinnlichen Ort wie dem Friedhof ein wenig hübscher zu gestalten.



Trauerschmuck in mehrfacher Hinsicht

Neben dem floralen Trauerschmuck findet man in der Geschichte auch Hinweise auf Trauerschmuck, der so gar nichts mit Blumen zu tun hat: Dem Körperschmuck aus schwarzen und dunklen Materialien, der von den Trauernden in der Trauerzeit zu tragen war. Seit dem 18. und 19. Jahrhundert galt es als Usus, sich in der gehobenen Gesellschaft ebenso wie an den Königshäusern prunkvoll zu schmücken. Ein Umstand, der im krassen Gegensatz zu Trauer und Trauerzeit stand. In der Trauerzeit wurden entsprechend auch die Schmuckstücke, zwar weiterhin prunkvoll, doch zum Zwecke der Trauer in dunklen Farben gestaltet.

Als typisches Material für den Trauerschmuck galt Jett, ein zerbrechliches und teueres Material aus zersetztem Holz, das in Faulschlamm in eine bituminöse Kohle verwandelt wurde. Alternativen hierzu boten schwarzes Glas und Email sowie die Halbedelsteine Onyx und Ebonit. Geschwärztes Holz und Edelmetall wurden ebenso in die Herstellung von Schmuck für die Trauergarderobe eingebunden. Mit der Zeit jedoch wandelte sich die Einstellung der Gesellschaft zu Tod und Trauer, bis hin zu Zeiten, in denen das Tragen von Schmuck in der Trauerzeit völlig verpönt wurde. Ausnahmen stellten hierbei Eheringe und Schmuckstücke mit christlichem Hintergrund (z. B. Kreuze als Halsketten oder stilvolle Rosenkränze) dar.

Öffnungszeiten

Schleifendruck Leipzig - 0341 4611790

 

Montag und Mittwoch:
Dienstag und Donnerstag:
Freitag:

05:30 Uhr - 16:00 Uhr
05:30 Uhr - 20:00 Uhr
05:30 Uhr - 12:00 Uhr

Floristikbedarf Floristik Großhandel Kranzschleifendruck  Schleifendruckerei Trauerspruch Trauersprüche Kranzbänder Schleifenband bedrucken online Siegerschärpen Glückwunschbänder Turnierschleifen
Öffnungszeiten

Schleifendruck Berlin - 033205 71387

 

Montag und Mittwoch:
Dienstag und Donnerstag:
Freitag:

05:00 Uhr - 15:00 Uhr
05:00 Uhr - 21:00 Uhr
05:00 Uhr - 13:00 Uhr

Der Florist Floristik Kranzblumen Trauer Trost und Gedenken Kranzband bedrucken Trauerband und Trauerzeit Trauerspruchband Trauersprüche Kondolenz Gedenkschleife Schärpe Schärpenband für Vereinsbedarf